Johanniskraut gegen Depressionen

Johanniskraut gegen Depressionen

Wer seelisch leidet und depressiven Störungen oder Stimmungsschwankungen unterliegt, der sollte sich mit der Wirkung von Johanniskraut vertraut machen. Nicht jede schlechte Gemütslage ist eine Depression. Menschen, die ab und zu ein wenig übellaunig sind oder von Missmut heimgesucht werden, sind halt gerade nicht so gut drauf. Wer trauert, weil er einen Verlust erlitten hat oder ganz normale Täler des Alltags durch schreitet, hat es vielleicht gerade ein bisschen schwerer als sonst, ist aber nicht depressiv und braucht deshalb auch nicht mit Johanniskraut behandelt werden.

 

Depressionen und Stimmungstief

Menschen, die ernsthaft krank sind, können sich selbst nicht mehr motivieren. Sie sehen in jeder Kleinigkeit ein riesen Problem und wenn es gerade keine Probleme gibt, werden diese künstlich geschaffen. Betroffene machen das nicht absichtlich - sie sind krank. Depressive Störungen machen sich durch Energielosigkeit, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Schuldgefühle und immer schlechter werdende Kommunikation bemerkbar.

Betroffene ziehen sich immer mehr aus sozialen Kontakten zurück. Selbst den Kontakt zur Familie schränken sie immer mehr ein. Selbstmordgedanken werden zum Begleiter von depressiven Menschen. Wenn Sie merken, dass Sie in so einem Teufelskreis über einen längeren Zeitraum von Wochen oder gar Monaten gefangen sind, dann sollten Sie auf jeden Fall einen Neurologen aufsuchen, der Ihnen weiter helfen kann.

Depressionen sollte niemand auf die leichte Schulter nehmen. Betroffene, die an einer Depression leiden, merken es häufig nicht und holen sich deshalb auch keine Hilfe. Viele hoffen, dass es sich nur um ein Tief handelt, was bald vorüberzieht, ähnlich wie ein Regengebiet. Depressive weisen diese Krankheit gern von sich. Die Depression hat einen negativen Touch. Und wer will schon von sich sagen, dass er nicht allein in der Lage ist sein Leben zu meistern.

 

Die sanfte Therapie

Johanniskraut gehört zur sanften Therapie bei Depressionen. Es ist ein Produkt aus der Natur und hat keine Nebenwirkungen im Gegensatz zu Antidepressiva aus dem Pharmabereich. Depressive Patienten gehen gern den Weg der Therapie mit Johanniskraut.

Es ist ein Mittel auf pflanzlicher Basis und ein Beweis für Betroffene, dass ihre psychischen Störungen nur geringfügig sind, weshalb sie keine Tabletten aus dem Pharmabereich benötigen, sondern lediglich einen pflanzlichen Wirkstoff. Dieser psychologische Effekt ist ebenfalls nicht zu unterschätzen und kann erkrankten Menschen die Therapie erleichtern. Schon früher galt Johanniskraut als Wundermittel und wurde auch als Hexenkraut bezeichnet. Es hatte immer einen Platz in der Volksmedizin und sein Wert wird auch für die Schulmedizin immer höher eingestuft. So erlebt Johanniskraut eine neue Renaissance.

Johanniskraut verfügt über den Wirkstoff Hypericium. Dieser Wirkstoff wurde bereits gründlich erforscht. Das Ergebnis ist, dass Johanniskraut bei leichten bis mittelschweren Depressionen hilft und eingesetzt werden kann. Es hat keine Nebenwirkungen und birgt in seinen Eigenschaften ein Geheimnis, dass die Forschung bisher nicht knacken konnte.

Antidepressiva haben die Aufgabe im Gehirn eines Kranken die drei Zugänge der negativen Neurotransmitter geschlossen zu halten. Aber nur Johanniskraut ist in der Lage alle drei Zugänge zu verbarrikadieren. Das Antidepressiva der Pharma schafft nur zwei. Wie Johanniskraut den dritten Zugang verschließt weiß heute noch niemand.

Bei Untersuchungen von Betroffenen mit Johanniskraut Präparaten und Antidepressiva war die Reaktion der Betroffenen ungefähr gleich. 64 Prozent der Behandelten mit Johanniskraut zeigten ebenso eine Besserung wie 59 Prozent einer anderen Gruppe, die mit Anitdepressiva behandelt wurde.

 

Johanniskraut hat kaum Nebenwirkungen

Studien bei denen Patienten mit Johanniskraut behandelt wurden, zeigten hervorragende Ergebnisse bei der Behandlung, aber keine Nebenwirkungen. Bei einigen wenigen kam es vermehrt zu Aufstoßen, Übelkeit oder Magenbeschwerden, Müdigkeit oder Ruhelosigkeit. Im Ganzen reden wir hier von 2 Prozent der Teilnehmer. Im Vergleich zu den Antidepressiva aus dem Pharma Bereich, wo ganze 36 Prozent der Betroffenen mit Nebenwirkungen zu tun hatte, steht Johanniskraut wesentlich besser da.

 

Die Dosierung

Die Dosierung von Johanniskraut und anderen pflanzlichen Wirkstoffen steht auf dem jeweiligen Beipackzettel. Als Richtmaß für die Einnahme der Kapseln sind für Erwachsene 900 mg, für Jugendliche 600 mg und für Kinder 300 mg dreimal täglich empfehlenswert. Bitte beachten Sie, dass diese Angaben keinen Arzt ersetzen.

Wer sich in Behandlung befindet und synthetische Antidepressiva nimmt, sollte auf keinen Fall eigenmächtig und ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt einfach auf Johanniskraut wechseln. Dies kann schlimme Folgen haben.

Wie lange dauert es bis die Wirkung einsetzt?

So wie jeder Mensch einzigartig ist, so wirkt auch das Johanniskraut bei jedem anders. Einige Menschen verspüren bereits nach einer Woche die erste Wirkung, bei anderen kann es bis zu vier Wochen dauern. Es kommt auch immer auf die Stärke der Störungen an.

Da Johanniskraut kaum Nebenwirkungen verursacht ist eine Einnahme über mehrere Wochen und Monate möglich. Es sollte nicht von jetzt auf gleich abgesetzt werden. Besser ist es die Dosierung nach und nach runter zu fahren. So bleibt der psychische Zustand des Betroffenen stabil und ein Rückfall vermeidbar.



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