Kündigungsgründe, kündigen
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27 Kündigungsgründe – warum Mitarbeiter endgültig gehen

 

Hier sind einige Kündigungsgründe, die Arbeitnehmer dazu veranlassen ihr Sachen zu packen und zu gehen. Eine Studie ergab, dass zwei Drittel der Manager in den Wirtschaftsunternehmen nicht wirklich wissen worin überhaupt ihre Aufgaben bestehen. Wen wundert es also, dass es immer weiter bergab geht und selbst die Leute, die noch in den Unternehmen sind zum großen Teil innerlich gekündigt haben.

 

27 Kündigungsgründe – warum Mitarbeiter ihren Unternehmen die rote Karte zeigen

 

1. Mitarbeiter bekommen Projekte mit geringem Zeitrahmen, so dass Überstunden eine unabdingbare Folge sind, während die Führungskräfte pünktlich Feierabend machen.

2. Teilweise werden die Überstunden nicht erfasst, so dass sie weder bezahlt, noch abgebummelt werden können.

3. Keine Anreize für Projekte in Form von Geld- oder brauchbaren Sachprämien.

4. Unterschätztes Zeitlimit für Mitarbeiter, die dann noch zusätzlich abgestraft werden, wenn Sie Termine oder Zeitpläne nicht einhalten können.

5. Ständig werden neue Informationen an die Mitarbeiter heran getragen. Die Führungskräfte werden nicht müde einseitig mit den Leuten zu kommunizieren, was alles sein soll und muss. Führungskräfte reden viel, hören aber nicht zu, was ihnen ihre Mitarbeiter zu sagen haben.

6. Von den Mitarbeitern wird eine solide, ordentliche und pünktliche Verrichtung der Aufgaben erwartet. Versprochene Voraussetzungen werden allerdings in vielen Unternehmen nicht umgesetzt.

7. Es gibt kein Vertrauen zu den Mitarbeitern. Daher gibt es in den meisten Unternehmen Einrichtungen, wo sich Mitarbeiter in den Systemen anmelden müssen und für jede Kleinigkeit irgendeine Meldung über das System abgeben müssen. Überwachung vom Allerfeinsten.

8. Konflikte und Unzulänglichkeiten werden nicht geklärt. Viele Führungskräfte sind unfähig ein gutes Arbeitsklima zu schaffen.

9. Mitarbeiter werden von Managern keines Blickes gewürdigt. Manager erwarten, dass sie von den Mitarbeitern gegrüßt werden, wenn sie einen Raum betreten und nicht umgekehrt.

10. Manager würden nie ein Gespräch mit dem „Fußvolk“ von sich aus beginnen. Sie verbreiten Eiseskälte wenn sie durch die „heiligen Räume“ schreiten.

11. Der größte Teil der Führungskräfte ist sich nicht zu Schade kleine Vergehen mit Verweisen und Abmahnungen zu bestrafen. Dafür halten sie sich mit Lob und Anerkennung zurück. Wenn Mitarbeiter nicht angezählt werden ist das schließlich genug des Lobes.

12. Mitarbeiter in einem Team haben meist die selben Vorgaben – ungeachtet ihrer Fähigkeiten und Erfahrungen. Im Management wird das Fairness genannt – in der Realität ist es allerdings Gleichmacherei und demotivierend.

13. In jedem Unternehmen haben Führungskräfte ihre kleinen Schätzelein. Sie können sich so ziemlich alles erlauben und kommen immer ungestraft davon. Machen andere Mitarbeiter ähnliche Fehler werden Disziplinarmaßnahmen eingeleitet.

14. Führungskräfte machen sich nicht die Mühe Stärken und Schwächen der Mitarbeiter zu unterscheiden. So kommt es, dass die einen überfordert und die anderen unterfordert sind. Auf jeden Fall sind beide Seiten unzufrieden.

15. Führungskräfte nehmen gern Herausforderungen und Projekte an, von denen sie keinen blassen Schimmer haben. Sie hoffen, dass ihre kompetenten Mitarbeiter die Sache schon irgendwie regeln werden – schließlich werden sie ja dafür bezahlt.

16. Von vielen Mitarbeitern wird erwartet, dass sie mit zweit – und drittklassigen Arbeitsbedingungen und Arbeitssystemen erstklassige Ergebnisse erzielen.

17. Wenn die Manager nicht mehr weiter wissen und die Umsatzzahlen zu wünschen übrig lassen, werden neue Strukturen usw. eingeführt. Diese verlaufen in der Regel an der Belegschaft vorbei, die letztlich mit dem unbrauchbaren Regeln leben und zurecht kommen muss. Es findet keine Kommunikation mit den Betroffenen statt.

18. Viele Unternehmen suchen qualifizierte Mitarbeiter für Dumpinglöhne. Sie wollen zwar Qualifikation haben, aber nichts dafür geben. Darum neigen Mitarbeiter dazu ihre Arbeitsmoral und ihre Arbeitskraft dem Lohn anzupassen und nach unten abzusenken – sie tun nur das Nötigste.

19. Das Management der Unternehmen ist in den meisten Fällen für die eigenen Mitarbeiter unerreichbar. Ein Kontakt per Mail muss genügen. Wer will schon unbequeme Fragen beantworten.

20. Wenn sich Mitarbeiter beschweren oder Fragen haben, wird viel geredet – ohne was zu sagen oder zu erklären. Es besteht kein wirkliches Interesse auf Arbeitgeberseite irgendwelche Missstände zu beseitigen bzw. geeignete Maßnahmen einzuleiten.

21. Die Schulungen von Mitarbeitern werden auf ein Mindestmaß begrenzt. Entscheidend ist nur dass der Zeitplan eingehalten wird. Eine „Schnellbesohlung“ reicht in den meisten Fällen aus, die Leute werden dann schon bei der Arbeit merken, was sie falsch machen und Korrekturen einleiten.

22. Viele Mitarbeiter werden während der Arbeit mit sinnlosen Informationen per Mail bombardiert – mit all den Dingen, die irgendwelche Manager für wahnsinnig wichtig halten und die kein Schwein interessieren.

23. Ein Großteil der Unternehmen hat noch nicht erkannt, dass ihre Mitarbeiter erwachsen sind. Deshalb werden ihnen hochbezahlte Babysitter vor die Nase gesetzt, die aus dem Tal der Ahnungslosen stammen und ihren „Untergebenen“ nichts aber auch gar nichts zeigen können. Sie erwarten zwar Leistungen, sind aber nicht in der Lage selbst diese Leistungen zu erbringen. Statt dessen werden jede Menge Spiele ins Leben gerufen – Rollenspiele, Verkaufsspiele, Spiele zur Mitarbeitermotivation …

24. Führungskräfte halten gern Reden und belehren ihre Mitarbeiter über verschiedene Sachverhalte von denen sie mal was gelesen oder gehört haben. Ihre „Erfahrungsberichte“ haben auf jeden Fall nichts mit eigenen Erfahrungen zu tun und dienen lediglich der Wichtigtuerei und der persönlichen Profilierung, um die eigene Position zu unterstreichen und zu sichern.

25. Ganz wichtig ist, dass ein Team mindestens einmal pro Woche oder gern auch öfter mit sinnfreien Teamsitzungen beschäftigt wird. Es kann noch so wenig Information drin stecken oder nur einige Mitarbeiter betreffen – egal alle müssen sich das Gedöns anhören.

26. In einigen Unternehmen gibt es so viele Informationen, die an Wänden und Flipcharts vermerkt sind, dass ganze Flipchart-Wälder entstehen. Kaum macht jemand die Tür auf, schon wird er erschlagen.

27. Wertschätzung ist in den meisten Betrieben ein Fremdwort – billig und erstklassig – das ist die Devise, damit genug für die armen Manager übrig bleibt.

 


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