unglücklich, Unglück

 

Unglücklich sind die Menschen, die das Glück am falschen Ort suchen

 

Viele Menschen sind unglücklich, weil Sie das Glück an der falschen Stelle suchen. Sie können jeden Tag frei entscheiden, ob Sie glücklich oder unglücklich sein wollen. Um erfüllende Momente des Lebens zu erleben brauchen wir oftmals Mut und die Erkenntnis, dass es Dinge auf dieser Welt gibt, deren Änderung nicht in unserer Macht liegt. Wir müssen uns mit den Gegebenheiten, die wir nicht ändern können arrangieren. 

 

 

Unglücklich durch die Utopie, das Leben sei einfach

 

Das Leben ist hart und was Sie nicht umhaut, macht Sie härter. Der Schmerz leidvoller Erfahrungen macht Sie stärker. Der Angst direkt ins Gesicht zu schauen, macht Sie mutiger. Fehlschläge und Herzschmerzen machen Sie klüger … Manchmal müssen wir erst eine Bruchlandung hinlegen, um eine andere Sicht auf die Dinge zu haben bevor wir den richtigen Weg finden können. Manchmal müssen wir hohe Risiken eingehen und viel Mut aufbringen, um die besten Seiten des Lebens zu erreichen.

Ihr Lebensschiff wird nicht nur durch die seichten Gewässer des Lebens schaukeln können. Das Leben ist eine Abenteuerreise, in der auch Stürme und andere Herausforderungen auf Sie warten. Letztlich wird sich jede Anstrengung lohnen. Wer nie kämpft, wird sich nicht weiter entwickeln und in seinem persönlichem Wachstum stehen bleiben.

Es ist heute nicht mehr wichtig, was in Ihrer Vergangenheit passiert ist oder was Sie getan haben. Was für Ihr Leben wirklich wichtig ist, ist die Wahl, die Sie heute treffen. Akzeptieren Sie Ihre Lebensumstände. Ziehen Sie Ihre Lehren daraus und führen Sie Ihre Reise fort. Versuchen Sie nicht alles, was Ihnen in Ihrem Leben begegnet fest zu halten. Treffen Sie eine Wahl und lassen Sie unnötigen Ballast endlich los.

Wenn Sie unglücklich sind, sollten Sie darüber nachdenken, woran Sie sich festhalten. Ist das, was Sie festhalten, das was Sie glücklich macht? Oder sind es genau die Dinge, die Sie unglücklich machen?

Wer los lassen kann, hat beide Hände frei, um neue Dinge im Leben anzupacken. Loslassen muss nicht unbedingt „Verlust“ heißen, es kann auch befreiend sein und einen Schritt nach vorn bedeuten.

Manchmal müssen wir uns von Dingen trennen, von denen wir dachten, dass wir Sie brauchen, die uns aber nur belasten. Suchen Sie deshalb nicht nach Dingen, die Sie festhalten wollen, sondern nach den Dingen, die Sie endlich loslassen und ziehen lassen können. Vereinfachen Sie Ihr Leben, statt an Dingen fest zu halten, die Sie unglücklich machen.

 

Unglücklich durch die Vergangenheit, die nicht mehr existiert

 

Alles verändert sich. Sie verändern sich jeden Tag. Das Leben um Sie herum ist jeden Tag anders. Das Universum verändert sich, unser Planet verändert sich – alles was heute wichtig ist, ist morgen Vergangenheit und nicht mehr zu ändern.

Nur weil etwas in Ihrer Vergangenheit wichtig war, heißt das nicht, dass es heute auch noch wichtig ist. Vielleicht hatten Sie eine Beziehung, eine Freundschaft, die Ihnen wichtig war, die es aber heute nicht mehr gibt. Vielleicht hatten Sie mal einen Job, der Ihnen enorm wichtig war und heute nichts mehr zählt. Vielleicht hatten Sie Gewohnheiten und Rituale, die heute veraltet sind und niemanden mehr interessieren. Vielleicht haben Sie einmal an einem wichtigen Projekt teil genommen, dass irgendwann mal die Welt veränderte und heute keine Erwähnung mehr findet – es sind alte Hüte, für die sich niemand mehr interessiert.

Das Leben geht weiter und mit ihm die Entwicklung. Es macht keinen Sinn weiterhin unglücklich auf die Vergangenheit zu starren. Wenn Sie in der Vergangenheit Türen geschlossen haben, dann sind sie zu. Akzeptieren Sie das. Schenken Sie Ihrer Vergangenheit nicht zu viel Beachtung. Oder würden Sie immer wieder ins Kino gehen, um sich einen schlechten Film anzuschauen?

Konzentrieren Sie sich auf das, was heute wichtig ist. Achten Sie lieber darauf, welche Türen sich für Sie heute öffnen und bleiben Sie in Bewegung. Legen Sie veraltete Werte und Überzeugungen ab. Sie können Ihre Vergangenheit nicht ändern. Sie können aber Ihre Sichtweise auf Ihre Vergangenheit ändern!

 

Unglücklich durch die Zukunft, die Sie nicht kennen

 

Unglückliche Menschen sind oft unzufrieden, weil sie ihr Leben auf später verschoben haben. Sie existieren nur für ihre Zukunft, in der sie dann eines Tages, später, irgendwann mal leben wollen. Dann wird alles nachgeholt!? Sie verpulvern ihre Energie und ihre Zeit im Labyrinth des Lebens mit Vorstellungen über die Zukunft, von der niemand weiß, wie sie aussehen wird.

Natürlich ist es richtig Visionen zu haben, die Sie in Zukunft erreichen wollen. Allerdings sollte dies nicht auf Kosten der Gegenwart geschehen. Wenn Sie sich die meiste Zeit Ihres Lebens in Tagträumen verlieren, verpassen Sie Ihre Gegenwart und somit Ihr Leben. Sie haben dann keine Möglichkeit die Momente des Glücks zu erleben und zu genießen. Sie benutzen Ihre Gedanken nur für die Zukunft, um vor Ihrer Gegenwart und Ihren derzeitigen Lebensumständen zu flüchten, bis Sie das Ende Ihres Lebens erreicht haben ohne je wirklich gelebt zu haben.

Denken Sie immer daran: Sie können nur in der Gegenwart Veränderungen vornehmen. So wie Sie heute arbeiten, werden Sie morgen leben. Also krempeln Sie die Ärmel hoch und tun Sie heute etwas für Ihre Zukunftsvisionen. Sie können die Zukunft nicht stoppen, sie kommt unweigerlich auf Sie zu. Sie können auch nicht die Vergangenheit zurück holen. Die einzige Zeit, in der Sie leben können ist die Gegenwart.

Ihre Lebensuhr tickt bereits. Zögern Sie nicht. Akzeptieren Sie Ihr Leben wie es ist und genießen Sie Ihr Dasein. Und vor allem leben Sie – jeden Tag in vollen Zügen.

 

Unglücklich durch selbst kreierte Ausreden

 

Viele Menschen verwechseln Ziele mit Wünschen. Hören Sie deshalb auf zu sagen: „Ich wünschte …“, sagen Sie statt dessen: „Ich will …“ oder „Ich werde …“ und beginnen Sie damit einen Wandel in Ihrem Leben herbei zu führen. Ändern Sie, was Ihnen nicht gefällt. Tun Sie etwas, um nicht weiter unglücklich zu sein. Ihre Lebensumstände werden sich nicht für Sie ändern. Sie müssen schon selbst tätig werden. Sie müssen sich dafür entscheiden, dass Sie anders fühlen wollen, anders leben wollen, andere Gedanken pflegen wollen, Verantwortung für Ihr Leben übernehmen wollen, mutig sein wollen …

In allen Lebensbereichen finden Sie das Glück, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft. Die Gelegenheit tanzt nur mit denen, die den Mut haben zu tanzen und sich bereits auf der Tanzfläche befinden. Sie können nur ein Tor schießen, wenn Sie den Mut haben einen Ball auch anzunehmen – das können Sie immer nur dann tun, wenn Sie sich in der Gegenwart befinden.

Wenig von Etwas ist besser als viel von Nichts! Selbst wenn Sie jeden Tag nur einen einzigen Stein auf den anderen legen, wird mit der Zeit ein gigantisches Bauwerk entstehen. Viele kleine Schritte kosten nicht mehr Zeit, die Sie benötigen, um nach Ausreden und Gründen zu suchen, warum Sie bestimmte Dinge nicht tun können.

 

„Langsam und achtsam zu gehen ist eine Befreiungstat. Wir gehen und befreien uns von allen Sorgen, Ängsten, Zielen und Anhaftungen.“ (Thich Nhat Hanh)

 

Unglücklich durch Bequemlichkeit

 

Sie können mit Ihrem Lebensschiff bequem auf kleinen Seen herumdümpeln – allerdings werden Sie mit dieser Methode nie die Weite, die Schönheit und das Abenteuer der mächtigen Ozeane kennen lernen. Wenn Sie es nicht von anderen mutigen Menschen erfahren hätten, würden Sie nicht einmal wissen, dass diese Weltmeere existieren. Das Festhalten an Ihrer Bequemlichkeit ist möglicherweise ein Grund dafür, dass Sie unglücklich sind und immer das Gefühl haben, dass Ihnen irgend etwas fehlt im Leben.

 

„Der erfolgreiche Mensch sitzt im Zug des Lebens und steht nicht Zeit seines Lebens nur an der Haltestelle.“ (Vera F. Birkenbihl)

Vergessen Sie niemals: Nur weil Sie eine abenteuerliche Weltreise unternehmen, heißt das nicht, dass Sie nie wieder nach Hause zurückkehren können. Sie können von jedem Ort der Welt die Heimreise antreten, wann immer Sie wollen. Es ist völlig normal, dass Menschen mit Ihrem zu Hause tief verwurzelt sind. Aber das eigene Haus nie zu verlassen und nicht weiter zu denken, als bis zum Gartenzaun, ist die reine Verschwendung der Lebenszeit.

 

Unglücklich durch materiellen Besitz, den Sie nicht brauchen

 

Materielle Dinge üben einen bestimmten Reiz auf uns aus. Allein schon durch die Werbung wird uns ständig suggeriert, was wir alles brauchen. Aber brauchen wir den ganzen Kram wirklich? Materielle Güter können kurzzeitig Freude und Glück in uns auslösen. Wir freuen uns über ein neues modernes Handy, über einen schicken Sportwagen, über tolle Klamotten …, aber machen uns diese Dinge auf Dauer wirklich glücklich oder rauben sie uns unsere Lebenszeit, weil wir all diese Dinge in gewisser Weise auch verwalten müssen? Macht Sie Ihr Besitz wirklich glücklich oder haben Sie bereits die Übersicht verloren?

Die Dinge, die Sie wirklich glücklich machen, können Sie für kein Geld der Welt kaufen. Sie brauchen keine materiellen Güter, um gute Freundschaften zu pflegen. Eine glückliche Familie ist mehr Wert als ein goldener Käfig. Eine herzliche Umarmung genau zur richtigen Zeit, kann Sie bedeutend glücklicher machen, als ein Goldbarren in Ihrem Bankschließfach.

Stellen Sie sich vor, Sie wären auf einer einsamen Insel. Keiner da, der Sie um Ihre „Schätze“ beneidet – was sind Ihre Edelsteine dann wert? Stellen Sie sich vor, Sie treffen einen anderen Menschen auf der Insel, der Ihre Interessen teilt und Sie müssten sich zwischen diesem Menschen und Ihren „Schätzen“ entscheiden – welche Wahl würden Sie treffen?

Statt sich ständig intensiv darauf zu konzentrieren, dass Sie keine Verluste erleiden, sollten Sie lernen unnötiges Gepäck abzuladen. Entlasten Sie sich und Ihr Leben von unnötigem Gewicht. So viele Dinge, von denen Sie denken, dass Sie sie benötigen, brauchen Sie gar nicht. Sie haben sie nur, weil sie Sie irgendwann mal wollten. Prüfen Sie Ihre Bedürfnisse und Ihre Wünsche.

Der überwiegende Teil der Menschen tauscht Lebenszeit gegen Geld. Mal angenommen Sie gehören auch dazu. Was machen Sie mit Ihrem Tauschmittel? Ein großer Teil gehört zu den Schnäppchenjägern. Hier ein Sonderangebot, da ein „einmaliges“ Schnäppchen …

Dann kommen Sie nach Hause und der ganze Kram benötigt Platz. Sie müssen diesen Kram verwalten und sauber halten. Sie investieren weitere Lebenszeit darin. Sie können größere Schränke anschaffen oder zusätzliche Schränke, um das ganze Gebabbel unterzubringen bis Ihre Wohnung so voll gestellt ist, dass Sie erschlagen werden, so bald Sie die Tür öffnen. Das ist natürlich auch eine Art von Fülle. Aber macht Sie das glücklich?

Allein das Gefühl dieser Masse kann seinen Beitrag dazu liefern, dass Sie sich irgendwann gnadenlos überfordert fühlen. Sie sind unglücklich – aber warum? Sie haben doch so viel! Zu viel! Denken Sie in Ruhe darüber nach, ob es wirklich in Ihrem Interesse ist, Ihr hart verdientes Geld in immer neue Konsumwünsche zu stecken. Worin liegt der Sinn? Mitnehmen können Sie am Ende ja doch nichts!

Manchmal ist weniger mehr. Das Gefühl der Freiheit und der Weite kann Ihnen neue Impulse vermitteln und Sie zu neuen Ufern führen. Es geht nicht um Masse, sondern um Klasse – Sie können jeden Tag neu wählen – entscheiden Sie sich!

 

„In der heutigen Welt wird fünfmal mehr in Medikamente für die männliche Potenz und Silikon für Frauen investiert, als für die Heilung von Alzheimer-Krankheiten. Daraus folgernd haben wir in ein paar Jahren alte Frauen mit großen Titten und alte Männer mit hartem Penis, aber keiner von denen kann sich daran erinnern wozu das gut ist.“ (Drauzio Varella)

 

Unglücklich durch Überfluss

 

Deutschland gehört zu den Ländern, die im Überfluss leben. Wir essen im Überfluss und werden fett. Dieses „Hüftgold“ macht uns unzufrieden und unglücklich. Während die Menschen in anderen Ländern ihr Geld für Essen ausgeben, geben wir mehr Geld für Schlankheitsmittel und Diäten aus. Ist das nicht verrückt?

Wir haben Geld im Überfluss und werden bequem. Wir haben zu viel Arbeit und vernachlässigen unsere Familien. Wir vertrödeln unsere Zeit mit unwichtigen Dingen, die uns von wichtigen Aufgaben abhalten …

Dabei hängt unser Glück von der richtigen Verteilung unserer Ressourcen ab. Lernen Sie bewusster mit Ihrer Zeit und mit Ihrer Energie umzugehen, um die Defizite in bestimmten Lebensbereichen auszugleichen. Glück werden Sie langfristig nie in nur einer einzigen Sache finden, Glück ist die Kombination der verschiedenen Lebensbereiche – es ist eine Sache der ausgewogenen Lebensweise insgesamt.

 

Unglücklich durch falsche Beziehungen

 

Es kommt nicht darauf an mit Hinz und Kunz befreundet zu sein. Es geht nicht darum möglichst viele Beziehungen zu haben. Es kommt auf die Qualität der Beziehungen an. Auch Beziehungen kosten Zeit. Daher ist es sinnvoll Beziehungen zu Menschen zu pflegen, die Sie mögen, die Sie unterstützen und die für Sie da sind, wenn Sie Hilfe brauchen.

 

„Mit wem Du gelacht hast, vergisst Du schnell. Mit wem Du geweint hast, vergisst Du nie.“ (Unbekannt)

Suchen Sie nach Beziehungen, die Sie fördern. Umgeben Sie sich mit Menschen, die ähnliche Ziele und Sichtweisen haben wie Sie. Begeben Sie sich in die Kreise, zu denen Sie gehören möchten. Wenn Sie sich mit Menschen umgeben, die so sind, wie Sie werden möchten, haben Sie gute Chancen Ihre Ziele zu erreichen.

Sie werden es immer nur so weit bringen, wie die Menschen, zu denen Sie Ihre Beziehungen pflegen. Wenn Sie Ihre Zeit mit Menschen der Unterschicht verbringen, gehören Sie automatisch zur Unterschicht bzw. entwickeln Sie sich in diese Richtung. Wenn Sie sich mit Menschen der gehobenen Mittelschicht umgeben, gehören Sie automatisch zu dieser Schicht bzw. entwickeln sich in diese Richtung.

Wenn Sie sich mit Menschen umgeben, die unglücklich sind, werden Sie auch unglücklich werden. Wenn Sie sich mit Menschen umgeben, die das Leben lieben und offen für neue Ideen sind, wird dieses Verhalten ebenfalls auf Sie „abfärben“ …

Sie haben jeden Tag die Wahl mit welchen Menschen Sie Ihre Zeit verbringen wollen. Suchen Sie sich Ihre Beziehungen selbst aus – lassen Sie sich nicht aussuchen!

 

Unglücklich durch Meinungen anderer, die keine Rolle spielen

 

Bewahren Sie Ihre Würde und bleiben Sie sich selbst treu. Sie können sich nicht von anderen Menschen diktieren lassen wer Sie sind oder wie Sie sein sollten. Wenn Sie sich für andere Meinungen verbiegen, können Sie nur unglücklich sein bzw. werden.

Sie haben Ihren eigenen Stil, Ihre eigene Persönlichkeit, Ihre Stärken und Schwächen, Ihre eigenen Talente und Fähigkeiten – Sie sind etwas Besonderes und dazu einmalig – vergessen Sie das nie! Bleiben Sie sich unbedingt immer selbst treu und entscheiden Sie selbst wer und wie Sie sein wollen.

Wer zu viel Wert auf die Meinungen anderer Menschen legt, lässt sich den Tag unnötig vermiesen. Es wird immer irgend jemanden geben, der irgend etwas auszusetzen hat. Es ist nur logisch, dass wenn Sie etwas tun, immer Verbesserungen möglich sind. Die Frage ist, machen diese Verbesserungen einen Unterschied? In der Regel nicht – es ist nur Genörgel, um das eigene Profil in den Vordergrund zu rücken und ein bisschen wichtig zu sein.

Lächeln Sie, bleiben Sie freundlich und denken Sie daran, dass es nicht Ihre Aufgabe allen Menschen auf dieser Welt zu gefallen. Bewahren Sie sich Ihren natürlichen Stolz, dann werden Sie bald Menschen finden, die zu Ihnen passen.

 

Unglücklich durch Verantwortungslosigkeit

 

Die meisten Menschen streben die Freiheit an, aber keiner will die Verantwortung übernehmen. So lange Sie die Verantwortung Ihrer Lebensumstände auf andere schieben, so lange geben Sie automatisch das Zepter für Ihr Leben in die Hand des anderen. Sie können nur das ändern, was von Ihnen selbst ausgeht, Sie können nur das ändern, was in Ihrer Verantwortung liegt. Wenn Sie die Verantwortung von sich weisen, werden andere über Ihr Leben bestimmen.

Wenn Sie unglücklich sind, dann heißt das nichts anderes, als dass Sie die Verantwortung für Ihr Leben abgegeben haben – wohin auch immer. Sie sind nicht der Herr Ihrer Lage, Sie haben keine Kontrolle über Ihr Leben, Sie lassen sich von außen steuern und das ist der Grund für Ihr eigenes Unglück.

Es ist ganz allein Ihre Schuld, dass Sie unglücklich sind und dass Ihr Leben genau so ist, wie es jetzt ist. Der einzige Mensch auf dieser Erde, der das ändern kann, sind Sie selbst. Niemand kann Ihnen das abnehmen – es ist einzig und allein Ihre Aufgabe!

 


8 Kommentare

  1. Guten Tag,

    also ich persönlich befinde mich im Moment in einer kleinen Lebenskrise und mache mir viele Gedanken.

    Der Text beschreibt wirklich gut, worauf es im Leben ankommt.
    Sorry, aber wie kann man ihn nur falsch verstehen?
    Es geht nicht darum, das zu ändern was einem gefällt.
    Es geht eben darum, mal genau hinzuhören und hinzuschauen…….
    wenn man sich nicht mehr gut fühlt……unglücklich ist….mit einer Situatin…oder eine Krise hat….

    Wenn man dann den Text liest….wird alles plötzlich total klar.
    Um was es eben im Leben wirklich geht.

    Aber viele von uns werden das leider nie begreifen und damit nichts anfangen können, da sie selbst in ihrem Leben gefangen sind.

  2. Also mir gefällt der Beitrag. Gerade in bezug auf Menschen, wobei die Begriffe ober- unterschicht nicht so schön daherkommen. Die Botschaft ist trotzdem angekommen.
    Der Beitrag regt zur Weiterentwicklung an, für diejenigen die daran interessiert sind und den Wert des „loslassens“ für sich erkannt haben. Manchmal treffe ich alte Freunde und Bekannte, die sich nach 10-15 Jahren kaum verändert haben. Es sind immer noch die gleichen Themen, Gespräche, Meinungen und Überzeugungen. Jedem das seine, glücklich und zufrieden sieht anders aus. How ever, ich werde den Beitrag gerne an Menschen weiterleiten, die nicht von der Stelle kommen und darüber sehr unglücklich sind.

    • Hallo Andria,

      danke für das Feedback. Die Beispiele für die Unterschicht usw. habe ich verwendet, um den Sachverhalt besser darzustellen. Im Bezug auf die Bevölkerung insgesamt reden wir ja nun mal von den verschiedenen Schichten – dies ist auf jeden Fall nicht bösartig gemeint :o)

      Herzliche Grüße
      Anja Maschlanka

  3. Hallo Anja,

    mit dem Artikel hast du dir sehr viel Mühe gegeben, um aufzuzeigen was unglücklich macht. Ok, denn genau das ist das Problem vieler, sich mit viel zu viel zu belasten, ja zu beschäftigen was glücklich macht.

    Ja, Sie hetzen durch den Tag, durch ihr Leben. Ein Gedanke folgt dem nächsten, hier etwas schönes oder ein bestimmter Mensch, in einer gewissen Stellung der sie glücklich machen soll.
    Funktioniert immer nur für kurze Zeit, denn wahres Glück, kannst nicht mit dem Verstand begreifen. Setz Dich hin, las alles los, die Gedanken ziehen vorbei und du fühlst Dich frei und von Herzen glücklich!

    Dafür brauchst Du nichts, lasse es einfach los!

    LG Lothar

  4. Hallo Kalle,

    danke für das Feedback. Wenn Sie glücklich sind und sich wohl fühlen in Ihrer Haut, dann ist doch alles Bestens.
    Es geht mir in diesem Artikel lediglich darum, Impulse zu vermitteln für Menschen, die nicht besonders glücklich sind. Wenn Sie selbst in eine kritische Situation geraten, kann es passieren, dass Sie wie gelähmt sind und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Dann ist es manchmal hilfreich von außen einige Denkanstöße zu bekommen.

    Natürlich sollen Sie nicht leben wie Robinson Crusoe auf einer einsamen Insel – das tue ich ja auch nicht. Ein Teil der Menschen glaubt jedoch, dass ihnen zum Glück bestimmte Dinge fehlen – in der Regel sind es Konsumgüter. Meist sind wir aber überladen und sollten deshalb auch einmal darüber nachdenken, was wir weg lassen können, um glücklicher zu werden.

    Oder wie ich es bereits in diesem Artikel erwähnte: „Glück werden Sie langfristig nie in nur einer einzigen Sache finden, Glück ist die Kombination der verschiedenen Lebensbereiche – es ist eine Sache der ausgewogenen Lebensweise insgesamt.“

    Herzliche Grüße
    Anja Maschlanka

  5. Ich habe den Artikel jetzt mehrere Male gelesen und komme einfach nicht daran vorbei meinen Senf dazu geben zu müssen 😉

    Der Überschrift kann ich nur voll und ganz beipflichten und auch die „Message“, die da übermittelt wird ist mir schon klar.
    Aber irgendwie liest sich das für mich, als müsse ich mein Leben zwanghaft optimieren um glücklich zu sein.
    Natürlich „entrümple“ ich meinen Kleiderschrank, meine Wohnung und auch mein Leben von Zeit zu Zeit und trenne mich von überflüssig gewordenen Dingen. Und ja, manchmal habe ich mich auch von Menschen getrennt.
    Aber allen diesen Dingen und Menschen, sowohl denen, von denen ich mich getrennt habe, als auch denen, mit denen ich mich heute noch umgebe, waren bzw. sind mir „etwas wert“.
    Lebensumstände ändern sich und damit auch die Wertigkeiten. Und das schließt auch durchaus „Unnützes“ ein.
    Ansonsten gehe ich jetzt in den Garten und werde alle Blumen ausreissen, denn die kosten so viel Zeit und Arbeit und sind so schnell verwelkt. All die Arbeit umsomst!
    Und Kerzen werde ich auch wegwerfen. Die reinsten Geldvernichtungsmaschinen, wie die so qäulend langsam vor sich hin brennen!
    Meine Bücher muss ich dann wohl auch wegwerfen, denn das sind ja nur Staubfänger. Da werde ich wohl auf E-Books umsteigen.
    Und die Fotos von damals dienen bestenfalls als Brennmaterial für den Ofen, denn schließlich ist die Vergangenheit abgehakt.
    Dem Beispiel eines Freundes folgend werde ich künftig nur noch 4 Hosen besitzen. Anziehen kann ich ja doch immer nur eine!
    Und von einer guten Freundin muss ich mich dann wohl auch trennen. Die sprüht zwar vor Lebensfreude, aber schafft es einfach nicht ihr Leben zu organisieren. Da will ich mich nicht dran infizieren.
    Ach so, meine Altersvorsorge brauche ich wohl auch nicht mehr. Schließlich leben wir im Hier und Jetzt. Wer denkt denn da an Morgen oder gar an die Rente?

    Natürlich sind das alles vollkommen überzogene Beispiele.
    Mir ist schon klar, das, besonders wenn man am unteren Ende der „Glücks-Skala“ steht, es sicher manchmal einen kräftigen Schubs und ein paar klare Worte braucht um zumindest mal die Mitte zu erreichen!
    Aber es wäre vielleicht eine Überlegung statt in Nützliches und Unnützliches, in Wertvolles und weniger Wertvolles zu unterscheiden.

    Beste Grüße
    Kalle

  6. Hallo Willi,

    vielen Dank für Ihr Feedback.

    Natürlich haben Sie völlig recht, wenn Sie sagen: Ein gutes Herz und ein guter Charakter hängen nicht vom Geldbeutel ab.

    Es geht darum Beziehungen zu pflegen, die für uns nützlich sind. Also sich mit Menschen zu umgeben, die für uns förderlich sind. Wenn Sie sagen in Ihrem Bekannten- oder Freundeskreis gibt es Menschen, die zur Unterschicht gehören, nach Selbsterkenntnis streben und damit zufrieden sind, dann ist das doch völlig in Ordnung.

    Es gibt genau so Menschen, die es weit gebracht haben, ein großes Haus, viel Geld, einen guten Job, einen gewissen Status … und die dann merken, dass sie mit all diesen Dingen nicht sonderlich glücklich sind. Letztlich haben sie alles an den „Nagel gehangen“ und leben heute glücklich und zufrieden im Einklang mit der Natur – auch ohne Geld.

    Es geht mir in dem Artikel darum zu erkennen, was uns unglücklich macht und wie wir uns daraus befreien können. Viele Menschen sind unglücklich, weil sie sich mit Menschen umgeben, die den ganzen Tag am Jammern und Nörgeln sind. Es geht darum Wege aufzuzeigen, was jeder anders machen könnte. Das heißt nicht, dass jeder in einem Umfeld lebt, was er unbedingt austauschen muss.

    Ich kenne Menschen, die mit ihrer Situation im Allgemeinen sehr unzufrieden waren – die alle Zelte abgebrochen haben – in andere Bundesländer gezogen sind und sich ein völlig neues Umfeld nach ihren Vorstellungen aufgebaut haben. Allerdings gehört dazu eben eine Portion Mut. Mut ist in unserer Gesellschaft nur sehr selten anzutreffen.

    Es kommt also auf die Qualität der Beziehungen an und wohin jeder einzelne strebt.

    Herzliche Grüße
    Anja Maschlanka

  7. Sie schrieben: „Sie werden es immer nur so weit bringen, wie die Menschen, zu denen Sie Ihre Beziehungen pflegen. Wenn Sie Ihre Zeit mit Menschen der Unterschicht verbringen, gehören Sie automatisch zur Unterschicht bzw. entwickeln Sie sich in diese Richtung. Wenn Sie sich mit Menschen der gehobenen Mittelschicht umgeben, gehören Sie automatisch zu dieser Schicht bzw. entwickeln sich in diese Richtung.“

    Naja, mal ehrlich: eine sympathische und menschliche Ansicht ist das nun aber nicht… Sind Menschen aus der Unterschicht weniger wert? Oder ziehen einen runter? Ich denke nicht. Zwei meiner besten Freunde gehören zur Unterschicht. Na und? Charakterlich gesehen sind sie top, haben Lebenserfahrung, streben nach Selbsterkenntnis und -verbesserung und gehören zu den verlässlichsten Menschen, die ich bisher kennengelernt habe. Natürlich habe ich auch Freunde/Bekannte, die wesentlich besser betucht sind. Sie sind ok, Verlässlicher oder charakterstärker sind sie aber nicht unbedingt, nur weil sie gut verdienen. Soll ich deshalb jetzt meine zwei Freunde aus der Unterschicht absägen? Damit ich mich nur in „guter Gesellschaft“ befinde?. Sorry, aber ich finde Ihre Ansicht sehr merkwürdig…Ein gutes Herz und ein guter Charakter hängen nicht vom Geldbeutel ab und sind unbezahlbar!

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