Motivation – 18 Tipps sich selbst zu motivieren

Motivation - 18 Tipps sich selbst zu motivieren

Motivation kommt von Motiv. Motiv können wir auch mit Anstoß, Beweggrund, Ursache oder Triebfeder ersetzen. Somit ist jeder von uns in gewisser Weise ständig motiviert – egal in welcher Richtung. Wenn Sie lustlos sind, gibt es dafür eine Ursache, ein Motiv und somit ist es Ihre Motivation nichts zu tun. Wenn Sie voller Tatendrang sind, gibt es dafür ebenso eine Ursache, ein Motiv und somit ist es Ihre Motivation zu handeln.

Unsere Motivation ist ständig verschiedenen Einflüssen ausgesetzt. Allein durch unseren eigenen Biorhythmus fühlen wir uns an manchen Tagen in Höchstform, an anderen lässt die Tagesform zu wünschen übrig. Wichtig ist, dass wir uns darüber im Klaren sind, dass es im Leben ein fortlaufendes Auf und Ab gibt. Das eine ist ohne das andere nicht möglich.

Ein Motiv ist ein Beweggrund. Ein Beweg-grund birgt die Motivation in sich durch Bewegung bzw. Handlung einen anderen Zustand herbei zu führen. Nämlich den, den wir uns wünschen. Motivation ohne Dynamik und Beweglichkeit kann nur in Unzufriedenheit und Frustration enden.

Viele Menschen warten darauf, dass sie von außen motiviert werden. Ohne eigene Anstrengung kann jedoch der beste Motivator nichts ausrichten. Aufstehen und anpacken müssen Sie immer noch selbst.

 

Akzeptieren Sie sich selbst, so wie Sie sind

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Denken Sie darüber nach, wo Ihre Stärken und Schwächen liegen. Nehmen Sie keine Bewertung Ihrer Schwächen vor. Sehen Sie den Tatsachen ins Auge und akzeptieren Sie die Fakten so wie Sie sind. Überlegen Sie sich, wie Sie Ihre Stärken weiter ausbauen können – es macht keinen Sinn, wenn Sie sich auf Ihre Schwächen konzentrieren – das wird Sie kaum motivieren. Kein Mensch ist auf allen Gebieten ein As. In dem Augenblick, in dem Sie beschließen sich so zu akzeptieren, wie Sie sind, werden Sie sich besser fühlen und neue Energien frei setzen, die durch Ihre neue innere Haltung zu sich selbst entsteht.

 

Motivation durch gesteigerte Selbstachtung

Wenn Sie sich selbst nicht ausstehen können, dann wäre es töricht diese Wundertat von anderen zu erwarten. Wenn Sie sich selbst keine Anerkennung, Respekt und Achtung entgegen bringen, dann werden es Ihre Mitmenschen noch weniger können.

Denken Sie genau über Ihre innere Einstellung zu sich selbst nach. Leiden Sie an Selbstüberschätzung oder unterschätzen Sie sich? Wo liegen Ihre Fähigkeiten? Was können Sie anderen beibringen? Was können andere von Ihnen lernen?

Lernen Sie mit der Tatsache zu leben, dass Sie Ihre besonderen Fähigkeiten haben und die Menschen um Sie herum eben andere. Deswegen sind die anderen Personen nicht besser oder schlechter als Sie, sondern einfach anders.

Denken Sie immer daran, dass Sie anderen nur so viel Achtung, Respekt und Anerkennung zukommen lassen können, wie sich selbst. In dem Augenblick, wo Sie sich selbst mehr achten, bekommen Sie eine andere Ausstrahlung und erzielen eine andere Wirkung in Ihrem Umfeld.

Was können Sie tun, um Ihre Selbstachtung zu steigern? Reden Sie nicht ständig von Problemen – konzentrieren Sie sich auf Lösungen. Natürlich können Sie sich Hilfe von anderen holen, das ist keine Frage. Es ist jedoch ein Unterschied, ob Sie sich bei einem ungelösten Problem Hilfe suchen oder ob Sie jammern, klagen, lamentieren und ewig am meckern und nörgeln sind.

Wenn Sie ein Kompliment bekommen, dann sollten Sie es nicht unwichtig abtun, sondern sich bedanken. Wenn Sie ein aufrichtiges Lob erhalten, weisen Sie es nicht von sich – Sie haben es verdient und deshalb das Recht es dankend anzunehmen. Bei dem Wörtchen „danke“ fällt Ihnen kein Zacken aus der Krone. Suchen Sie nicht nach irgendwelchen Ausreden, Entschuldigungen oder sonst irgend etwas. Sagen Sie einfach „danke“,  das wird Ihrer Selbstachtung gut bekommen.

 

Motivation erfordert lernen, lernen und nochmals lernen

Wie wir alle wissen, rennt der Fortschritt immer schneller. Manchmal macht sich das Gefühl breit, nicht mehr mithalten zu können. Es macht allerdings keinen Sinn „dagegen zu sein“. Jeder von uns muss selbst entscheiden, wie weit er gehen will. Es ist nicht nötig  jeden Modetrend mit zu machen – allerdings können wir uns gewissen Entwicklungen nicht entziehen.

Schauen Sie sich beispielsweise die „vernetzte Welt“ an. Vor gut zehn Jahren war DSL eine völlig neue Technologie. Einige Haushalte hatten einen Computer, an dem die ganze Familie ab und zu saß. Wer DSL 1000 bekommen konnte, war ein Held, ein Revolutionär, etwas ganz Besonderes. Heute sind Sie mit dieser Leistung am unteren Limit und in den meisten Haushalten befinden sich ganze Netzwerke – jedes Familienmitglied hat seinen eigenen PC.

Mit der neuen DSL Technologie wurde das Internet immer interessanter. Waren früher nur spezialisierte Programmierer in der Lage eine Seite ins Internet zu stellen, kann es heute nahezu jeder Laie. Selbst ältere Menschen wollen online gehen, um eine Verbindung zur Außenwelt zu haben.

Natürlich können Sie sich diesen Entwicklungen entziehen, das Ergebnis ist, Sie bleiben schlicht und ergreifend hinter allen anderen zurück. Ohne die Motivation ständig zu lernen und neue Fähigkeiten zu erlangen, die Sie benötigen, werden Sie kaum neue Herausforderungen meistern können.

Mit Ihrem neuen Wissen erschließen Sie sich letztlich selbst neue Möglichkeiten. Unsicherheiten ergeben sich immer dann, wenn Ihr Wissen lückenhaft ist. Lesen Sie täglich eine Stunde Fachbücher und schließen Sie diese Lücken.

Nutzen Sie die neue Möglichkeit der Hörbücher. Wahrscheinlich sind Sie oft mit dem Auto unterwegs. Anstatt sich ständig irgendwelche Hiobsbotschaften anzuhören, nutzen Sie die Zeit, um Ihr Wissen mit einem Hörbuch zu erweitern.

Besuchen Sie Schulungen, Trainings und Seminare zu Ihrem Fachgebiet. Meist treffen Sie Gleichgesinnte, mit denen Sie sich austauschen können.

 

Motivation durch positive innere Kommunikation wie mit einem Freund

Wie Sie sicherlich wissen, verfügen Menschen über zwei Gehirnhälften mit verschiedenen Zuständigkeiten. Diese beiden Gehirnhälften tauschen sich permanent aus. Wir reden mit uns selbst.

Achten Sie darauf, dass Ihre Gedanken und Ihre Gespräche mit sich selbst positiv sind. Ihr innerer Dialog hat einen viel größeren Einfluss auf Ihr Gemüt, als Sie vielleicht glauben. Eine positive Stimme, die Ihr Ziel nicht nur als Möglichkeit betrachtet, sondern als Wahrscheinlichkeit, wird Sie definitiv motivieren. Nutzen Sie Ihr Selbstvertrauen als treibende Kraft und erkennen Sie dass fast alles möglich ist, wenn Sie am Ball bleiben.

Sagen Sie sich immer wieder selbst, dass Sie in der Lage sind Ihre Ziele zu erreichen. Was ein Mensch geschafft hat, können alle anderen Menschen auch schaffen. Mit der Zeit werden Sie immer besser und schaffen es leichter sich selbst zu motivieren. Sie werden anfangen daran zu glauben, dass es möglich ist und dann wird es auch möglich für Sie.

Bemühen Sie sich um Klarheit in Ihren Gedanken und betrügen Sie sich nicht selbst. Die interne Kommunikation bricht nie ab – es macht daher Sinn die Kontrolle zu übernehmen und das Beste zu denken.

 

„Ob Du glaubst, Du schaffst es oder ob Du glaubst, Du schaffst es nicht, Du hast auf jeden Fall Recht.“ (Henry Ford)

Motivation, weil Sie Ihrem Job die nötige Anerkennung schenken

Ganz gleich welchen Beruf Sie ausüben, seien Sie immer bestrebt ihn zur vollen Zufriedenheit auszuführen. Wenn Sie für Ihren eigenen Job nichts übrig haben, dann können Sie nichts Herausragendes leisten und keine positiven Denkweisen aufbauen. Jeder Beruf hat seine Vor- und Nachteile.

Einen großen Teil Ihrer Lebenszeit verbringen Sie auf der Arbeit. Sie üben diesen Beruf aus, weil Sie es so entschieden haben. Niemand zwingt Sie dazu. Wenn Sie keine Leidenschaft für Ihr tägliches Tun aufbringen können, dann haben Sie jeder Zeit die Möglichkeit Ihren Job zu wechseln. Sie müssen diese Arbeit nicht machen.

 

Was zählt ist nur der eigene Maßstab

Laufen Sie nicht allgemeinen Forderungen hinterher. Setzen Sie Ihre eigenen Maßstäbe für Ihr Leben. Sie entscheiden, was in Ihrem Leben passiert und was nicht. Sie entscheiden, ob Sie in einem Palast wohnen wollen oder ob Sie sich in einem kleinen Häuschen wohler fühlen.

Sie entscheiden, wo Ihre Grenzen liegen, wie viel Geld für Sie ausreichend ist, wann Sie einen Mangel empfinden und wann nicht. Besinnen Sie sich auf Ihre Möglichkeiten und vor allem auf Ihre Fähigkeiten. Steigern Sie sich allmählich und stetig. Wichtig ist nur, dass Sie nicht stehen bleiben.

 

Motivation durch die Erforschung der eigenen Fähigkeiten

Sie sind eine einzigartige Persönlichkeit mit Ihren ganz persönlichen Erfahrungen und Referenzen, die in ihrer Kombination einmalig ist. Erforschen Sie weitere Fähigkeiten in Ihren ganz persönlichen Anlagen. Vielleicht können Sie andere zu guten sportlichen Leistungen führen oder Sie haben besondere kommunikative Fähigkeiten. Vielleicht sind Sie sprachlich sehr begabt oder können besonders gut mit Menschen umgehen. Welche dieser Fähigkeiten können Sie mit anderen kombinieren? Was liegt Ihnen besonders gut und macht Ihnen Spaß?

 

Motivation durch Erfolge

Immer wenn Ihnen etwas besonders gut gelungen ist, dann ist es wichtig, dies zu erkennen und vor allem anzuerkennen. Setzen Sie Ihren Maßstab so, dass Sie viele kleine Zwischenziele erreichen können. Aus diesen vielen kleinen Bauteilen entsteht mit der Zeit ein gigantisches Bauwerk. Immer wenn Sie ein Ziel erreicht haben, belohnen Sie sich selbst. Es muss nicht immer etwas Großartiges sein – es kann ein schönes Buch sein, ein entspannendes Bad, ein bunter Blumenstrauß, ein Treffen mit Freunden, ein Kinobesuch …, eben etwas Außergewöhnliches, was Sie sich sonst nicht gönnen.

Durch die eigene Belohnung geben Sie Ihrem Unterbewusstsein die Information, dass sich die Anstrengung gelohnt hat. Dadurch werden neue Energien für neue Herausforderungen frei gesetzt. Anerkennung beflügelt.

 

Motivation durch Dankbarkeit

Seien Sie dem Leben dankbar, dass es Ihnen ermöglicht hat, das zu erreichen, was Sie erreicht haben. Seien Sie dem Leben dankbar dafür, dass Sie sind, wie Sie sind. Freuen Sie sich über das, was Sie geschafft haben und vor allem genießen Sie es! Betrachten Sie Ihr erreichtes Ziel nicht als selbstverständlich, Sie haben schließlich etwas dafür getan. Führen Sie am besten ein Tagebuch der Dankbarkeit – hier können Sie alles rein schreiben, wofür Sie dankbar sind.

Geben Sie den guten und schönen Momenten im Leben eine besondere Beachtung. In einem Tagebuch der Dankbarkeit können Sie nach einer gewissen Zeit ganz deutlich Ihre Fortschritte erkennen. Am Ende des Tagebuches halten Sie Ihre eigene persönliche Entwicklung mit allen positiven Dingen in der Hand. Tun Sie es – es lohnt sich und hilft Ihnen Ihre positive Gesinnung immer weiter auszubauen.

 

Motivation durch Beginnen

Die meisten Menschen verbrauchen enorm viel Zeit, um sich auf eine Aufgabe vorzubereiten, als für die Aufgabe an sich. Wenn Sie einfach anfangen, sind Sie sehr schnell fertig. Probieren Sie es einfach mal aus. Mit dieser Erfahrung können Sie sich immer wieder Ihre Motivation ankurbeln. Es gibt keinen besseren Weg die eigene Trägheit zu überwinden, als einfach durch zu starten. Das bringt Sie in Schwung und rasche Ergebnisse.

Wenn Sie Ihre Aufgabe erst einmal analysieren und in tausend kleine Stücke zerlegen, kann dies zu Unsicherheiten führen. Natürlich sollen Sie nicht unüberlegt an eine Aufgabe heran gehen. Denken Sie lieber darüber nach, wie Sie Ihre Aufgabe am schnellsten erledigen können und fangen Sie an!

Wenn Sie darüber nachdenken, wie schwierig die Lösung Ihrer Aufgabe werden könnte, was alles passieren könnte, dann demotivieren Sie sich nur. In dem Moment, wo Sie anfangen, merken Sie, dass es meistens einfacher ist, als es zu Beginn aussah.

 

Motivation durch Menschen, die Sie begeistern

Menschen, die Sie inspirieren und begeistern, sorgen für rasche Verbesserungen. Letztlich motivieren Sie diese Menschen zusätzlich. Erforschen Sie die Qualitäten und Gewohnheiten dieser Leute. Suchen Sie deren Gesellschaft, reden Sie mit ihnen, lernen Sie von ihnen, denn sie arbeiten auf hohem Niveau, und produzieren bereits Ergebnisse auf einer Ebene, die Sie bewundern und anstreben. Lassen Sie sich von diesen Menschen beflügeln.

 

Motivation durch einen freundschaftlichen Wettbewerb

Sie können Ihre Motivation zusätzlich steigern, wenn Sie in einen freundschaftlichen Wettbewerb starten. Finden Sie einen oder mehrere Menschen, die ähnliche Ziele wie Sie anstreben. Finden Sie einen Weg, damit Ihr Freundschaftsspiel auch Spaß macht. Durch derartige Wettbewerbe wird Ihr angestrebtes Projekt einfacher, denn ein Spiel ist nicht so ernst und scheint weniger Arbeit zu machen. Sie können Ihre Herausforderungen genießen, Sie werden nicht entmutigt und am Ende gibt es Ergebnisse, Feedbacks und keine Niederlagen.

Während Ihres Wettbewerbes können Sie sich gegenseitig unterstützen und wenn es wirklich schwierig wird, bleibt die Möglichkeit sich gegenseitig zu motivieren. Meist sind es nicht alle gleichzeitig, die keine Lust haben – so zieht einer den anderen mit.

 

Motivation durch Reflexion

Jeder Mensch macht bei allem, was er tut ständig Fortschritte – so ist es auch bei Ihnen. Sie machen im Laufe der Zeit viele Fortschritte, Sie müssen nur in der Lage sein, dies auch zu sehen. Öffnen Sie Ihre Augen und geben Sie sich die entsprechenden Pluspunkte auf Ihrer „Habenseite“ für alles, was Sie bisher erreicht haben. Diese Maßnahme wird Sie motivieren und weiter voran treiben. Machen Sie sich täglich Notizen, so dass Sie den Überblick behalten. Viele Kleinigkeiten gehen sonst verloren.

Wahrscheinlich werden Sie überrascht sein, was Sie alles geschafft haben, wenn Sie Ihre Ergebnisse und Handlungen sorgfältig notiert haben. Es kann Sie beflügeln, wenn Sie selbst erkennen, was Sie geleistet haben, wie sehr Sie sich verbessert haben und wie weit Sie im Laufe der Zeit gekommen sind. Was Sie einmal geschafft haben, können Sie immer wieder schaffen. Sie können es zu jeder Zeit wiederholen.

Neben der Motivation spielt Geduld eine große Rolle. Viele Menschen erwarten in kurzer Zeit rasche und gute Ergebnisse. Denken Sie langfristig, dann können Sie sich besser motivieren. Wenn Sie untrainiert sind und wollen einen Marathon laufen, werden Sie das nicht auf Anhieb schaffen. Gut Ding braucht Weile – so ist es mit allem was Sie tun. Geben Sie sich und Ihren Zielen die nötige Zeit. Betrachten Sie Ihr Vorhaben als längere Reise und motivieren Sie sich mit den Fortschritten, die Sie auf Ihrer Reise erzielen.

 

Wagen Sie immer einen Schritt über die Niederlage hinaus

Nicht immer klappt alles gleich beim ersten Versuch. Je früher Sie Fehler machen, desto früher lernen Sie daraus. Betrachten Sie Ihre Fehler als einen Teil des Wachstumsprozesses. Fehler sind Hinweise für Ihr Zukunftspotenzial. Wenn Sie nichts falsch machen würden, könnten Sie sich nicht weiter entwickeln. Niemand hat mit 18 Jahren die Erfahrungen eines 80-jährigen Menschen. Fehler sind die wertvollsten Erfahrungen unseres Lebens. Lassen Sie sich dadurch nicht entmutigen. Die meisten großartigen Dinge kommen dann, wenn Sie sie am wenigsten erwarten. Irrtümer sind ein vorübergehender Zustand – Aufgeben ist das, was sie dauerhaft macht. Die meisten Menschen geben auf, weil ihnen nicht klar ist, wie nahe sie dem Erfolg schon waren. Denken Sie deshalb immer daran: Aufgeben ist keine Lösung!

 

Motivation durch Verfeinerung der Ziele

Kleine Ziele bringen nur kleine Ergebnisse hervor. Wenn Ziele motivieren sollen, müssen sie unverkennbar, messbar, bedeutend, interessant und terminiert sein. Stellen Sie sich Ziele, die Sie begeistern und motivieren. Überlegen Sie sich Ihre Motive für Ihre Ziele – auch wenn Sie vielleicht im Moment außerhalb Ihrer Reichweite liegen. Wenn Sie zu kleine Ziele setzen, werden Sie wahrscheinlich immer weniger erreichen, als das, wozu Sie eigentlich in der Lage wären. Kleine Ziele üben keine große Motivation aus. Was würde Sie mehr begeistern: Tausend Euro im Monat zu verdienen oder Zehntausend? Warum?

Gliedern Sie Ihre Ziele in erreichbare Zwischenziele, die Sie verfolgen können. Der Gedanke eine große Aufgabe zu vollbringen kann überwältigend sein. Beißen Sie immer nur so viel vom Kuchen ab, wie Sie auch kauen können. Die täglichen Aktionen werden immer größere Vorteile für Sie bereit halten. So versetzen Sie sich selbst in die Lage einen Schritt nach dem anderen zu gehen.

Wenn Sie beispielsweise Karriere machen wollen und Ihr Ziel besteht darin Geschäftsführer zu werden, dann können Sie als erstes Zwischenziel einen Lehrgang planen, wo Sie nützliche Zertifikate erhalten. Durch Ihr neues Wissen, steigen Sie vielleicht zum Abteilungsleiter auf. Mit diesem Status sammeln Sie neue praktische Erfahrungen. Diese können Sie bei einem großen interessanten Projekt einbringen. Dort treffen Sie neue Leute … Wer weiß wohin Sie Ihre Reise führt. Durch diese vielen kleinen Aufgaben jeden Tag motivieren Sie sich selbst für größere Aufgaben und herausragende Leistungen.

Prüfen Sie bevor Sie überhaupt mit irgendeiner Zielverfolgung beginnen, ob es sich auch wirklich um IHR Ziel handelt. Wenn Sie Ziele von anderen Menschen verfolgen, können Sie sich nie selbst motivieren, um sie auch zu erreichen – Sie haben dann kein Motiv!

 

Binden Sie enge Vertraute in Ihre Ziele ein

Um sich selbst langfristig zu motivieren, kann es durchaus positive Effekte haben andere Personen in die angesteuerten Ziele zu involvieren. Wenn andere Menschen von Ihren Plänen wissen, dann ist es nicht so einfach aufzugeben.

 

Motivation durch Veranschaulichung der erfolgreichen Ergebnisse im Detail

Bevor Sie loslegen, sollten Sie Ihre Gedanken auf der Erreichen Ihres Ziels fokussieren. Stellen Sie sich bildhaft vor, wie es wäre, wenn Sie …

Wie würde es sich anfühlen, wenn Sie Ihr Ziel bereits erreicht hätten. Was würden Sie tun? Wie würden Sie sich kleiden? Wie würde Ihre Umgebung aussehen? Welches Auto würden Sie fahren? Wie würde Ihr perfekter Tag aussehen?

Besuchen Sie Ihr erreichtes Ziel täglich mehrmals. Stellen Sie sich immer wieder vor wie es wäre wenn … Mit dieser Technik können Sie sich täglich mehrmals motivieren und die Begeisterung für Ihre Ziele weiter füttern. Ihre Stimmung ist fantastisch – Sie sind voller Tatendrang.

Eine andere Möglichkeit die Motivation aufrecht zu erhalten, ist das Anfertigen von großen oder kleinen Collagen. Halten Sie auf diesen Bildern fest, wie Ihr Leben aussieht, wenn Sie Ihr Ziel erreichen. Verteilen Sie die Bilder im ganzen Haus, vor der Wand an Ihrem Schreibtisch, am Kühlschrank, im Badezimmer, auf Ihrem Desktop am PC. Das Konzept dahinter besteht darin, den eigenen Geist durch diese Bilder immer wieder zu motivieren und neue Impulse für die Ausdauer, Kraft und Energie zu erhalten.

 

Verbringen Sie täglich Zeit mit Ihrer Leidenschaft

Es gibt einige Routinen im Leben, die Sie tun müssen – auch wenn Sie nicht mit Leidenschaft dabei sind. Dazu gehört beispielsweise das Putzen der Wohnräume, Essen kochen, Rechnungen bezahlen …

Der Konflikt lässt sich jedoch minimieren, wenn Sie den größten Teil des Tages mit den Dingen verbringen, die Sie leidenschaftlich gern tun. Die Dinge, die Sie gern tun sorgen für Ihre innere Zufriedenheit. Konzentrieren Sie sich deshalb auf das, was Sie wirklich im Leben wollen. Nehmen Sie sich jeden Tag ein gewisses Zeitbudget und arbeiten Sie an dem, was für Sie von Bedeutung ist. Motivieren Sie sich für sinnvolle Projekte oder beginnen Sie etwas Neues, was Sie schon immer tun wollten.



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