Perfektionismus, Perfektion

Perfektionismus - Wege aus der Krise

Perfektionismus kann schwere gesundheitliche Folgen haben. Befreien Sie sich von der Perfektion und erleben Sie eine bessere Lebensqualität, ein höheres Maß an Gesundheit und interessante liebevolle Beziehungen. Das Leben wird ohne Perfektion bedeutend einfacher und leichter. Die psychischen und physischen Belastungen nehmen drastisch ab. Der Ausstieg aus dem Perfektionismus bedeutet zurück zur Normalität des Lebens zu finden.

Perfektionismus ist nicht perfekt

Pflegen Sie nicht länger Ihren Hang zum Perfektionismus - es lohnt sich nicht. Entscheiden Sie sich gegen Perfektion. Das bedeutet nicht, dass Sie Ihre Ziele aufgeben müssen, es heißt auch nicht schlampig zu arbeiten. Es geht lediglich darum die Dinge mit anderen Augen zu sehen, toleranter sich selbst gegenüber zu sein, mehr Selbstsicherheit aufzubauen und die zwanghafte Besessenheit aufzugeben.



Tipps zur Überwindung des Perfektionismus

1. Was löst den Perfektionismus in Ihnen aus?

Um sich vom Perfektionismus lösen zu können, ist es wichtig herauszufinden, worin überhaupt die Ursache besteht. Was löst in Ihnen den Drang zur Perfektion aus? Welchen Zweck verfolgen Sie mit Ihrer Besessenheit? Überprüfen Sie sorgfältig ob Ihr Ehrgeiz immer perfekt zu sein wirklich Ihren Zielen dient oder eher hinderlich ist! Seien Sie dabei ehrlich zu sich selbst. Sie würden es merken, wenn Sie sich selbst belügen.

Prüfen Sie in Zukunft bei allem was Sie tun, ob Ihr Handeln wirklich große sichtbare Verbesserungen bringt. Prüfen Sie kritisch ob der Zeitaufwand im Verhältnis zum Ergebnis steht, was Sie ansteuern. Welchen Sinn macht es beispielsweise wenn alle Tassen im Schrank perfekt mit dem Henkel nach rechts zeigen? Wen interessiert das? Es ist die Zeit nicht wert diesen Zustand anzustreben.

Denken Sie bei allem was Sie tun immer an das gesamte Ergebnis und verlieren Sie sich nicht in sinnlosen Details. Stellen Sie die Tassen in den Schrank, machen Sie die Schranktür zu - fertig! Die Tassen sind weg geräumt - das ist das Ziel!

Lösen Sie sich von der Perfektion - außer Ihnen interessiert das keinen Menschen. Weigern Sie sich zukünftig dieses Selbstsabotage-Werkzeug zu nutzen.

2. Lösen Sie sich von überzogenen Erwartungen

Machen Sie sich klar das bestimmte Ergebnisse nicht um jeden Preis erreicht werden müssen. Arbeiten Sie sorgfältig und zügig. Behalten Sie immer Ihr Ziel im Hinterkopf. Machen Sie es sich zur Aufgabe schneller fertig zu werden, dann haben Sie keine Zeit für sinnlose Details. Setzen Sie Termine und priorisieren Sie die Zeit. Konzentrieren Sie sich zukünftig darauf pünktlich fertig zu werden.

Lösen Sie sich von dem Irrglauben, dass Ihre Arbeit ständig korrigiert werden muss. Schrauben Sie Ihre überzogenen Erwartungen an sich selbst herunter. Dadurch erfahren Sie mehr Zufriedenheit und vor allem gewinnen Sie kostbare Zeit um sich zu erholen und die "Akkus" wieder aufzuladen. Üben Sie sich darin dem Perfektionismus keine weitere Bedeutung zu lassen zu kommen. Richten Sie Ihren Fokus auf die Zeit! Wenn die Zeit um ist, müssen Sie die Aufgabe beenden - egal wie das Ergebnis aussieht. Je öfter Sie diese Übung wiederholen, desto besser klappt es!

3. Lernen Sie sich selbst zu lieben

Menschen die zum Perfektionismus neigen, vernachlässigen oft sich selbst und ihre eigenen Bedürfnisse. Sie sind ständig im Selbstzweifel ob sie überhaupt gut genug sind - bei allem was sie tun.

Lernen Sie sich so zu akzeptieren, zu respektieren und zu lieben wie Sie sind. Versuchen Sie einfach mal arrogant und selbstverliebt zu sein. Es wird Ihnen sicherlich schwer fallen - aber so lernen Sie sich am besten zu lieben und Ihren eigenen Wert zu schätzen.

Stellen Sie sich selbst in den Mittelpunkt und planen Sie jeden Tag Aktivitäten ein, die Ihrer Gesundheit und Ihren persönlichen Bedürfnissen dienlich sind. Machen Sie sich selbst zum wichtigsten Menschen in Ihrem Leben und nicht Ihre Perfektion!

4. Behalten Sie immer die Vollständigkeit im Auge

Richten Sie Ihren Fokus speziell auf den gesamten Komplex Ihrer Aufgaben und Handlungen. Wenn Sie also Ihre Küche sauber machen wollen, dann überlegen Sie sich, was Sie alles tun müssen, damit Sie dieses Ziel erreichen.

Mal angenommen Sie müssen das Geschirr reinigen, die Schränke abwaschen und den Boden aufwischen. Für jeden einzelnen Punkt planen Sie eine Stunde ein. Dann sind Sie nach drei Stunden mit der Küche fertig. Behalten Sie alle drei Punkte im Auge und strengen Sie sich an in Ihrem Zeitbudget zu bleiben.

Wenn Sie merken, dass Sie sich in Kleinigkeiten verlieren, dann fragen Sie sich kritisch: Ist das was ich gerade tue ausschlaggebend für das Gesamtprojekt? Wenn es keine wirklich großen und sichtbaren Auswirkungen hat, dann lassen Sie es weg.

5. Konzentrieren Sie sich darauf was getan werden muss

Richten Sie Ihren Fokus darauf was getan werden muss und nicht darauf was getan werden kann. Sie können immer etwas tun und werden dadurch nicht fertig. Was ist also wirklich wichtig und nötig?

Betrachten Sie Ihre Fehler als das was sie sind - nämlich Wegweiser und weiter nichts! Richten Sie Ihre Konzentration auf Ihre persönliche Produktivität. Fragen Sie sich bei allem was Sie tun: Ist das wirklich produktiv oder schlage ich mit Nichtigkeiten meine Zeit tot?

Mit der Zeit verändert sich Ihre Wahrnehmung und Ihr Kontrollzwang. Sie werden sorgloser und Ihre Lebensqualität verbessert sich zunehmend.

6. Delegieren Sie Aufgaben und lernen Sie los zu lassen

Delegieren Sie die Aufgaben, die auch andere erledigen können. Vertrauen Sie darauf, dass andere Menschen ebenso wie Sie über ausreichende Fähigkeiten verfügen, um bestimmte Dinge zu erledigen.

Wenn die Erledigung der Aufgaben tatsächlich stark verbesserungswürdig ist, dann erklären Sie dem anderen, was und wie er es besser machen kann. Achten Sie jedoch darauf, dass diese Veränderungen de facto ein sichtbares anderes Ergebnis herbei führen. Verstricken Sie sich nicht in Details.

Wenn Sie anderen beibringen wie Brot gebacken wird, dann gibt es mehr Brot für alle. Es ist viel besser andere in die Prozesse mit einzubeziehen, als alles allein machen zu wollen. Dadurch erreichen Sie nur eine starke Begrenzung der Gesamtleistung und damit auch aller Ergebnisse.

7. Genießen Sie den Weg und Ihre Fortschritte

Der Weg zum Erfolg nimmt die meiste Zeit in Anspruch. Anstatt sich auf die Perfektion zu konzentrieren, richten Sie Ihre Aufmerksamkeit darauf, was um Sie herum in dieser Zeit geschieht. Genießen Sie diesen Weg! Richten Sie Ihre Wachsamkeit auf die positiven Entwicklungen und Erfahrungen. Lernen Sie auch mal über sich selbst zu lachen.

Bereichern Sie Ihren Weg mit Freizeitaktivitäten, die Ihnen Spaß machen und Ihrer Gesundheit zuträglich sind. Schlafen Sie ausreichend und laden Sie immer wieder Ihre Batterien auf.

Belohnen Sie sich und andere, wenn Aufgaben gut gelöst wurden. Der wahre Perfektionismus eines Menschen liegt in seiner Unvollkommenheit. 🙂



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