Gewohnheiten

Gewohnheiten, die Ihnen jeden Tag Energie abziehen

Wir pflegen Gewohnheiten, die uns unserer Energie berauben und merken es nicht einmal mehr. Wir sind beispielsweise ständig irgendwelchen Geräuschen ausgesetzt. Wir werden überall beschallt. Und wenn dies mal nicht der Fall ist, dann sorgen unsere Gewohnheiten dafür, dass wir selbst Geräusche erzeugen. Wir schalten das Radio ein und lassen uns von Musik und Nachrichten berieseln. Alternativ läuft der Fernseher. Das ist unser Leben. Die Geräusche, denen wir uns täglich aussetzen, wirken auf unseren Geist und saugen uns kostbare Energie ab. Das ist eigentlich unnötig.

Schalten Sie doch einfach mal das Radio ab, wenn Sie das nächste Mal mit Ihrem Auto unterwegs sind – oder eben auch zu Hause. Sorgen Sie für einige Stunden Ruhe am Tag. Dadurch kann Ihr Geist Klarheit gewinnen und stellt sie Ihnen zur Verfügung, wenn Sie sie am meisten benötigen. Allein durch diese Maßnahme können Sie einen großen Unterschied in Ihrem Leben bewirken.

Hinzu kommt, dass unsere Gedanken ständig kreisen und diese Geräusche noch unterstützen. Unser Kopf kommt nie zur Ruhe. Es ist an der Zeit dieses Prinzip zu all dem anderen Lärm in unserem Leben zu durchbrechen. Alles beginnt mit dem Lärm in unserem Kopf. Aber wie können wir das anstellen?

Der erste Schritt besteht darin, alles was Gift für uns ist und die Gewohnheiten, die uns Energie abziehen und das Rattern in unserem Kopf ständig ankurbeln, zu beseitigen.

Hier sind sechs solcher Gewohnheiten:

1. Die Gewohnheiten vorzutäuschen, dass alles in Ordnung ist, auch wenn dies nicht der Fall ist

Sind Sie von diesem Gefühl überwältigt? Möchten Sie am liebsten alles hinschmeißen? Das ist keine Schande. Sie sind ein Mensch und kein Roboter. Und selbst wenn Sie einem Roboter ähneln würden, bräuchten Sie hin und wieder Zeit für die Wartung. Es ist nicht schlimm sich einzugestehen, dass Sie sich erschöpft fühlen und manchmal von Ihren Zweifeln übermannt werden. Das ist ein ganz natürlicher Teil des Menschseins.

Die einfache Tatsache, dass Sie sich dessen bewusst sind, befähigt Sie das Blatt zu wenden. Wir alle lassen uns für einige Zeit immer mal wieder fallen. Wir müssen nicht immer so tun, als seien wir immer nur stark. Wir sind auch manchmal schwach und es gibt keine Notwendigkeit ständig zu beweisen, dass wir alles können, dass alles gut ist und exzellent läuft.

Sie sollten sich nicht darüber sorgen, was andere Leute denken könnten. Wenn Ihnen zum Weinen ist, dann weinen Sie. Es ist bedeutend gesünder Tränen zu vergießen, als alles in sich rein zu fressen. Je eher Sie Ihren Gefühlen freien Lauf lassen, desto eher werden Sie in der Lage sein, wieder zu lachen und das Leben zu genießen.

2. Die Gewohnheiten, dass der Schmerz aus der Vergangenheit Ihre Gegenwart zerstört

Sie sind durch die harten Zeiten stärker, klüger und glücklicher geworden. Jedes schwierige Gespräch mit anderen haben Sie gemeistert und etwas mehr über sich selbst gelernt. Jede schwierige Situation enthält die Gelegenheit der Selbstreflexion und des Lernens. Jeder Reiz, jeder Herzschmerz, jede Frustration, jede Enttäuschung, jeder ängstliche Moment und jede Traurigkeit ist ein Lehrer. Denken Sie immer daran: Nichts ist so schlimm, wie es scheint. Nichts! Es ist ein Vorteil und ein Seegen, dass in den "Falten" jeder Erfahrung ein Ergebnis für Sie versteckt ist. Also lassen Sie sich nicht abschrecken heute die Dingen anzupacken, nur weil Sie gestern unlösbar schienen. Denken Sie nicht einmal darüber nach, was gestern war. Jeder Tag ist ein neuer Tag, der Ihnen neue Chancen bietet. Jeder neue Tag ist auf Ihrer Seite.

3. Die Gewohnheiten, Widerstand gegen Veränderung und Wachstum aufrecht zu erhalten.

Sie müssen im Einklang mit sich selbst leben und sollten immer wieder prüfen: Habe ich ein gutes Gefühl bei dem was ich tue oder habe ich kein gutes Gefühl, weil ich außerhalb der Komfortzone bin und mich gerade weiter entwickle? Persönliches Wachstum fühlt sich nicht immer gut an. Ein gutes Gefühl hingegen bedeutet nicht unbedingt persönliche Weiterentwicklung. Beides sollte im Gleichgewicht sein.

Das Wichtigste ist, sich immer daran zu erinnern, dass die Unbequemlichkeit unser Motor ist und somit sehr wichtig. Diese Mühseligkeiten kommen immer pünktlich und ringen uns Kraft ab. Versuchen Sie nicht diese Kraftanstrengungen zu vermeiden – stellen Sie sich ihnen. Es ist der Weg Ihre Energie in Fortschritt zu verwandeln. Wachstum findet immer außerhalb Ihrer Komfortzone statt. Wenn Sie ein mulmiges Gefühl haben, dann wissen Sie dass Veränderungen in Ihrem Leben statt finden. Es ist nicht das Ende, sondern der Anfang Ihres Weges.



4. Die Gewohnheiten Ihre Ängste zu beruhigen, wenn Sie keine Maßnahmen einleiten.

Angst ist der größte Feind des gegenwärtigen Augenblicks. Sie tut nichts – sie ist einfach nur da und stiehlt Ihnen Ihre Lebensfreude. Angst beschäftigt Sie und hält Sie in Schach absolut nichts zu tun. Angst ist ein Geschöpf Ihrer Fantasie und erschafft Dinge, die real nicht vorhanden sind und die Sie nicht wollen. Brechen Sie mit dieser negativen Gewohnheit!

Ihre Ängste sind nur für Sie sichtbar, weil Sie in Ihrem Kopf entstehen und sich dort ausbreiten und Ihre Energie abziehen. Es ist viel besser von der Anstrengung des Tages erschöpft zu sein, als gar nichts zu tun, müde zu sein und damit beschäftigt zu sein, die eigene Angst zu beruhigen. Vergeuden Sie nicht Ihre Zeit mit Anstrengungsvermeidung. Stehen Sie auf, gehen Sie los und fragen Sie sich, was wirklich wichtig für Sie ist. Bringen Sie den Mut auf, den Tag so zu gestalten, dass er Sie zu Ihren Antworten führt, statt sich Ihren Ängsten zu widmen.

5. Die Gewohnheiten sich selbst für andere aufzuopfern.

Wenn Sie sich selbst nicht wichtig nehmen und sich für andere aufopfern, dann wird nur sehr wenig von Ihnen übrig bleiben, was Sie anderen geben können – selbst den Menschen, die Sie am meisten lieben. Jedes Mal, wenn Sie sich gefangen fühlen, wenn Sie Druck auf Ihrer Brust spüren und das Atmen schwerer wird, sollten Sie nicht vergessen Ihre eigene Sauerstoffmaske zuerst zu sichern.

Die Pflege der eigenen Seele macht Sie nicht egoistisch, sondern selbstlos. Nur wenn Sie mit sich selbst im Reinen sind, wenn Sie sich selbst lieben, wenn Sie sich für sich selbst interessieren, können Sie sich auch für andere interessieren. Um mit anderen Menschen eine wirklich liebevolle und unterstützende Beziehung zu pflegen, müssen Sie zuerst selbst Ihr bester Freund sein. Es geht darum in sich selbst verliebt zu sein und diese Liebe mit anderen zu teilen, die Sie schätzen, anstatt nach der Liebe eines anderen Menschen zu suchen, um das Defizit der eigenen Selbstliebe zu kompensieren.

6. Die Gewohnheiten alles persönlich zu nehmen.

Sie gewinnen eine Menge an persönlicher Freiheit, wenn sie nicht alles persönlich nehmen. Und selten haben andere Menschen mit Dingen oder Situationen zu tun, die in Ihrer Verantwortung liegen. Andere tun das, was sie tun, weil sie es so wollen und erschaffen ihre Situationen selbst. Es hat also nichts mit Ihnen zu tun – merken Sie sich das gut!

Und wenn Gefühle der Wut mit einem gebrochenem Herzen verschmelzen und Sie jemand kränkt, dann können Sie tief in Ihrem Inneren alle Samen der Sanftheit und Güte suchen, die Sie verstehen lassen, wie viel Schmerz in der anderen Person sein muss, wie sehr ihre Seele belastet sein muss, wie vernichtend hart das Herz dieses Menschen ist, um sich in solch einer Weise zu verhalten, die mit Sicherheit aus der persönlichen Austrichtung dieses Menschens stammt mit seiner absoluten Genauigkeit. Beziehen Sie so etwas niemals auf sich. Mit Ihnen hat es nichts – aber auch gar nichts zu tun.



Teilen macht Spaß und erhält die Freundschaft …

Wie viele Sterne geben Sie diesem Artikel?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertungen, durchschnittlich: 5,00 von 5)
Loading...

Erhalten Sie lebensverändernde Ideen in Ihrem Posteingang: Tragen Sie Ihre E-Mail-Adresse ein!