lernen
Wenn Ihnen der Artikel gefällt, dann teilen Sie ihn, damit andere den Inhalt auch lesen können ...

Für das Leben lernen und die Persönlichkeit weiter entwickeln

 

Für das Leben lernen heißt den eigenen Horizont beharrlich zu erweitern und die eigene Persönlichkeit konsequent weiter zu entwickeln. Wer nicht mehr lernt, bleibt zurück. Wer seinen Horizont nicht regelmäßig erweitert, bleibt stehen. Der endgültige Stillstand  ist der Tod. Sie können leichter für das Leben lernen, wenn Sie bei dieser Herausforderung ein gewisses Maß an Freude mitbringen. Je mehr Sie für das Leben lernen, desto besser können Sie Ihre Persönlichkeit entwickeln. 

 

Der Wunsch nach persönlichem Wachstum ist in jedem Menschen fest verankert

 

Woran können Sie Leben erkennen? Ganz einfach – alles was lebt wächst! Was nicht wächst, was sich nicht verändert ist tot. Für das Leben lernen und sich weiter zu entwickeln ist also ein ganz einfaches Lebensprinzip. Persönliches Wachstum führt zu persönlicher Freiheit! Es geht allerdings nicht darum sich irgendwie zu entwickeln und irgend etwas zu lernen.

Lernen für das Leben bedeutet zielgerichtet die Persönlichkeitsentwicklung voran zu treiben. Würden Menschen geklont werden, würde das nicht funktionieren. Die „geklonten Typen“ würden immer wieder mit „veralteten Entwicklungsstadien“ zur Welt kommen und das gesamte Wachstum der Menschheit behindern und einschränken. Wir hätten also immer noch das schöne alte Wählscheibentelefon!

Denken Sie nur daran, wie lange ein Baby aus den sechziger Jahren bräuchte um den Entwicklungsstand eines heute sechs Monate alten Säuglings zu haben. Da würden auf jeden Fall mehr als sechs Monate ins Land ziehen.

Wie lange brauchen Kinder heute in ihrer Entwicklung bis sie eine Spiele Konsole beherrschen? Es dauert nicht lange, da stecken uns die Zwerge am PC in die Tasche. Jetzt stellen Sie sich mal vor ein geklontes Kind auf dem Stand der sechziger Jahre würde heute in diese Welt geboren.

Die Evolution hat also für uns ein zielgerichtetes persönliches Wachstum vorgesehen. Für das Leben lernen bedeutet lebensfähiger zu werden, um sich den ständigen Veränderungen des Lebens immer wieder anpassen zu können.

 

Für das Leben lernen liegt in unserer Natur

 

Kinder sind von Natur aus neugierig. Verblüfft und fasziniert betrachten die ganz kleinen unter uns Schmetterlinge und Käfer. Später erforschen sie „geheime Orte“ lernen dabei und sammeln ihre ersten Lebenserfahrungen. Sie sind bestrebt auf ganz natürliche Weise ihre Fähigkeiten immer weiter auszubauen. Deshalb gehen auch alle Menschen auf zwei Beinen, weil sie mit jeder Erfahrung dazu lernen und es immer wieder probieren. Immer in der Hoffnung, dass der nächste Versuch erfolgreicher sein wird.

Kinder haben keine natürlichen Ängste. Angst wird Kindern anerzogen. Sie zögern nicht ein neues Abenteuer zu wagen und nehmen entsprechende Risiken ohne lange nachzudenken in Kauf. Kinder sind bestrebt ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Das gibt ihnen Energie. Bedürfnisse, die nicht befriedigt werden, was oft in der Erwachsenenwelt anzutreffen ist, rauben uns jegliche Energie und Lebensfreude. Aus Lebenslust wird Lebensfrust.

Wer aufhört für das Leben zu lernen und nicht weiter am persönlichem Wachstum interessiert ist, der findet keinen Sinn mehr im Leben. Das Leben wird öd und langweilig.

Für das Leben lernen bedeutet dem Leben seinen Sinn zu geben! Bei allem was wir tun sammeln wir Erfahrungen, bekommen wir Feedback. Daraus ergibt sich, dass wir immer wieder etwas dazu lernen können. Menschen, die davon überzeugt sind, dass sie kein Verbesserungspotenzial haben und nicht mehr besser werden können, bleiben in ihrer Entwicklung stehen und somit zurück. Das Lebensniveau sinkt automatisch.

 

Gleichgültigkeit ist erfolglos

 

Viele Veränderungen in unserem Leben finden allmählich statt. Es ist ein langsamer aber immer fortwährender Prozess. Ein berühmtes Beispiel ist die Gewichtszunahme. Ein Kilo mehr auf den Rippen ist nicht so schlimm. Wir gewöhnen uns daran. Dann gesellt sich das zweite Kilo dazu …

Irgendwann fühlen wir uns nicht mehr wohl in unserer Haut, weil sich die Pfunde langsam summieren. Je langsamer diese Prozesse statt finden, desto schneller und besser gewöhnen wir uns daran.

Wir sehen keine Dramaturgie in jedem zusätzlichen Pfund, dass sich nach und nach seinen Weg an zusätzlicher Belastung auf unseren Körper zu bewegt. Anders wäre es, wenn Sie morgens aufwachen und hätten plötzlich über Nacht 10 Kilo zugenommen.

Was sagt uns das? Wir sollten darauf achten, dass wir „Kleinigkeiten“ nicht unbeachtet lassen. Alles summiert sich. Das ist natürlich kein Prozess, der nur Negatives für uns bringt. Es geht auch in die andere Richtung!

Alles was Sie tun, wirkt sich in irgend einer Weise aus. Entweder negativ oder positiv – keine Ursache bleibt ohne Wirkung. Wenn Sie jeden Tag etwas für Ihre Lebensziele tun, summieren sich diese Kleinigkeiten auch. Ganz allmählich entsteht aus vielen kleinen unscheinbaren Schritten ein großes Ganzes. Nichts von dem was Sie tun bleibt ohne Auswirkungen!

Es ist also schon ein Unterschied ob Sie jeden Tag Süßigkeiten essen, sich vorm Fernseher berieseln lassen ohne wirklich etwas zu lernen und beispielsweise jede Woche zwanzig Euro für sinnlosen Kram ausgeben. Wenn Sie so leben – wo stehen Sie dann in fünf oder zehn Jahren?

Niemand trifft immer nur vernünftige und intelligente Entscheidungen. Wenn wir aber mehr unvernünftige und nachteilige Entscheidungen für uns treffen, wirken sie sich in Summe irgendwann negativ für uns aus. Die Folge: Wir sind unzufrieden und frustriert. Dieser Zustand erzeugt noch mehr Gleichgültigkeit.

Wir verstärken immer mehr das Gefühl und die Überzeugung sowieso nichts ändern zu können. Aber das stimmt nicht. Sie können jeden Tag die Entscheidung treffen das Blatt zu wenden. Denken Sie daran – Sie haben immer die Wahl! Die Entscheidungen, die Sie heute treffen, bestimmen wie Sie morgen leben.

 

Für das Leben lernen erfordert Disziplin

 

Unsere Umwelt und die Menschen, die uns umgeben haben einen maßgeblichen Anteil an unseren täglichen Entscheidungen. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie sich mit Menschen umgeben, die Sie auf Ihrem Weg weiter vorwärts bringen. Menschen, die oberflächlich und gleichgültig leben, sollten Sie meiden.

Wenn Sie sich mit Menschen umgeben, die auf Ihrem Level oder unter Ihrem Niveau sind, dann wird es schwierig für Sie sich weiter zu entwickeln.

Achten Sie darauf welche Nachrichten Sie sich anhören und was Sie lesen. Bücher können Sie inspirieren. Sie können Vorträge und Seminare besuchen, in denen Sie Ihr Wissen weiter ausbauen können. Sie können sich bei Autofahrten Audio CD’s anhören, die Sie motivieren – Sie können auch das Gegenteil tun – das ist Ihre Entscheidung!

Je mehr Sie für das Leben lernen, desto mehr wachsen Sie. Je mehr Sie persönlich wachsen, desto mehr persönliche Freiheiten können Sie genießen. Wenn Sie stetig für das Leben lernen und Ihre Persönlichkeit weiter entwickeln, werden Sie immer weniger die Person, die Sie einmal waren und immer mehr die Person, die Sie gern sein möchten.

 


Wenn Ihnen der Artikel gefällt, dann teilen Sie ihn, damit andere den Inhalt auch lesen können ...

Ein Kommentar

  1. Nein, NICHT FÜR das Leben lernen ist die Aufgabe sondern: LEBEN LERNEN.
    Dieser üble von SENECA entwendete und für den pädagogischen Missbrauch umgedrehte Spruch, dass wir nicht für die Schule lernen sondern für das Leben“ ist in mehrfacher Hinsicht falsch.
    Erstens wäre Seneca nie auf die Idee gekommen, so etwas Strohdummes zu schreiben; er hat uns genau das Gegenteil überliefert, dass wir dauernd für die Schule lernen müssen und deshalb nicht mehr zum Leben kommen.
    Zweitens impliziert die dreiste Behauptung, dass man in der Schule für´s Leben lernen soll, a) dass es in dieser „Schule“ offensichtlich kein Leben gibt und b) dass Schule Leben überhaupt erst nach der Schulzeit zulässt. Wenn ich nun aus Sicht der neuen Ich-kann-Schule auf diese „Schule“ schaue, dann sehe ich darin stets eine Front: auf der einen Seite die Lehrer und der Lehrplan, auf der anderen Seite die Kinder und das Leben. Der Lehrer hat den Auftrag, dafür zu sorgen, dass es nicht „zu lebendig wird“.
    Es ist gar nicht möglich, dass der Mensch nicht lernt. LERNEN – das weiß offenbar kaum noch jemand – bedeutet: Fährten des Lebens verfolgen, eigene Erfahrungen sammeln. Das tut jeder Mensch 24 Stunden jeden Tag.

    Wir lernen nicht für das Leben, wir leben für das Lernen. Das Leben braucht von uns nichts aber wir brauchen von ihm alles. In unserem UNBEWUSSTEN hält es alles für uns bereit. Nicht durch bewusste Bemühungen ist das in unser Bewusstsein zu heben sondern durch einen feinen, guten Umgang mit den unbewussten Kräften. Das bedeutet ptaktisch, dass wir unsere gesamte Pädagogik korrigieren und neu lernen müssen.

    Guten Erfolg dazu wünscht

    Franz Josef Neffe

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.