Prokrastination

Prokrastination - warum zögern wir statt zu handeln?

Prokrastination heißt so viel wie zögern, verzögern, aufschieben, verschieben. Prokrastination ist also eine Verzögerungstaktik, wie sie jeden Tag millionenfach angewendet wird. Aber warum zögern wir überhaupt? Warum erledigen wir nicht sofort, was wir sowieso erledigen müssen? Warum neigen wir zur Prokrastination? Hier finden Sie 17 Fakten, die zu den Ursachen der Verschleppung zählen.

Prokrastination entsteht durch die Angst vorm Scheitern

Viele Menschen schieben wichtige Aufgaben vor sich her, weil sie Angst haben vor dem Scheitern. Sie glauben, dass diese Aufgaben schwierig sind und die eigene Persönlichkeit zu schwach ist diese Aufgaben erfolgreich zu meistern. Deshalb werden diese Dinge gar nicht erst angefasst und so weit verschoben bis es nicht mehr geht.

Ein weiteres Manko ergibt sich aus dem Ehrgeiz immer perfekt sein zu müssen. Menschen, die zur Perfektion neigen zögern, weil sie befürchten, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht das perfekte Ergebnis erreichen werden. Deshalb fühlen sie sich nicht gut genug und leiten gar keine Handlungen erst ein.

Perfektionismus ist jedoch eine Medaille mit zwei Seiten. Auf der einen Seite kann Perfektionismus motivieren brillante Leistungen zu erzielen – also das best mögliche Ergebnis einer Aufgabe. Auf der anderen Seite kann Perfektionismus lähmend sein, wenn die eigenen Erwartungen so hoch sind, dass sie zum einen kaum erreicht werden können und zum anderen auch nicht nötig sind.

Prokrastination wird also durch unsere eigenen Erwartungen verursacht. Ihre Erwartungen verhindern Ihre Handlungen. Schrauben Sie daher Ihre Erwartungshaltung nach unten und fangen Sie an. Wer nichts erwartet ist weniger enttäuscht.

Prokrastination entsteht durch die Gewohnheit unter Zeitdruck zu arbeiten

Viele Menschen haben die Angewohnheit alles auf den letzten Pfiff zu erledigen. Sie verschieben Ihre Handlungen so weit nach hinten, bis absolut keine Luft mehr da ist. Es gibt dann nur noch die Flucht nach vorn. Diese Art der Aufgabenbewältigung setzt Adrenalin frei, wonach diese Menschen süchtig sind. Ohne Druck keine Leistung. Der Nervenkitzel ist die treibende Kraft gepaart mit dem Prinzip Hoffnung doch noch rechtzeitig fertig zu werden.

Diese Art der Prokrastination hat natürlich ihren Preis. In der Regel schöpfen diese Menschen ihr Potenzial nicht voll aus und bleiben unter ihren möglichen Ergebnissen. Sie haben aufgrund der begrenzten Zeit keine Möglichkeiten ihre Arbeit zu optimieren.

Prokrastination wird also durch falsches Aktivitätenmanagement verursacht. Durch hastiges Arbeiten unterlaufen Fehler, die nicht mehr ausgemerzt werden können, weil einfach die Zeit fehlt. Fangen Sie daher rechtzeitig mit Ihren Aufgaben an, so dass Sie immer ein Zeitpuffer haben, um Korrekturen vornehmen zu können. So erreichen Sie bessere Ergebnisse, statt alles in den letzten Sekunden zu erledigen.



Prokrastination entsteht durch den Ehrgeiz jedermanns Liebling zu sein

Es gibt unheimlich viele Menschen, die sich nicht trauen „Nein“ zu sagen, wenn ihnen etwas zu wider ist. Sie haben es sich zur Gewohnheit gemacht jeglicher Konfrontation aus dem Weg zu gehen. Das führt dazu, dass sie gerne ausgenutzt werden und mit Arbeit überladen sind.

Diese Menschen lassen sich einfach vor jeden Karren spannen und kämpfen ständig mit der Prokrastination, da sie sich zu Arbeiten, Aufgaben, Bitten … hinreißen lassen, die sie eigentlich gar nicht tun wollen. Die eigenen Bedürfnisse bleiben völlig auf der Strecke, so dass diese Leute ständig unter Stress stehen, sehr unzufrieden mit ihrem Leben sind und täglich mit ihrer Frustration kämpfen.

Prokrastination wird also durch den Ehrgeiz den Erwartungen anderer Menschen zu entsprechen verursacht. Wenn Sie ebenfalls zu den Menschen gehören, die Probleme haben mit dem „Nein“ sagen, dann sollten Sie sich die Mühe machen, dieses Wörtchen ganz schnell in Ihr tägliches Vokabular zu integrieren.

Es ist nicht Ihre Aufgabe die Erwartungen anderer Menschen zu erfüllen. Wenn Sie lernen „Nein“ zu sagen, werden Sie im Allgemeinen besser respektiert und akzeptiert. Außerdem kommen Sie in den Genuss Ihre Zeit mit den Dingen zu verbringen, die Ihrem Bedarf entsprechen.

Ich habe dieses Thema bereits ausgeführt – Sie finden es hier. Schauen Sie sich auch die Kommentare zu diesem Artikel an, falls es Sie interessiert und Sie zu den „Ja-Sagern“ gehören

Prokrastination entsteht durch den Umfang von Aufgaben

Viele Menschen neigen zur Verzögerung, weil die Arbeiten bzw. Aufgaben so umfangreich sind, dass sie sich überfordert fühlen und überhaupt nicht wissen, wo Sie anfangen sollen.

Da ihnen nicht klar ist worin der nächste Schritt besteht, verschieben sie das Ganze auf später. Manche Leute neigen in diesem Zusammenhang auch zum Eskapismus und verschließen die Augen vor der Realität, Sie reden sich ein, dass schon alles gut wird, in der Hoffnung die Arbeit erledigt sich irgendwie von selbst oder es geschieht ein Wunder.

Brechen Sie große Projekte in kleine machbare Schritte herunter. Wenn Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, dann gehen Sie die Aufgabe rückwärts durch. Beginnen Sie am Ziel und arbeiten Sie sich so weit zurück, bis Sie an den Punkt angekommen sind, an dem Sie wissen, welchen Schritt Sie jetzt sofort einleiten können.

Prokrastination entsteht also durch Eskapismus (Vermeidungsverhalten). Wenn Sie die Augen vor der Realität verschließen, nur weil ein Projekt umfangreich ist, wird es sich deswegen nicht in Luft auflösen.

Prokrastination dient als Balsam für die Seele im Stress

Prokrastination wird gern genutzt, um eine Linderung der Symptome im Stress zu erreichen. Es ist jedoch letztlich nur ein Pflaster auf der Wunde. Die Wunde selbst ist nach wie vor vorhanden. Die Verschiebung der Aufgaben, um in diesem einen Augenblick ein wenig Freiraum zu haben, kann den Stress sogar noch weiter steigern. Denn irgendwann kommt alles auf einmal.

Wenn die Batterien leer sind, sollten Sie sie wieder aufladen. Dies können Sie jedoch nicht mit Prokrastination tun. Gönnen Sie sich lieber etwas Gutes – eine Massage, ein Bad, treffen Sie sich mit Freunden, suchen Sie nach guten Gesprächen und gönnen Sie sich ein Glas guten Wein oder einen Kaffee, melden Sie sich zu einem Entspannungskurs an oder gehen Sie tanzen … Das alles bringt Ihnen neue Energie – die Prokrastination hingegen wird Ihre letzten Energiereserven völlig verschlingen.

Reden verleitet zur Prokrastination

Wenn Sie etwas erreichen wollen, dann werden Sie nicht weit kommen, wenn Sie besonders viel darüber reden. Reden ändert nichts – nur durch Handeln werden Sie Ihre Ziele, Aufgaben oder Arbeiten erreichen.

Reden führt zur Prokrastination! Warum?

Ganz einfach – es hängt mit unserem Gehirn zusammen. Es ist inzwischen erwiesen, dass Menschen, die viel darüber reden, was sie alles machen wollen nicht zum Ziel kommen. Sie reden zwar viel, leiten aber keine Aktionen ein.

Das menschliche Gehirn betrachtet das Reden über eine Sache als „Teil der Belohnung“, obwohl noch gar nichts passiert ist. Es verhindert die Motivation der Handlung, weil es sich sagt: „Warum soll ich aktiv werden, die Sache ist getan und somit erledigt“.

Also bevor Sie sich mit überschwänglichen Reden in die Prokrastination bewegen, sagen Sie lieber nichts und lassen Sie Taten sprechen statt Worte. Letztlich zählen nur die Ergebnisse – kein Mensch interessiert sich dafür, was Sie gesagt, gedacht oder erzählt haben.

Prokrastination entsteht durch hyperbolische Diskontierung

Menschen neigen dazu unmittelbare „Belohnungen“ zu bevorzugen, was langfristige Projekte, die viel höhere Belohnungen mit sich bringen scheitern lässt. Dieses Verhalten wird auch als hyperbolische Diskontierung bezeichnet und ist eine Art der Prokrastination.

Hyperbolische Diskontierung erleben wir beispielsweise sehr oft bei dem Versuch Gewicht zu verlieren. Es gibt ja unzählige Bücher darüber – eigentlich müssten wir alle schlank bzw. mit unserem Gewicht zufrieden sein – sind wir aber nicht! Millionen Diäten scheitern jedes Jahr.

Ein Grund dafür ist die hyperbolische Diskontierung. Diese Verzögerungstaktik funktioniert so, dass wir eher zu kurzfristigen Befriedigungen unserer Wünsche neigen, die uns allerdings langfristig unzufrieden machen. Ein kleines Beispiel: Sie wollen 5 Kilo an Gewicht abnehmen. Sie nehmen sich vor weniger zu Essen oder Sie machen eine Eier-Diät oder was auch immer.

Jetzt müssen Sie irgendwohin und auf dem Weg dorthin kommen Sie an einer Broilerbude vorbei, deren Duft sehr verlockend ist. Durch die hyperbolische Diskontierung verschieben Sie Ihr Diätprogramm um einen Tag und geben sich der Verführung hin, die genau in diesem Augenblick greifbar ist. Sie kaufen sich ein halbes Hühnchen und verspeisen es genüsslich – nur dieses eine Mal – morgen ist schließlich auch noch ein Tag.

Am nächsten Tag kommen Sie zur Arbeit und ein Mitarbeiter hat Geburtstag. Zur Feier des Tages gibt es Kuchen! Sie verschieben Ihr Diätprogramm um einen weiteren Tag. Am dritten Tag stellen Sie sich auf die Waage und stellen fest Sie haben kein Gramm abgenommen. Sie werfen das Handtuch – blöde Diät – klappt sowieso nicht.

Prokrastination entsteht also durch hyperbolische Diskontierung. Die kurzfristige Belohnung sorgt dafür, dass Sie sich schlagartig besser fühlen. Nur auf lange Sicht werden Sie durch Ihre eigene Verschleppung der richtigen Handlungen immer unzufriedener. Die hyperbolische Diskontierung ist eine mächtige Kraft in unserem Kopf. Achten Sie daher bewusst darauf und steuern Sie gegen, wenn Ihr Kopf versucht Sie zu verführen. Bleiben Sie konsequent und verschieben Sie nichts!

In diesem Artikel habe ich den Sachverhalt ausführlicher beschrieben.

Prokrastination geht mit geringem Selbstwertgefühl Hand in Hand

Ein geringes Selbstwertgefühl führt zur Prokrastination, weil diese Menschen die Überzeugung pflegen, trotz Anstrengung nicht erfolgreich zu sein. Diese Überzeugungen haben großen Einfluss auf ihre Gefühle.

Da der Glaube verankert ist gesetzte Ziele nicht zu erreichen, werden zwar Ziele ins Leben gerufen, allerdings nur um sie im zweiten Stepp auf den Sankt Nimmerleinstag zu verschieben. Es macht für diese Menschen keinen Sinn in irgendeiner Form zu handeln, denn sie wissen ja schon, dass es nicht funktioniert.

Ziele, die nicht zu Ihrer Persönlichkeit passen führen in die Prokrastination

Wenn Sie sich auf Ziele, Projekte oder Aufgaben konzentrieren müssen, die Ihnen absolut nicht am Herzen liegen, dann bleibt die Motivation aus um überhaupt anzufangen. Das verleitet zur Prokrastination. Der Kopf sagt ja – das Herz sagt nein. Immer wenn Gefühle und Fakten aufeinander treffen, die nicht vereinbar sind, siegt das Gefühl. Sie können sich Ihren eigenen Emotionen nicht entziehen.

Durch die erzeugten negativen Gefühlswelten haben Sie keine Energie. Zu dieser Tatsache kommt hinzu, dass Sie mit Ihren inneren Widerständen kämpfen müssen, was zusätzliche Energie verbraucht, die kaum bzw. gar nicht vorhanden ist. Die Folge: Sie verschieben das Ganze auf irgendwann oder nirgendwann.

Prokrastination entsteht durch marginale Werte

Wenn Sie Ziele verfolgen, die aktuellen Themen unterlegen sind, dann werden Sie kaum Zeit und Energie in diese Projekte stecken. Wenn Sie beispielsweise mit gesundheitlichen Problemen oder chronischem Geldmangel konfrontiert sind, dann richtet sich Ihre Aufmerksamkeit auf diese Fakten. Ihr Ziel bringt Ihnen nur unbedeutende belanglose Vorteile, was dazu führt, dass es verschoben wird um es letztlich ganz zu vergessen.

Prokrastination entsteht durch falsche Überzeugungen

Viele Leute zögern, weil Sie davon überzeugt sind, dass sie nicht genügend Kenntnisse oder ausreichendes Know-how haben. Andere warten, dass sie in der richtigen Stimmung sind und verschieben ihre Handlungen auf später. In der Zeit, wo sie warten tun sie erst mal nichts. Eine weitere Ursache der Prokrastination ist die Vorstellung, nicht attraktiv zu sein oder nicht genügend Ausstrahlung zu haben und was es sonst noch so an Vor- und Einwänden gibt.

Derartig negative Überzeugungen sind ein großes Hindernis und hält die Produktivität auf einem kleinen Level – die Ergebnisse sind dementsprechend. Diese Auswirkung bekräftigt wiederum die negativen Überzeugungen – und so entsteht ein Teufelskreis.

In diesem Teufelskreis gefangen, erscheint es nur all zu logisch, dass wir zur Prokrastination greifen und erst mal alles verschieben, was für das innere Auge erst einmal ansprechend und reizvoll ist.

Der Geist herrscht über den Körper. Der Kopf ist die Schaltzentrale Ihrer Persönlichkeit. Was Sie auch immer in Ihrem Kopf hinein lassen und verankern, wird in irgendeiner Form Konsequenzen haben. Alles beginnt mit den Gedanken im Kopf!

 

Ablenkung fördert Prokrastination

Wie oft lassen wir uns von zahlreichen Dingen ablenken, die überhaupt nicht wichtig sind bzw. warten könnten. Es ist ganz einfach sich allen möglichen Ablenkungsmannövern hinzugeben und alles auf später zu verschieben. Mit der Zeit werden Sie jedoch merken, dass diese Glücksgefühle nur flüchtig sind und Ihre wertvolle Zeit klauen. Langfristig fühlen Sie sich wie ein Versager und diese Gefühle sind dann erst mal beständig und langlebig.

Eskapismus begünstigt Prokrastination

Viele Menschen verschließen die Augen vor der Realität (Eskapismus) und sabotieren sich selbst. Sie leben in ihrer eigenen Welt, die nichts mit der Realität zu tun hat und vereiteln die Tatsache, wie ihr Leben aussehen würde, wenn Sie die Prokrastination aus ihrem Leben verbannen würden.

Sie hoffen, dass sich ihr Leben durch Magie in irgendeiner Weise ändert und bis dahin verschieben sie ihre Aktivitäten. Dieser Mangel an Bereitschaft die Augen zu öffnen führt letztlich zu einem Leben ohne nennenswerte Höhepunkte, ohne großartige Chancen – es ist ein vergeudetes Leben – ein Leben im Ödland.

Prokrastination entsteht durch Angst vorm Erfolg

Ja, es gibt auch Menschen, die sich vor Erfolg fürchten und das sind gar nicht wenig. Diese Angst hat verschiedene Ursachen. Viele Betroffene sind starke „Geber“ aber schwache „Nehmer“. Sie sind davon überzeugt nicht würdig zu sein, nicht gut genug zu sein … um ein besseres Leben führen zu dürfen.

Auch andere Standpunkte wie beispielsweise der Irrglaube sich unbeliebt zu machen durch Erfolg, ein schlechter Mensch zu sein, weil man erfolgreich ist oder nicht hart genug zu arbeiten und somit den Erfolg gar nicht zu verdienen sind große Hürden für diese Leute.

Die Prokrastination ist eine natürliche Folge dieser negativen Überzeugungen. Falls Sie sich in diesem Schema wieder erkennen, dann sollten Sie sich klar machen, dass wir in einer polarisierten Welt leben. Das eine bedingt unweigerlich das andere. Ohne oben kein unten, ohne Licht, kein Schatten ohne Nehmen kein Geben.

Viele halten Geben für die bessere Variante und verzichten auf das Nehmen. Wem wollen Sie aber etwas geben, wenn niemand bereit ist Ihre Gaben auch zu nehmen? Wenn Sie nicht nehmen, was Ihnen ein anderer geben will, dann weisen Sie den anderen zurück und verletzen ihn. Schon mal darüber nachgedacht? Beide Seiten sollten sich immer die Waage halten – sie sind beide wichtig und bedingen sich gegenseitig – vergessen Sie das nie!

Prokrastination wird durch die eigene Komfortzone unterstützt

Jeder Mensch hat seine persönliche Komfortzone, in der er sich wohl fühlt, in der er sich auskennt und die er nur ungern verlässt. Diese Tatsache unterstützt die Prokrastination, weil viele Menschen keine Notwendigkeit darin sehen in irgendeiner Form tätig zu werden. In der Komfortzone genießen sie eine gewisse Lebensqualität, mit der sie mehr oder weniger zufrieden sind.

Viele Leute leben ihr Leben im Automatismus und ihre Lebenszeit schreitet kontinuierlich voran und führt sie unweigerlich zu ihrem Lebensende. Sie sind so stark mit ihrem Job verbandelt, dass sie nicht merken, dass dieser Lebensabschnitt begrenzt ist und mit einem gewissen Alter endet.

Wenn sie alt sind und am Ende angekommen sind, wachen sie plötzlich auf und trauern den verpassten Chancen ihres Lebens hinterher. Spätestens an dieser Stelle bereuen sie alles verschoben zu haben und keinen einzigen Kilometer zusätzlich gegangen zu sein, um ein besseres niveauvolleres Leben gelebt zu haben.

Prokrastination entsteht durch den Mangel an Zielen

Wenn Sie Ihre Ziele nicht kennen, wie wollen Sie sie dann erreichen? Wenn Sie nicht wissen, wie Ihr Leben aussehen soll, dass Sie leben möchten, wie wollen Sie dann entsprechende Aktionen einleiten? Ihr Unterbewusstsein kann Sie nicht führen, wenn es nicht weiß wohin die Reise überhaupt gehen soll. Durch diese Zerrissenheit gewinnt die Prokrastination Oberwasser und das Leben wird auf später verschoben. Nur wenn Sie klar definierte Ziele haben, sind Sie handlungsfähig. Wenn Sie heute dieses Ziel haben und morgen jenes, dann wird es nichts.

Prokrastination entsteht, wenn Sie aus dem Gleichgewicht geraten

Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit. Sie sind miteinander verbunden und sorgen dafür, dass Sie im Gleichgewicht bleiben. Dies funktioniert aber nur dann, wenn Sie dafür sorgen, dass diese Einheit in sich harmonisch ist. Geraten Körper, Geist und Seele aus dem Gleichgewicht, dann wirkt sich dies auf unsere Gefühlswelten aus. Wir werden krank, fühlen uns unwohl, haben ein schlechtes Gewissen, können uns nicht aufrappeln und verlieren ganz langsam die Übersicht und somit die Kontrolle.

Wenn Sie beispielsweise viel essen und dieses Essen Ihren Körper belastet, werden Sie träge. Diese Trägheit wirkt sich auf Ihre Gefühle aus. Sie sind nicht so „gut drauf“, weil der Geist Ihr Körpergefühl widerspiegelt. Sie denken darüber nach wie Sie sich kurzfristig Freiräume schaffen können und an dieser Stelle tritt die Prokrastination auf den Plan. Ihre Gedanken des Zögerns überwinden mühelos alle Widerstände in Ihnen und versetzen Sie in Handlungsunfähigkeit. Somit ist die Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele wieder hergestellt!

Verbannen Sie die Prokrastination aus Ihrem Leben

Denken Sie in Ruhe darüber nach, welche Gründe der Prokrastination auf Sie zutreffen. Achten Sie ganz bewusst darauf, diese Gewohnheiten durch andere bessere zu ersetzen. Nur wenn Sie die Klarheit haben, warum Sie etwas tun bzw. dass Sie dies oder jenes tun – erst dann können Sie Veränderungen einleiten.



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