Unterschiede zwischen Männer und Frauen

Unterschiede zwischen Mann und Frau

Die Unterschiede zwischen Mann und Frau sind vielen Leuten nicht klar. Ein Wort zur Erklärung vorweg. Wenn ich im Zusammenhang der Partnerschaft und den Unterschieden von Mann oder Frau spreche, dann gehe ich vom Durchschnitt aus. Hier ein Beispiel: „Frauen sind kleiner als Männer.“ Dann ist das in den meisten Fällen so, es heißt aber nicht, dass es nicht auch Frauen gibt, die größer sind als Männer. Ich gehe also in den Artikeln „Mann und Frau“ von der „Durchschnittsfrau“ und vom „Durchschnittsmann“ aus. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel! Die Artikel beziehen sich jedoch auf die „Allgemeinheit“.

 

Männer und Frauen wachsen unterschiedlich auf

Schon im Kindesalter entwickeln sich Männer und Frauen unterschiedlich. Zum einen übt die Familie  ihren Einfluss aus, stärker noch ist der gesellschaftliche Einfluss. Auch wenn Männer und Frauen von einem Elternpaar großgezogen werden und alle Kinder die selben Gene von Mutter und Vater geerbt haben, ist ihre Entwicklung unterschiedlich.

Jungen spielen von klein auf in Gruppen miteinander. Einer ist der Anführer und alle hören auf „sein Kommando“. Jungen machen Mutproben und bevorzugen andere Spiele, als Mädchen. In der Regel spielen Jungen meist irgend etwas, wo sie ihre Stärke unter Beweis stellen und ihren Status ausbauen können.

Mädchen hingegen spielen gern etwas, wo Harmonie und soziale Bindungen entstehen und gefestigt werden können. Sie reden miteinander und diskutieren aus, was sie spielen wollen, bis sie sich einig sind. Es ist ihnen nicht wichtig Stärke zu zeigen und der „Anführer“ zu sein. Bei Mädchen herrscht im Vergleich zu Jungen eher „Gleichberechtigung“.

An dieser Stelle erkennt man schon den unterschiedlichen Ansatz zwischen Männern und Frauen. So bleibt es dann ein Leben lang.

 

Sind die Unterschiede zwischen Mann und Frau nur biologisch?

Nach den bisherigen Erkenntnissen ist es so, dass Männer und Frauen nicht viel gemeinsam haben. Wenn beide nackt sind, sind die Unterschiede zwischen Männer und Frauen eindeutig ersichtlich. Aber ab den Schultern aufwärts sehen sie sich in gewisser Weise ähnlich und das lässt Männer und Frauen gleichermaßen mehr oder weniger vermuten, dass sie sich in gewisser Weise ähneln. Beide Seiten gehen davon aus, dass sie einen Kopf zwischen den Ohren haben, mit zwei Augen und einer Nase im Gesicht. Und an dieser Stelle gehen die Missverständnisse los.

Alles was an so einem Körper dran ist, ist beim Mann in gewisser Weise anders, als bei der Frau oder eben umgekehrt – auch wenn es gleich aussieht. So ist zum Beispiel die Haut des Mannes zehnmal unempfindlicher, als die der Frau. Kann man zwar nicht sehen, ist aber so. Männer verfügen in der Regel über etwa 40% Muskelmasse, bei den Frauen sind es ca. 21%. Dafür haben Frauen mehr Fettzellen, allein um sicher zu stellen, dass ein heranwachsender Embryo bestens geschützt ist. Nun kennen wir alle schon mal den Grund warum Männer schneller abnehmen, als Frauen!

 

Warum Männer die Butter im Kühlschrank nicht finden

Die Augen sind mit dem Gehirn verbunden. Das Gehirn der Frau ist anders aufgebaut, als das des Mannes. Daraus ergibt sich die Folge, dass Männer dreidimensional gucken können und Frauen nicht. Nun wissen wir auch, warum es so viele Architekten gibt und so wenig Architektinnen und warum Männer besser in und aus der Parklücke kommen, als Frauen. Sie haben einfach ein anderes Sichtfeld.

Im Durchschnitt verfügen Männer allein aus dieser Tatsache heraus, über ein besseres räumliches Sehvermögen, als Frauen. Je nachdem wie stark oder schwach das räumliche Sehvermögen einer Frau ausgeprägt ist, kann sie Landkarten lesen, die meisten kommen auch noch mit einer Bauzeichnung zurecht, z.B. für das eigene Haus. Beim Lesen von technischen Zeichnungen, auf denen ein Maschinenteil dargestellt wird, ist bei den meisten Frauen das Ende der räumlichen Sehkraft erreicht.

Männer haben einen „Tunnelblick“ und Frauen einen 45° Blickwinkel. Das wird dem Mann öfter zum Verhängnis, weil jeder genau sehen kann, wo er gerade hinguckt! Es ist ja nicht so, dass Frauen Männer nicht beäugen, aber es ist nicht so offensichtlich, wo sie gerade hinguckt.

Dafür können Männer im Dunkeln besser sehen – gerade Nachts beim Auto fahren, sieht der Mann schon, dass in 2 Kilometer Entfernung ein Reh die Straße wechseln wird. Er kann also nicht nur im Dunkeln besser sehen, sein Blickfeld ist auch auf die Ferne ausgerichtet. Früher, als Männer noch Jäger waren, war diese Eigenschaft überlebenswichtig, denn die Mahlzeit musste erst gefangen werden. Wildtiere laufen einem ja nicht unbedingt vor den Füßen rum.

Heute liegt die Butter direkt vor den Augen des Mannes im Kühlschrank und er hat Mühe sie zu finden. Das liegt einfach daran, dass die Entfernung zwischen Mann und Butter zu kurz ist. Das Selbe gilt auch für sämtliche Kleidungsstücke im Kleiderschrank oder was sich sonst noch so unmittelbar vor den Augen der Männer befindet. Wenn mein Mann irgend etwas nicht findet, drücke ich es ihm in die Hand – fertig. Die ganze Diskussion bringt gar nichts – er kann ja nicht wirklich etwas dafür – es liegt in seiner Natur!

 

Frauen wechseln schnell das Thema, Männer verlieren schnell den Faden

Wie bereits schon erwähnt ist das Gehirn des Mannes anders aufgebaut, als das der Frau. Frauen gebären Kinder und ziehen sie auf. Da Neugeborene nicht sprechen können, ist das Gehirn der Frau so konzipiert, dass sie anhand bestimmter Gesten und Töne des Babies erkennen kann, was ihm fehlt bzw. auch dass ihm eben nichts fehlt. Frauen können mehrere Dinge gleichzeitig erledigen, was die meisten Männer nicht können. Frauen haben für diese Dinge zehn Bereiche mehr im Gehirn zur Verfügung als Männer.

Dadurch können Frauen beispielsweise auch ganz feine Untertöne in der Stimme wahrnehmen und verstehen, was ein Mann nicht kann. Wenn Frauen sich untereinander unterhalten, können Sie ganze Themenpaletten parallel besprechen. Sie können ständig zwischen Themen hin- und herwechseln und die andere weiß immer genau, wovon die eine gerade spricht.

Da Männern diese Bereiche im Gehirn nicht zur Verfügung stehen, verlieren sie bei solchen Gesprächen schnell den Faden und können der Frau meist nur schlecht oder gar nicht folgen. Dies ist ein Dauerbrenner und wird später noch einmal separat abgehandelt. Durch diese Eigenschaft im Gehirn ist es für Frauen auch bedeutend leichter dem Mann „Sand“ in die Augen zu streuen, ohne dass er es merkt. Umgekehrt ist es problematischer, weil Frauen schnell merken, wenn der Mann versucht ihr etwas „unterzujubeln“.

Männer und Frauen haben nur ganz wenige Gemeinsamkeiten. Diese erstrecken sich im Großen und Ganzen auf die Gefühlswelten. Wenn Männer und Frauen traurig sind, empfinden sie den selben Schmerz. Wenn Männer und Frauen verliebt sind, haben beide „Schmetterlinge“ im Bauch. Wenn Maenner und Frauen glücklich sind, empfinden sie die gleichen Gefühle … Ja, mehr ist an Gemeinsamkeiten nicht wirklich vorhanden.

Man könnte schlussendlich sagen, dass Männer und Frauen geradezu entgegengesetzt „funktionieren“. Es ist wie bei einem Puzzle. Es sind viele kleine Teile vorhanden und wenn sich beide geschickt anstellen, dann können sie daraus ein wunderschönes Ganzes entstehen lassen. Denn ähnlich wie beim Puzzle ist jede Eigenschaft des Einen perfekt auf eine Eigenschaft des Anderen abgestimmt und so ergänzen sie sich gegenseitig.



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