Immer unzufrieden

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Fast jeder Mensch ist in gewisser Weise immer unzufrieden mit sich selbst und „erfindet“ seine eigenen Regeln was gut oder schlecht ist. Viele sind so sehr damit beschäftigt, dass sie dabei vergessen zu leben, was die Spirale der inneren Unzufriedenheit weiter ankurbelt. Sie denken sich: Wenn ich erst einmal 10 Kilo abgenommen habe, fahre ich in den Urlaub ans Meer. Oder: Wenn ich erst mal selbstsicherer bin, dann bewerbe ich mich für diesen oder jenen Job.

Wenn sie es dann nicht schaffen, fahren sie nie ans Meer und machen einen Job, den sie eigentlich gar nicht machen wollen. Sie werden unzufrieden und frustriert

Doch was ist wirklich gut oder schlecht und wer legt die Regeln dafür fest? Jeder macht die Regeln für sich selbst. Wir leben mit unseren eigenen subjektiven Wertesystemen. Was für den einen optimal ist, ist für einen anderen nicht hinnehmbar. Durch unsere Subjektivität entstehen unsere Ansichten und somit unsere Realität in der wir leben. Durch unser Wertesystem entscheiden wir, was wir gut finden oder schlecht, ob wir unzufrieden sind oder nicht.

Wenn Sie sagen: „Ich bin viel zu dick und muss 10 Kilo abnehmen, um halbwegs vernünftig auszusehen“, dann lehnen Sie innerlich Ihren Körper ab. Ihre negativen Gedanken wirken sich auf Ihre Persönlichkeit aus und erzeugen ein Gefühl der Unzufriedenheit, Enttäuschung und Frustration. Wie wäre es jedoch , wenn Sie sich so annehmen wie Sie sind und Ihre eigene Persönlichkeit unterstreichen? Dann sagen Sie vielleicht: „Ich bin zufrieden mit mir und meinem Körper, ich akzeptiere mich so wie ich bin.“ In diesem Moment müssen Sie keinen zusätzlichen Kraftakt vollbringen, aber Ihre positiven Gedanken wirken sich angenehm auf Ihr Gemüt und Ihre Ausstrahlung aus.

 

Sind Sie unzufrieden, weil Sie sich gern an anderen orientieren?

Versuchen Sie oft „Jedermanns Liebling“ zu sein und definieren Sie sich ständig über das Feedback anderer? Wenn Sie sich für diesen Weg entschieden haben, um Anerkennung zu gewinnen, dann werden Sie vermutlich sehr oft unzufrieden sein.

Der Preis, den Sie zahlen, wenn Sie sich ständig verbiegen, ist enorm hoch. Denn wenn Sie ständig irgendwelchen Idealen hinterher eifern und ewig versuchen jemand anders zu sein, wird Ihr Körper früher oder später auf den Dauerstress reagieren.

Viele zerbrechen an der dauerhaften Vorstellung nicht gut genug oder perfekt zu sein. Sie haben gar keine Zeit mehr eine Pause einzulegen und über sich selbst nachzudenken. Sie sind zunehmend unzufrieden mit dem Leben, unzufrieden mit ihrem Job, unzufrieden mit ihren Äußerlichkeiten …

So wie Sie ganz allein für Ihre Lebensumstände verantwortlich sind, so sind Sie auch verantwortlich für Ihren Körper. Jeder Körper ist formbar – die Grenzen sind sehr gering und begrenzen sich auf Größe, den Grundtyp, den wir durch Vererbung erhalten haben und eventuell noch einige andere vererbte Besonderheiten. Ansonsten lässt sich der Körper innerlich und äußerlich von Kopf bis Fuß modellieren.

Einige Personen verfolgen die Modulation Ihres Körpers bis zur Erschöpfung. Die Signale des Körpers werden dabei gern überhört. Andere lassen sich gehen und stopfen den ganzen Tag irgend etwas „Essbares“ in sich rein, ohne Sinn und Verstand. Sie sind ausgepowert und die Energiereserven sinken schnell ab – zurück bleibt Enttäuschung, Unzufriedenheit und Frust.

Würden Sie Ihren Körper gern gegen ein anderes Modell austauschen? Orientieren Sie sich an den Idealen der Webemaschinerie? Nehmen Sie Ihren Körper ganz bewusst wahr oder haben Sie die Wahrnehmung Ihres Körpers über das „heutige Ideal“ völlig verloren?

Dann habe ich eine gute Nachricht für Sie: Die Ausstrahlung eines Menschen hängt weder vom Alter, noch von der Figur oder vom Gesicht ab. Je mehr Sie das Gefühl haben, dass Ihr Körper nicht dem Ideal entspricht, desto größer sind die seelischen Qualen, die Sie sich selbst auferlegen.

Daraus ergeben sich oft große Schäden für die Gesundheit, die sich nicht wie ein Husten bemerkbar machen, sondern schleichend voranschreiten und leider immer häufiger in die Depression führen. Auch andere Leiden, wie beispielsweise Rückenschmerzen können Auswirkungen dieser seelischen Überbelastung sein.

Statt unserem Körper dankbar zu sein, für das, was er jeden Tag leistet, sind wir ständig damit beschäftigt darüber nachzudenken, was alles anders sein müsste! Haben Sie darüber schon einmal nachgedacht? Je mehr Sie Ihren Körper mögen, ihn akzeptieren und dafür dankbar sind, dass er Ihnen jeden Tag mit allen „Einzelheiten“ zur Verfügung steht, desto besser entwickelt sich Ihre Ausstrahlung und desto mehr kommt Ihre Persönlichkeit zum Ausdruck!

 

Unzufriedenheit durch zu wenig Entspannung!

Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst und denken Sie einmal über Ihr eigenes Körpergefühl nach! Wie fühlen Sie sich? Konzentrieren Sie Ihre Wahrnehmung! Sorgen Sie für eine angenehme Atmosphäre und gönnen Sie Ihren Sorgen und Problemen eine Pause!

 

Machen Sie es so wie der Zen Mönch:
Ein Mann wurde einmal gefragt, warum er trotz seiner vielen Beschäftigungen immer so glücklich sein könne.
Er sagte: „Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich sitze, dann sitze ich, wenn ich esse, dann esse ich, wenn ich liebe, dann liebe ich …“
Dann fielen ihm die Fragesteller ins Wort und sagten: „Das tun wir auch, aber was machst Du darüber hinaus?“
Er sagte wiederum: „Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich sitze, … „
Wieder sagten die Leute: „Aber das tun wir doch auch!“
Er aber sagte zu ihnen: „Nein – wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon, wenn ihr steht, dann lauft ihr schon, wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel.“

 

Konzentrieren Sie sich auf den Augenblick und auf Ihren Körper. Machen Sie eine bewusste Anstrengung, Ihre Gedanken im „jetzt“ zu manifestieren. Denken Sie „jetzt“ darüber nach. Sie sind gerade hier an dieser Stelle mit Ihren Lebensumständen und Ihrem Körper und nicht irgendwo. Ihr Leben findet genau in diesem Augenblick statt und nicht morgen! Machen Sie sich den Moment bewusst und schauen Sie tief in sich hinein! Schleppen Sie nicht Dinge aus der Vergangenheit mit sich herum, die Sie eh nicht mehr ändern können.

 

Sie können nur in der Gegenwart etwas verändern

Im Durchschnitt verarbeitet der Mensch etwa 47.000 Gedanken am Tag! Wenn wir uns diese Größenordnung einmal vor Augen halten, dann sollten wir begreifen, welche Macht die Gedanken auf uns haben. Was passiert, wenn diese Masse, die durch unseren Kopf strömt, ständig negativ ist? Können Sie sich vorstellen, dass diese Masse von Gedanken Einfluss auf unser Gemüt, unser Handeln und letztlich auf unser Aussehen hat? Darauf können Sie wetten!

Deshalb ist es so wichtig, dass wir unsere Gedanken lenken und uns nicht von „außen“ irgend etwas aufdrängeln lassen. Übernehmen Sie diese Macht und überlegen Sie, welche Absicht Sie mit Ihrem Leben verfolgen! Was ist Ihnen am Wichtigsten? Was wollen Sie erreichen? Wer wollen Sie sein? Wofür stehen Sie? Wenn Sie sich darüber im Klaren sind, dann trennen Sie sich von Ihren Ängsten und Zweifeln und gehen Sie Ihren Weg. Denken Sie daran, dass Sie immer nur in der Gegenwart etwas bewegen können!

 

Sie können unzufrieden werden, wenn Sie falsch kommunizieren

Beginnen Sie damit Ihr Vokabular positiv zu formulieren. Verabschieden Sie sich von Formulierungen, die verneinend sind! Ein paar Beispiele: Sagen Sie statt: „Ich will heute nicht hektisch werden.“, lieber: „Ich will heute die Ruhe bewahren.“ Oder „Ich will heute ruhig bleiben.“ Sagen Sie statt: „Ich werde heute Abend nicht mehr arbeiten.“, lieber: „Heute Abend mache ich es mir gemütlich.“ Oder „Heute Abend lese ich ein schönes Buch.“ Ihr Gehirn kommt mit dem, was Sie nicht wollen, nur schlecht klar. Es ist bestrebt das zu erreichen, was Sie denken. Wenn Sie denken, dass Sie keine Hektik wollen, dann konzentrieren sich Ihre Gedanken auf „Hektik“ und leiten genau diesen Prozess ein! Deshalb ist es so wichtig, dass Sie darüber nachdenken, was Sie wirklich wollen und nicht über das, was Sie nicht wollen!

Liebe, Glück und Gesundheit ist das, was sich die meisten Menschen wünschen. Dabei wird gern vergessen, dass die Liebe eines Menschen zu sich selbst am allerwichtigsten ist. Ein Mensch, der sich selbst nicht liebt, kann auch andere nicht lieben. Denn wir können gewöhnlich nur das weiter geben, was wir selbst in uns tragen. Nur wenn Sie sich selbst lieben, haben Sie eine innere Balance und werden kaum Konflikte nach außen tragen. Daraus ergibt sich die Tatsache, dass Sie selbst der Ursprung für Ihre Konflikte sind, aber auch der Ursprung für Ihr eigenes Glück!



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