Am Ende vom Geld ist immer noch Monat übrig

Am Ende vom Geld ist immer noch Monat übrig

Sicherlich benötigt jeder Geld, um im Alltag zu überleben. Es ist in unserer Gesellschaft ein entscheidender Faktor, wenn es um den Erfolgsmaßstab geht. Trotzdem sollten wir Geld als das behandeln was es ist – ein Mittel zum Zweck und nicht der Lebenssinn an sich. Es kommt nicht darauf an wie viel Sie verdienen – entscheidend ist, was am Ende des Monats übrig bleibt.

Viele Menschen sind allein mit der Verwaltung Ihrer Finanzen gnadenlos überfordert und haben keine Übersicht. Sie wissen nicht mehr ein noch aus, kennen Ihre gesamten Einnahmen nicht, von den Ausgaben ganz zu schweigen. Hier will ich ein paar Tipps geben, wie Sie mit kleinen Schritten nach und nach wieder „Herr“ Ihrer finanziellen Situation werden können.

Geld spielt in unserem Alltag eine große Rolle. Aber was ist Geld eigentlich? Realistisch gesehen ist Geld ein Mittel zum Zweck und nichts anderes als ein Tauschmittel. Geld ist auf jeden Fall nicht der Sinn und Zweck unseres Lebens – auch wenn es bei einigen Menschen der Fall zu sein scheint.

Es geht dabei auch nicht um die vielen bunten viereckigen Papierstückchen oder um die großen und kleinen runden Metallstücke – sondern der Reiz liegt im Tausch. Was bekomme ich für viel buntes Papier und für die vielen runden Metallstücke im Tausch? Es ist nicht das Geld an sich, was die Magie auslöst, sondern die Werte, die hinter dem Geld stehen – das Haus, eine Reise, schicke Klamotten, ein tolles Auto … . Im Grunde genommen ist Geld nichts anderes als der Schuldschein eines anderen, z.B. eines Staates. (Auf den Dollarnoten steht es übrigens auch drauf.) Das heißt, wenn der eine Geld verdient, macht ein anderer Schulden.

 

Wie kommen Sie raus aus den Geld Schulden?

Bevor Sie Reichtum, Wohlstand, ein finanzielles Polster … aufbauen können, müssen Sie erst einmal heraus finden, woher Ihr chronischer Geldmangel überhaupt kommt. Hier gibt es im Großen und Ganzen zwei Möglichkeiten: Entweder Sie geben mehr aus, als Sie verdienen – obwohl Sie gut verdienen oder Sie verdienen zu wenig, um Ihre Ausgaben decken zu können und es reicht kaum für das Nötigste.

Dann können Sie entweder Geld einsparen oder Geld dazu verdienen. Nun werden Sie sicherlich sagen, ich kaufe nur das Nötigste und habe kein Einsparpotenzial mehr oder ich bin den ganzen Tag arbeiten und habe keine Zeit mehr um noch einem Nebenerwerb nachzugehen. Es gibt jedoch eine Menge Möglichkeiten und einige will ich Ihnen hier näher erklären, vielleicht ist auch für Sie etwas dabei.

Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass es außerordentlich Spaß machen kann sein Geld zu verwalten – auch wenn es wenig sein sollte. Je mehr Sie sich mit Ihren Finanzen auseinander setzen, desto mehr Möglichkeiten finden Sie, um am Ende des Geldes, nicht mehr so viel Monat übrig zu haben. Mit der Zeit bleibt ein gewisser Geldbetrag am Ende des Monats übrig. Teilweise werden Sie vielleicht Potenziale erkennen, über die Sie bisher nicht nachgedacht haben.

 

Führen Sie nur ein einziges Konto mit Ihrem Geld

Wenn Sie finanzielle Probleme haben und über mehrere Konten verfügen, dann prüfen Sie genau Ihre Bedürfnisse und entscheiden sich für eine Bank mit einem Konto. Wenn Sie nur ein Konto haben, dann behalten Sie besser die Übersicht.

Informieren Sie sich vorher über die Bank! Eine Bank mit Interhotelpreisen dafür ohne Service ist nicht wirklich empfehlenswert. Achten Sie gerade bei Banken auf das Preis-Leistungsverhältnis – es geht schließlich um Ihr Geld!

Prüfen Sie, ob die von Ihnen ausgewählte Bank Zinsen für Ihr Guthaben zahlt, sowie deren Höhe und was Sie an Kontoführungsgebühren zahlen müssen. Ein weiterer Faktor, der für mich persönlich entscheidend ist: Wie gut ist das Automatennetz der Bank ausgebaut und was muss ich zahlen, wenn ich bei einem fremden Bankautomaten Geld ziehe?

Ich habe keine Lust durch die Gegend zu jockeln, einen Haufen Zeit zu verplempern und eine Menge Sprit zu verfahren – wenn es geht noch Parkgebühren zu zahlen – nur um an mein eigens selbst verdientes Geld ranzukommen. Und wenn’s geht noch zusätzliche Gebühren zahlen, weil an dem Automaten, der gerade verfügbar ist, irgend eine andere Bank dran steht.

Ich persönlich bin ein Freund der DKB Bank. Es handelt sich hierbei um eine Direktbank, also sprich Onlinebanking und wie der Name „Deutsche Kredit Bank“ schon sagt, ist es eine deutsche Bank und somit relativ sicher.

Ich kann meine Geldgeschäfte alle online erledigen- egal wie spät es ist und wenn ich Geld brauche, nehme ich meine Karte, gehe an den nächsten Automaten und ziehe mein Geld – ohne zusätzliche Kosten!!! – egal wo ich mich gerade befinde.

Das ist Flexibilität, Service und ein guter Preis – ich bekomme so zu sagen jeden Monat die Zinsen von der Bank, dafür, dass sie mein Geld verwalten darf, ich selber zahle aber nichts. Natürlich gibt es auch noch andere gute Banken.

Die DKB-Bank ist mein persönlicher Favorit und gehört zu den ausgezeichneten Banken, was zahllose Testberichte und Vergleiche belegen. Entscheiden Sie selbst – vielleicht lohnt sich ebenso ein Vergleich mit Ihren jetzigen Konditionen, auch wenn Sie schon immer nur ein Konto haben.

Sie können ja die Leistungen der DKB-Bank als Grundlage für Ihren Vergleich nehmen. Warum mehr bezahlen und weniger bekommen? Denken Sie bei Ihrer Entscheidung in erster Linie an Ihre finanziellen Interessen. Ihre Bank sollte in erster Linie ein starker Partner sein und nicht billig. Sie müssen ein gutes Gefühl bei Ihrer Auswahl haben!

 

Führen Sie Buch über Ihre Ausgaben

Um Ihre Ausgaben 100%ig unter Kontrolle zu haben, vom Lolli bis zur Tankrechnung, empfehle ich Ihnen ein Haushaltsbuch.

Es gibt eine Menge Haushaltsbücher. Egal, ob Sie die Papierform oder die Onlineform bevorzugen. Es muss für Sie die beste Möglichkeit darstellen. Schließlich geht es um Ihr Geld und das Haushaltsbuch muss täglich geführt werden, ansonsten macht es keinen Sinn.

Der Vorteil bei dem von mir empfohlenen Onlinehaushaltsbuch besteht darin, dass Sie nichts dafür bezahlen müssen und mit der Software bestimmte Auswertungen vornehmen können, wofür in der Regel Gebühren verlangt werden.

Bei dieser Freeware können Sie  mehrere Kostenstellen, wie beispielsweise Haushaltskasse, Girokonto, Portmonai … einrichten, sowie  Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresvergleiche vornehmen. Sie sehen auf Anhieb, wo Ihre Ausgaben gestiegen sind und können leicht weitere Sparpotenziale erkennen. So sparen Sie wirklich Geld.

Außerdem empfehle ich Ihnen alle Ausgaben, die im vorigem Jahr von Ihrem Konto abgebucht worden sind in einer Exceltabelle einzutragen. In dem Moment, wo Sie dies akribisch tun, stellen Sie fest, wofür Sie sinnlos Geld bezahlen und wo noch Sparpotenziale vorhanden sind.

Bei jeder Buchung, die Sie in die Exceltabelle eintragen, fragen Sie sich: Brauche ich das wirklich? Zum Beispiel etliche Abos für Zeitschriften, die Sie nur ganz selten lesen. Oder abgeschlossene Uraltverträge, die Sie bisher noch nicht gekündigt haben.

Erforschen Sie jeden einzelnen Geldbetrag! Was Sie entbehren können, schmeißen Sie raus! Bitte tauschen Sie nicht starke Partner gegen Billig – das kann teuer werden!

 

Sparbücher und neue Autos sind Geld Vernichtungsanlagen

Wenn Sie nach althergebrachter Tradition ein schönes altes Sparbuch haben, dann bekommen Sie ebenso den althergebrachten Zinssatz von ganzen 0,5% Zinsen. Allein die Inflationsrate sorgt dafür, dass sich Ihre Ersparnisse allmählich im Nichts auflösen.

Es gibt heute bedeutend effizientere und ebenso sichere Sparmöglichkeiten. Schauen Sie sich um und investieren Sie Ihr Geld immer nur in Anlagen, die Sie auch 100%ig verstehen. Lassen Sie sich auf keinen Fall einreden, dass die Gelegenheit in Kürze nicht mehr verfügbar ist – es kommt dann auf jeden Fall eine andere!

Neuwagen sind ebenfalls absolute Geldvernichter. Nach einem Jahr haben Sie mit einem Neuwagen einen enormen Wertverlust erreicht. Außerdem kann das Geld, was Sie für einen Neuwagen ausgeben nicht mehr für Sie arbeiten. Sie gehen mit diesem Kauf so zu sagen neue Verbindlichkeiten ein.

Wenn Sie unbedingt ein neues Auto wollen, dann werfen Sie einen Blick auf Vorführ- und Jahreswagen. Allein hier können Sie mehrere tausend Euro sparen, denn die Fahrzeuge sind so gut wie neu und bringen Sie genau so komfortabel von A nach B wie ein Fabrikneuer, der die ersten drei Monate irgendwo auf einem Abstellplatz unter freiem Himmel verbracht hat.

 

Ändern Sie Ihr Konsumverhalten

Wenn Sie Ihre Einkäufe mit der Geldkarte erledigen und einen chronischen Geldmangel haben, dann nutzen Sie diese Karte nur einmal am Anfang oder Ende der Woche, um Bargeld für die kommende Woche abzuheben. Danach legen Sie die Karte sicher zu Hause weg.

Sie haben dann Ihr Limit, mit dem Sie auskommen müssen ständig vor Augen und eine bessere Übersicht. Tragen Sie nicht das ganze Bargeld mit sich herum. Machen Sie sich eine Einkaufsliste für die Woche und kaufen Sie nach dieser Liste ein.

Lassen Sie sich nicht von Werbung beeindrucken! Wenden Sie Ihren Blick beim Einkaufen vor allem in den unteren Teil der Regale. Sie werden staunen, wie viele preiswertere Produkte Sie dort finden, im Vergleich zu denen, die auf Augenhöhe stehen!

Wenn Sie einkaufen – kurz bevor die Läden schließen, bekommen Sie manchmal einige Lebensmittel preisgesenkt – so sparen Sie auch hier noch einmal den ein oder anderen Euro. Zwischendurch brauchen Sie dann nur noch einkaufen, wenn irgend etwas verbraucht ist oder um frisches Obst und Gemüse im Haus zu haben.

Fragen Sie sich bei allem, was Sie kaufen: Brauche ich das jetzt wirklich? Wenn Sie die Ware erst in drei Wochen brauchen, dann lautet die Antwort schlicht und ergreifend „nein“. Ihr Geld kann in dieser Zeit lieber Zinsen erwirtschaften! Strengen Sie sich an, mit Ihren finanziellen Mitteln auszukommen!

 

Wenn Sie Millionär werden wollen …

Wenn Sie vorhaben Millionär zu werden, dann müssen Sie dafür sorgen, dass Sie die Millionen nicht ausgeben, die Sie besitzen wollen – Sie müssen sie einsparen! Jedes Mal, wenn Ihre Einnahmen auf Ihrem Konto ankommen, sparen Sie mindestens 10% davon. Sie können das beispielsweise über ein Tagesgeldkonto oder eine Sparcard tun. Mit einem Dauerauftrag auf Ihr Tagesgeldkonto/ Sparcard sind die 10% Ihrer Einnahmen automatisch nicht mehr für Ausgaben auf Ihrem Konto verfügbar. Wenn Sie mit einer Gehaltserhöhung beglückt werden, dann packen Sie 50% von dieser Gehaltserhöhung jeden Monat auf Ihr Tagesgeldkonto und die anderen 50% können Sie verprassen.

 

Legen Sie einen „einkaufsfreien Tag“ in der Woche ein

Legen Sie einen Tag in der Woche fest, an dem Sie keinen Cent ausgeben. Der „einkaufsfreie Tag“ verstärkt Ihr Bewusstsein für sinnlose Einkäufe und Geldausgaben und Sie sparen natürlich Geld, was ja das eigentliche Ziel ist.

 

Das Geld und die Baufinanzierung

Wenn Sie sich Ihr Wohneigentum finanzieren lassen haben und die Rate Sie fast erdrückt, dann prüfen Sie die Finanzierung auf die Prozente der Tilgung. Haben Sie einen Vertrag mit mehr als einem Prozent Tilgung, könnten Sie versuchen in Verhandlung mit der Bank, diesen Tilgungssatz zu senken.

An der Stelle zahlen Sie drauf, weil sich die Laufzeiten verlängern und dementsprechend mehr Zinsen über die Zeit anfallen. Letztlich bringt es Ihnen aber nichts, wenn Sie Tausend Euro jeden Monat für die Raten hinblättern müssen und im Monatsbudget fünfzig Euro pro Woche für die Versorgung Ihrer Familie zur Verfügung haben. Sie müssen dann auf alles verzichten, nur um des Hauses wegen. Sind Sie nach dreißig Jahren endlich diese Belastung los, dann sind Ihre Kinder groß und sie selbst alt. Dann brauchen Sie das Geld auch nicht mehr.

 

Vermeiden Sie Konsumschulden

Menschen, die über genügend finanzielle Mittel verfügen, haben so gut wie keine Konsumschulden. Das heißt sie fahren beispielsweise nur dann in den Urlaub, wenn sie ihn auch bezahlen können.

Es ist schwer im Nachhinein auf Geld verzichten zu müssen für Dinge, die nicht mehr aktuell sind oder nicht mehr den Vorstellungen entsprechen.

Wenn Sie also etwas anschaffen wollen, dann legen Sie die Raten vor dem Kauf zurück, lassen Ihr Geld „arbeiten“ indem Sie Zinsen kassieren und nicht umgekehrt – Sie kaufen etwas, weil es unbedingt „jetzt sofort“ sein muss und bezahlen im Nachgang kleckerweise die Raten, wenn’s geht noch mit ’ner Menge Zinsen. Drehen Sie den Spieß um und werden Sie Familienfinanzminister!



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