Ich kann nicht mehr

Ich kann nicht mehr

Ich kann nicht mehr, kann viele Ursachen haben. Immer mehr Menschen kommen an den Punkt wo sie sich sagen: „Ich kann nicht mehr.“ Sie leiden seelisch und bauen unnötige Schuldgefühle auf. Wenn Sie ein langfristiges chronisches Problem haben, das einfach nicht verschwinden will, dann ist es in der Realität so, dass Sie trotzdem Fortschritte machen - auch wenn Sie es jetzt vielleicht nicht sehen oder wahrnehmen können.

Ich kann nicht mehr - sind Sie auf dem richtigen Weg?

Ich kann nicht mehr ist ein mulmiges Gefühl, dass sich einstellt, wenn wir uns ständig "zusammen reißen" unter Zwang arbeiten, keine Zeit mehr haben die eigenen Batterien aufzuladen und nicht mehr entspannen können.

Wie heißt es so schön: Auch eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt. Wenn Sie schon einige Meilen in Ihrem Leben gegangen sind und den Punkt erreicht haben, wo Sie sich sagen: „Ich kann nicht mehr!“, haben Sie vielleicht in den letzten Jahren die falsche "Land- oder Straßenkarte" für Ihren Lebensweg genutzt.

Möglicherweise gehen Sie auf den falschen Wegen. Vielleicht sind Sie aber auch vom Weg abgekommen und bewegen sich auf irgend welchen abgelegenen Trampelpfaden entlang. Unter Umständen gehen Sie unnötige Umwege in Ihrem Leben und warten auf Ihren Erfolg oder ein bisschen Glück. Aber die positiven Aspekte stellen sich nicht ein, statt dessen Überforderung und die Feststellung: Ich kann nicht mehr. Ich will nicht mehr. Ich bin am Ende.

Ein Leben ohne Ziele und genaue Vorstellungen führt uns jeden Tag in verschiedene Richtungen. Zum Schluss haben wir uns so verrannt, dass wir den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Diese Art zu denken und sich so zu verhalten führt oftmals zu Konflikten im Leben. Die Folge ist nicht nur, dass Sie nicht mehr können, sondern auch ein negativer Gehirnstand, Mutlosigkeit, Unsicherheit, Schuldgefühle, Panik und Verängstigung. Sie haben so zu sagen einen Weg gewählt, der für ein inneres Ungleichgewicht sorgt.

Haben Sie ein negatives Selbstbild von sich selbst?

Ich kann nicht mehr deutet auf psychische Probleme hin. Diese äußern sich durch allgemeine Frustration und Verdrossenheit, ständige Kraftanstrengung und Plackerei, Ängste und mangelndes Selbstvertrauen, Probleme in den sozialen Kontakten und nutzlosen Schuldgefühlen. Auf Grund dieser psychischen Probleme entwickeln Betroffene ein negatives Selbstbild von sich.

Diese emotionalen Qualen stören den Seelenfrieden eines jeden Menschen. Aus ihnen ergeben sich ständig neue Probleme, mit denen Betroffene kämpfen. Kein Wunder, wenn sie an den Punkt kommen, wo sie feststellen: „Ich kann nicht mehr.“

Menschen, die unter massiven psychischen Problemen leiden, sollten sich auf jeden Fall professionelle Hilfe suchen. Ihre Denkweisen sind sehr eingeschränkt. Es gibt nur schwarz oder weiß – keine Grautöne. Sie neigen dazu alles zu verallgemeinern und denken nur in „Schubladen“. Sie können noch so kleine Lappalien hochspielen und dramatisieren, dass es anderen schwer fällt, mit diesen Menschen klar zu kommen und ihnen Respekt entgegen zu bringen.



Nehmen Sie sich Zeit!

Leute, die von sich sagen: Ich kann nicht mehr, sollten sich in erster Linie Zeit für sich selbst nehmen und über ihre Situation nachdenken. Eine wahrheitsliebende, konsequente Denkweise aufzubauen ist in diesem Fall nicht so einfach – aber eben auch nicht unmöglich. Allein durch positives Denken ein- zweimal am Tag werden Sie nichts bewirken.

Bisher haben Sie alles ausgehalten. So verführerisch es auch scheinen mag im Bett zu bleiben, Chips zu ess und auf Ihrem Smartphone herumzuspielen - stehen Sie auf! Wenn Sie sich angezogen haben, ist das ein Fortschritt. Wenn Sie gefrühstückt haben und sich der ersten Aufgabe des Tages widmen, sagen Sie nicht "Ich kann nicht mehr.", sondern "Ich kann den ersten Schritt machen, dann den zweiten ..."

Ich kann nicht mehr ist mit unserer Denkweise verbunden

Eine unvollkommene, zweitklassige Denkweise hat negative Folgen. Denn unsere Denkweise bestimmt unser Handeln und unsere Gefühle. Wenn Sie also so handeln, dass Sie sich wohl fühlen, sind Sie auf dem richtigen Weg. Wenn Sie merken, dass Ihnen Ihre Handlungen schwer fallen und dass Sie sich überfordert fühlen, dann denken Sie falsch! Die Folge ist: „Ich kann nicht mehr!“

Genießen Sie Ihr kleines Glück

Gönnen Sie sich heute wertvolle 15 Minuten, um Ihren Gedanken über Ihre Situation zu entkommen. Konzentrieren Sie sich entschlossen auf etwas anderes. Setzen Sie ein Puzzle zusammen und konzentrieren Sie sich darauf genau das richtige Teil zu finden.

In kleinen alltäglichen Lebenssituationen sind oftmals viele kleine Glücksmomente verpackt. Suchen Sie in Ihrem Inneren die Gabe, sich an den vielen kleinen Augenblicken des Lebens zu freuen. Je mehr Sie Ausschau danach halten und je mehr Sie sich darin üben, desto leichter wird es Ihnen fallen.

Wenn Sie beispielsweise das unglaubliche Gefühl erfahren in einer Sache alles richtig gemacht zu haben. Oder Sie nehmen sich die Zeit und genießen das kleine Wohlgefühl, wenn die Wintersonne Sie mit ihren Strahlen berührt und wärmt.

Suchen Sie sich ein paar Lichtquellen und zaubern Sie sich ein schönes Ambiente. Kuscheln Sie sich einfach auf die Couch und ruhen Sie sich aus. Es gibt jeden Tag einen neuen Grund, für den es sich zu leben lohnt!



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