Unzufriedenheit ist die treibende Kraft

Unzufriedenheit ist die treibende Kraft

Unzufriedenheit ist nicht gerade ein Zustand, den wir bewusst anstreben. Unzufriedenheit ist von Natur aus mit etwas Negativem behaftet. Sie kann jedoch als treibender Motor genutzt werden. Wer zufrieden ist, ist nicht bestrebt Veränderungen vorzunehmen.  Zufriedenheit ist zwar ein erstrebenswerter Zustand, der jedoch zur Stagnation und zum Stillstand führen kann. Zufriedenheit bringt oft Gleichgültigkeit mit sich. Unzufriedenheit dagegen kann eine treibende Kraft sein bzw. werden.

 

Unzufriedenheit im Job

Unzufriedenheit im Job kann verschiedene Ursachen haben. Zum einen stellt sich Unzufriedenheit im Beruf ein wenn Sie keinen Sinn sehen in dem was Sie tun und somit keine berufliche Erfüllung erleben. Zum anderen leidet die Freude an der Arbeit wenn es keine Herausforderungen gibt und die Gestaltungsmöglichkeiten maximal in alltäglicher Routine bestehen. Ein Job ohne Aufstiegsmöglichkeiten mit niedrigem Einkommen ist kein Ansporn und führt ebenfalls in die Unzufriedenheit.

Wenn Sie in Ihrem Job nicht zufrieden sind, dann ist es Zeit für Veränderungen. Prüfen Sie sorgfältig, ob Ihr Job tatsächlich Ihren Interessen entspricht. Wenn Sie in Ihrer Arbeit Ihre Berufung sehen, dann können Sie überlegen ob Sie vielleicht innerhalb Ihres Unternehmens andere Aufgaben übernehmen können, die Sie zufriedener machen.

Andernfalls haben Sie immer die Wahl eine andere Tätigkeit zu suchen, wenn Sie in Ihrem bisherigen Job nur noch Unzufriedenheit spüren. Oftmals schauen wir uns erst dann anderweitig um, wenn wir es nicht mehr aushalten. Das ist die treibende Kraft der Unzufriedenheit, die positive Veränderungen herbei führen kann.

 

Unzufriedenheit ist edel und hilfreich

Zufriedenheit lehnt Fortschritt ab. Wer zufrieden ist, ist nicht bestrebt mehr oder bessere Leistungen zu erbringen und bleibt unter seinen Möglichkeiten im Mittelmaß des Möglichen stecken. Zufriedenheit sorgt dafür, dass wir durchschnittliche Leistungen erbringen. Sie kann uns nicht motivieren, denn für Motivation benötigen wir in erster Linie ein Motiv.

Wenn Sie mit sich und Ihrem Leben unzufrieden sind, dann sollten Sie im ersten Stepp überlegen, wie diese Unzufriedenheit entstanden ist. Analysieren Sie genau woher Ihre Unzufriedenheit kommt. Wenn Sie die Ursache für Ihre jetzige Situation gefunden haben, dann können Sie einen Aktionsplan erstellen mit dem Sie aus Ihrer Unzufriedenheit heraus kommen.

Wenn Sie merken, dass Sie sich nicht konzentrieren können, dann beginnen Sie mit Bewegung. Machen Sie ausgedehnte Spaziergänge, fahren Sie mit dem Rad, gehen Sie joggen, klettern, schwimmen ... Bewegung verändert Gefühle und baut Adrenalin ab. Adrenalin ist ein Stresshormon. Steigt der Adrenalinspiegel drastisch an, kann das ebenfalls ein Grund für Ihre Unzufriedenheit sein.

 

Unzufriedenheit ist die Sicht der Dinge

Unzufriedenheit kann auch durch die falsche Sicht der Dinge hervor gerufen werden. Es ist wichtig, dass Sie immer darauf achten die Gesamtsituation zu betrachten und nicht nur einen kleinen Teil des Ganzen. Unternehmen Sie den Versuch Ihre Unzufriedenheit einmal aus der Ferne zu betrachten. Schauen Sie sich Ihre Situation wie einen Film an. Was sehen Sie?

Was genau müsste anders sein? Wie können Sie den Zustand Ihrer Unzufriedenheit ändern? Welche Schritte sind dafür notwendig? Was können Sie jetzt sofort dagegen tun?

 

Unzufriedenheit entsteht durch Vergleich

Da Sie der einzige Mensch auf dieser Erde sind mit Ihrem speziellen genetischen Code, besteht überhaupt keine Notwendigkeit sich mit anderen zu vergleichen. Es wird immer Menschen geben, die mehr haben als Sie. Es wird aber auch immer Menschen geben, die viel weniger haben. Es gibt Millionen von Menschen auf dieser Erde, die gern mit Ihnen tauschen würden - das sollten Sie sich immer vor Augen halten.

Bei allem was Sie tun, sind Sie natürlich nie allein. Es gibt viele andere Menschen die ebenso auf dem selben Gebiet tätig sind wie Sie. Demzufolge wird es also immer Menschen geben, die besser sind als Sie. Es wird auch immer Menschen geben, die schlechter sind als Sie. Entscheidend ist der eigene Maßstab. Vergleichen Sie sich nie mit anderen Menschen, das führt zu nichts außer zur Unzufriedenheit.

 

Unzufriedenheit und Dankbarkeit sind Schlüssel zum Glück

Wir sollten für das was wir erreicht haben dankbar sein. Wir sollten dankbar sein für die Menschen mit denen wir unser Leben verbringen dürfen. Wir sollten dankbar sein für das was wir besitzen ... Nichts ist selbstverständlich!

Wer sich in Dankbarkeit übt ist selten unglücklich. Dankbarkeit zeigt uns was wir erreicht haben. Wenn wir dafür nicht dankbar sein können, dann macht es keinen Sinn noch mehr Dinge anzuhäufen.

Unzufriedenheit sorgt dafür dass wir uns ständig weiter entwickeln und unser persönliches Wachstum stetig weiter ausbauen. Wer sich mit seinem Leben und seinen Lebensumständen zufrieden gibt stagniert und bleibt stehen. Absoluter Stillstand ist der Tod!

Wir sollten danach streben unser Leben so zu leben wie wir es wollen. Das ist Erfolg. Wir sollten dankbar sein für alles im Leben und uns die Zeit nehmen unsere Erfolge zu genießen.



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