Chaos, Unordnung
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Entschuldigen Sie mein Chaos!

 

Die meisten Menschen können sich nicht aufraffen ihr Leben und alles was damit zusammenhängt zu entrümpeln. Sie suchen jeden Tag irgend etwas in ihrem Chaos. Den Autoschlüssel, den Wohnungsschlüssel, Dinge, die sie gerade eben noch in der Hand hatten … Wer jeden Tag auch nur 5 Minuten seiner Zeit mit der Suche nach irgendwelchen Gegenständen verbringt, verbraucht auf diese Weise 1825 Minuten im Jahr. Das entspricht 30 Stunden – also fast eine ganze Arbeitswoche. Diese Zeit könnten Sie auch mit Urlaub verbringen.

 

Halten Sie auch gern alle Dinge fest, die Sie besitzen und haben nicht den Mut Ihr Leben zu entrümpeln? Fällt es Ihnen schwer sich von Gegenständen zu trennen, die Sie nicht mehr brauchen? Viele Menschen nehmen ihren gesamten Krimskrams in Schutz und verteidigen ihn, wie eine Löwin ihre Jungen. Damit blockieren sie jedoch nur sich selbst und verursachen ihr persönliches Chaos. Dinge, die lange nicht mehr gebraucht wurden, an die sich kaum noch jemand erinnert, sind wertlose Fracht in unseren Räumen und belasten unser Leben. Zeit die Umgebung zu entruempeln.

 

Beseitigen Sie Ihr Chaos und entrümpeln Sie Ihre Wohnung

 

Einige Menschen glauben mit dem Umbau ihrer Wohnungen oder mit der Anschaffung neuer Schränke ihr Chaos lösen zu können. Aber die Lösung des Entrümpelns besteht schlicht und ergreifend im Wegwerfen. Durch die Flut der Gegenstände, die überall rumliegen, etliche Möbelstücke, die jeden Raum erdrücken, kann keine Energie mehr fließen. Das ganze Geraffel, was sich im Laufe der Zeit angesammelt hat, führt in die Stagnation und verhindert so jegliche persönliche Weiterentwicklung. Chaos und Unordnung begrenzen uns und sollten deshalb regelmäßig entruempelt werden.

Wer sich im Chaos von seinem alten Trödel nicht trennen kann, hat keinen Platz für Neues. Mit der Entrümpelung des ganzen angesammelten Tingeltangels schafft jeder für sich ein gewisses Maß an Klarheit. Klarheit ist das Fundament für Veränderungen im Leben. Das Entrümpeln von überflüssigen Dingen im Leben tut jedem gut. Es kostet zudem absolut nichts, ist ganz einfach und der Erfolg stellt sich unmittelbar ein. Das Gefühl die Dinge wieder im Griff zu haben, verleiht uns ein neues angenehmes Lebensgefühl. Wir haben mehr Freiräume und mehr Zeit für andere Dinge im Leben.

 

Heben Sie nur das auf, was Sie tatsächlich benötigen

 

Wer in seinem Leben etwas Neues zulassen möchte, muss sich von Althergebrachtem trennen. Welche Dinge, von denen, die Sie besitzen, brauchen Sie wirklich für Ihr ganz persönliches Glück? Unser Chaos wirkt sich auf unser Wohlbefinden aus. Gegenstände verursachen Gefühle – sowohl positive als auch negative. Alles ist Energie und hat eine ganz bestimmte Wirkung auf unseren Organismus.

Die Gegenstände, die uns ständig umgeben, sollen uns in gewisser Weise unterstützen, sie sollen zweckmäßig sein und unser Leben erleichtern. Viele Menschen versuchen mit Einkäufen und neuen Produkten ihre Probleme in den Griff zu bekommen. Mit neuen Gegenständen kann man in den meisten Fällen keine Probleme lösen, dafür aber noch mehr Chaos in die eigenen vier Wände bringen.

Manchmal kaufen wir auch mit den neuen Produkten neue Probleme, die wir vorher noch gar nicht hatten. Wenn Sie beispielsweise ständig Rückenschmerzen haben und kaufen sich ein neues Bett, dann kann es sein, dass Sie neben den Rückenschmerzen auch noch Schlafstörungen haben.

 

Wie viele „automatische Helfer“ stehen bei Ihnen sinnlos rum?

 

Maschinen sollen uns bestimmte Arbeiten abnehmen. Die Industrie suggeriert uns, dass wir dadurch Zeit sparen. Für den ein oder anderen „Automaten“ mag das auch zutreffen. Wie viele Geräte stehen aber sinnfrei herum und fristen ihr Dasein, weil der Aufwand für die „Erleichterung“ so hoch ist, dass man lieber gleich ganz auf den Einsatz solcher „Helfer“ verzichtet?

Viele haben diese „Helfer“ irgendwo in oder auf den Schränken rumzustehen, die eigentlich Zeiträuber sind und nie benutzt werden. Aber zum Wegwerfen ist es zu Schade – es lebe das Chaos!? In der Regel handelt es sich um etwas Plastik – mehr ist es nicht! Wie viele Ihrer Gebrauchtgegenstände haben Sie wirklich in Benutzung? Mal angenommen, es würde in Ihrer Wohnung brennen, was würden Sie versuchen als erstes zu retten? Ihre Küchenmaschine, die Sie die letzten Jahre nicht einmal benutzt haben?

 

Je voller ein Raum ist, desto chaotischer wirkt er

 

Haben Sie heute auch schon das ein oder andere gesucht? Ordnung ist eine individuelle Definition – eine Illusion. Jeder versteht unter Ordnung etwas anderes. Jeder versteht auch unter Chaos etwas anderes. So wie das Unkraut in unseren Gärten wachsen kann, wenn es nicht gejätet wird, so wächst auch das Chaos in unseren Räumen, wenn wir ihm nicht Einhalt gebieten und den Überfluss entruempeln.

Je weniger in einem Raum steht, desto ordentlicher empfinden wir ihn. Wenn wir in andere Wohnungen kommen, empfinden wir sie umso ordentlicher, je mehr sie unseren eigenen vier Wänden ähnelt. Jedem Gegenstand in der Wohnung einen festen Platz zuzuweisen, ist der Beginn das tägliche Chaos zu beenden und der Anfang für ein ruhigeres Leben.

Was keinen festen Platz in unserem Leben hat, kann nicht aufgeräumt werden. Es stört und gehört nicht wirklich zu uns. Wir brauchen es nicht und können es entruempeln. Je mehr Wert wir auf bestimmte Sachen legen, desto mehr pflegen und nutzen wir sie.

Die einfachste Methode Ordnung zu halten ist gar kein Chaos erst aufkommen zu lassen. Wenn Sie alles, was Sie gebrauchen sofort wieder an seinen Platz zurück stellen, sparen Sie jede Menge Zeit beim Suchen. Ihr Umfeld ist immer aufgeräumt, sie stehen nicht jeden Tag vor der Aufgabe alles mögliche wegkramen zu müssen. Sie sind motivierter und haben ein besseres Lebensgefühl.

Eine aufgeräumte Umgebung wirkt positiv auf unser Gemüt. Verbannen Sie Ausreden wie: „Ich habe gerade keine Zeit.“ Irgendwann müssen Sie die Dinge an ihren Platz zurückstellen. Das kostet Sie später nicht weniger Zeit und macht auch später nicht mehr Spaß, als jetzt sofort. Lediglich haben Sie ein größeren Berg an Chaos verursacht, der sich demotivierend auf Ihre Produktivität auswirken kann.

Die Bedeutung der einzelnen Gegenstände, die Sie umgeben, müssen Sie für sich selbst erkennen. Das „Auftanken“ neuer Energie und Kraft im Alltag, findet zu Hause statt. Wenn Sie in einem Ambiente wohnen, was Unruhe, Chaos, Verwirrung und Desorganisation ausstrahlt, kann es passieren, dass Sie krank werden. Wie groß ist der Klotz an Ihrem Bein, der Sie ständig irgendwo „drüber stolpern“ lässt und wo Sie sich täglich auf die Suche begeben müssen, um das zu finden, was Sie tatsächlich gerade benötigen?

 

Hässliche Geschenke entrümpeln

 

Haben Sie Dinge in Ihren vier Wänden, die Sie einstmals geschenkt bekamen, die Ihnen aber noch nie gefallen haben? Heben Sie noch immer Gegenstände auf, die längst kaputt sind und das zeitliche gesegnet haben, die niemanden mehr nützen? Haben Sie zuviel in Ihrer Wohnung, aber nie das Richtige? Sind Ihre Schränke mit Schnäppchen und Frustkäufen vollgestopft?

Unnütze Dinge rauben uns Zeit und Energie. Sie müssen trotzdem sauber gehalten werden und in dieser Zeit können wir nichts anderes tun, was vielleicht sinnvoller wäre. Wir sind damit beschäftigt unseren Überfluss zu verwalten. Das äußere Erscheinungsbild der Wohnung sagt viel über das Lebensgefühl seiner Bewohner aus.

 

Ihre Intuition führt Sie aus dem Chaos

 

Räume in denen wir leben, sind der Spiegel unserer Seele. Wer sich von alten Sachen, die keinen Nutzen mehr darstellen, nicht trennen kann, kreiert sein eigenes Chaos, wird orientierungslos und resigniert. „Ich weiß gar nicht wo ich zuerst anfangen soll.“ Oder: „Ich weiß gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht.“

Menschen, die nichts wegwerfen können, sind nicht besonders entscheidungsfreudig. Sie haben immer das Gefühl etwas falsch zu machen. Sie trauen ihrer eigenen Intuition nicht. Daraus ergeben sich für diese Personen eine Menge Konflikte, sie sind hin- und her gerissen.

Andere „pflegen“ ihre Erbschaften. Das gute alte Service von der Oma. Es steht im Schrank und ist zu nichts nütze. Geschirr – auch wenn es aus gutem alten Porzellan ist, ist zum Benutzen da. Auch wenn mal etwas runter fällt und kaputt geht, dafür ist es Porzellan und so ist der Lauf des Lebens – nichts ist für immer! Für wen wollen Sie das aufheben, wozu haben Sie es im Schrank zu stehen?

 

Sind Sie ein Freund von Plastik?

 

In vielen Haushalten wird Verpackungsmaterial aufgehoben. Plastiktüten ohne Ende. Margarinebecher, die man noch zum Pflanzen irgendwelcher Samenkörner benutzen könnte. Schnickschnack, der mehr stört, als verschönert. Statussymbole, die nach außen präsentiert werden, um ein Gefühl von Sicherheit zu erzeugen.

Gerade Statussymbole haben einen hohen Preis. Mal ehrlich: Wenn Sie Ihren Stundenlohn in Netto rechnen und die Stundenzahl, die Sie für diese Symbole aufbringen müssen, sind sie dann tatsächlich noch erstrebenswert? Sie binden enorm viel Geld und setzen ein hohes Maß an Energie ein, beides steht für anderes nicht zur Verfügung – lohnt sich das für Sie?

Dinge in unserer unmittelbaren Umgebung sollten uns erfreuen und unseren Gemütszustand positiv beeinflussen. Sie müssen gut funktionieren und die Arbeit erleichtern. Aber was steht in den meisten Haushalten rum?

Alte Parfümflaschen, die keiner mehr benutzt. Halbfertige Dinge, die man mal angefangen, aber nicht zu ende gebracht hat. Sportausrüstungen, die man mal vor Jahren für einen Urlaub angeschafft hat und die nie wieder genutzt wird. Geschirr was nicht mehr einwandfrei ist. Gegenstände, die kaputt sind. Geräte, die irgendwelche nervraubenden Geräusche von sich geben. Hemden, deren Kragen abgewetzt sind und die nicht mehr getragen werden … All diese Dinge werden aufgehoben, vergrößern das Chaos immer mehr und werden mit allen zur Verfügung stehenden „Waffen“ verteidigt.

Schäbige, abgenutzte Wohngegenstände strahlen Armut und Nachlässigkeit aus. Die Wohnung ist das Spiegelbild unseres Inneren. Wir halten an sinnlosen Dingen fest, weil sie uns vertraut sind. Festhalten an alten Hüten, bedeutet festhalten an alten Gewohnheiten. Das vertraute Chaos ist uns lieber, auch wenn wir nicht besonders zufrieden damit sind. Trennung bedeutet Neues im Leben zuzulassen – und man weiß ja nie, was kommt! Also bleiben wir doch lieber auf unseren eingefahrenen Gleisen, als womöglich auf einem neuen Weg ein Hindernis bewältigen zu müssen.

 

Der Papierkorb ist der beste Freund im Chaos

 

Werfen Sie weg, was Sie nicht mehr brauchen und schaffen Sie sich mehr Freiheit in Ihren eigenen vier Wänden. Unser Leben ist gefüllt mit Aufgaben und Pflichten, die jeden Tag auf ihre Erledigung warten. Wenn es zuviel wird, haben wir das Gefühl, dass die Dinge uns über den Kopf wachsen.

Fragen Sie sich immer: Will ich Zeit, Geld und Energie in eine Sache oder Person investieren – lohnt sich der Einsatz? Was ist mir wichtig, was schmeiße ich aus meinem Leben raus. Machen Sie sich eine Liste und notieren Sie sich alle Posten, die Sie haben, alle Freizeitaktivitäten, denen Sie nachgehen und alle anderen Verpflichtungen, wie Ehrenämter usw., denen Sie regelmäßig nachkommen.

Was würden Sie gern einmal machen – hatten aber bisher keine Zeit? Streichen Sie alles auf Ihrer Liste, was Sie nicht mehr tun wollen. Tun Sie lieber das, was Sie schon immer mal machen wollten. Misten Sie Ihr Leben aus und beseitigen Sie Ihr Chaos!

Vermeiden Sie geistigen Müll. Filme ohne Sinn, Gespräche ohne Inhalt, Personen die in ihrem Leben das Unglück gepachtet haben und nur jammern. Sie rauben anderen jegliche Energie. Wenn Sie viel Fernsehen, dann haben Sie keine Zeit zum Nachdenken und können nicht kreativ sein.

Richten Sie einen fernsehfreien Tag in der Woche ein und machen Sie mit Ihrem Partner(in) oder mit Ihrer Familie etwas zusammen. Sorgen Sie auch einmal für „Leere“ in Ihrem Kopf. Dadurch entstehen neue Ideen. Machen Sie einen Waldspaziergang und konzentrieren Sie sich auf die „Geräusche des Waldes“. Genießen Sie die Momente der absoluten Ruhe und „hängen“ Sie Ihren Gedanken nach!

 

Veränderungen brauchen Mut

 

Wir halten an alten Dingen fest, bis wir erkennen können, dass wir die neue Situation meistern können und werden. Daraus entsteht der Mut neue Dinge in Angriff zu nehmen. Es ist egal wo Sie anfangen – entscheidend ist, dass Sie anfangen!

Wenn Sie Ihre Umgebung ausgemistet haben, dann vermeiden Sie in Zukunft unüberlegte Einkäufe. Sie sparen nicht nur Geld, sondern auch Platz und vermeiden ein neues Chaos. Wenn Sie etwas Neues anschaffen wollen, dann überlegen Sie vorher, wovon Sie sich dafür trennen wollen. Wenn Sie sich von nichts in Ihrem Leben trennen wollen, dann lassen Sie das Neue gleich im Regal des Supermarktes stehen!

Alles was Sie die letzten 12 Monate nicht gebraucht haben, werden Sie wahrscheinlich auch die nächsten 12 Monate nicht benötigen – werfen Sie es weg! Zeitschriften, die Sie bisher nicht gelesen haben, werden Sie vermutlich nie mehr lesen, Sie haben nur ein schlechtes Gewissen dadurch – werfen Sie die Zeitschriften weg! Es ist nur Papier!

Bücher, die veraltet sind oder nicht mehr Ihren Interessen entsprechen – werfen Sie sie weg! Sachen, die Ihnen nicht mehr passen – werfen Sie sie weg. Wenn Sie Ihr Gewicht reduzieren wollen und irgendwann mal wieder in die Kleidergröße passen, die Sie anstreben, werden Sie sich eh neu einkleiden. Also zögern Sie nicht – weg damit! Die meisten haben keinen Platzmangel, sondern zuviel überflüssigen Krempel in ihrem Chaos. Die Dinge in Ihrer Wohnung nehmen immer so viel Platz ein, wie Sie ihnen zugestehen!

Was ist mit Ihrer Arbeitsfläche in der Küche? Haben Sie da noch Platz zum Arbeiten oder haben Sie tausend Dinge auf der Arbeitsfläche platziert? Machen Sie diese Flächen frei und verstauen Sie alles in den Schränken. Was ist mit diversen Reinigungsmitteln, die schon ihren dritten oder ich weiß nicht wievielten Geburtstag feiern? Das gleiche gilt für Arzneimittel.

Kosmetik, die Sie nicht mögen oder die uralt ist, schmeißen Sie am besten weg! Was ist mit Ihrem Schlafzimmer? Schlafen Sie gut oder hat Ihr Schlafzimmer eher den Charme einer Abstellkammer? Ein Schlafzimmer sollte nur das Bett und die Kleiderschränke beherbergen. Vielleicht das ein oder andere Accessoire. Schlafzimmer, die voll gekramt sind, führen oft zu Schlafstörungen. Die meisten wechseln ihr Auto öfter als die Matratzen in ihren Betten. Wann haben Sie das letzte Mal die Matratzen ausgetauscht?

Kinderzimmer sollten über genügend Freifläche verfügen, wo die Kinder auch spielen können. Geschlossene Schränke bringen mehr Ruhe in ein Kinderzimmer, als offene Regale. Kinder schlafen meist auch in ihren Zimmern und deshalb sollte ein Kinderzimmer am Abend aufgeräumt werden, bevor die Kinder zu Bett geht. Dadurch tritt mehr Ruhe in den Raum ein und Kinder können besser schlafen.

In den meisten Familien bildet der Fernseher den Mittelpunkt des Hauses oder der Wohnung. Aber da, wo ein Fernseher läuft, kommt keine Kommunikation zustande. Schaffen Sie sich in Ihren vier Wänden einen Wohnmittelpunkt, wo sich Gemeinschaft und Zusammenhalt entwickeln kann. Wo Gespräche geführt werden oder auch mal Spiele gespielt werden.

 

Entscheiden Sie sich anzufangen und entrümpeln Sie Ihr Leben

 

Überlegen Sie sich, was Sie in Ihrem Leben verändern wollen! Erstellen Sie eine Liste, von den Dingen oder/ und Personen, die Sie nicht mehr in Ihrem Leben dulden und entrümpeln wollen. Alles was Sie für diese Veränderung benötigen, ist die Entscheidung zu beginnen! Das Erfolgserlebnis stellt sich sofort ein und bringt ihren eigenen Motivationsschub mit.

Beginnen Sie Ihr Umfeld von Außen nach Innen zu entruempeln und aufzuräumen. Wenn Sie ein Haus haben, dann fangen Sie am besten im Eingangsbereich an. Wer in einer Wohnung lebt, beginnt am Besten im Flur. Prüfen Sie jeden einzelnen Gegenstand an der linken Wand und arbeiten Sie sich im Uhrzeigersinn durch den Raum. Entrümpeln Sie alles, was Sie nicht mehr brauchen.

Stellen Sie Gegenstände an ihren Platz zurück, die meinetwegen an den Wänden „abgestellt“ wurden. Räumen Sie vor allem Ihre Flurgarderobe leer. Wenn Sie alle Wände geprüft haben, dann arbeiten Sie sich im Inneren des Raumes durch. Wenn der Flur fertig ist, dann beginnen Sie mit dem nächsten Raum. Nehmen Sie jeden einzelnen Gegenstand in die Hand. Gefällt Ihnen das, was Sie dort in der Hand halten? Wenn nicht, dann werfen Sie es weg!

Haben Sie diesen Gegenstand in den letzten 12 Monaten genutzt? Wenn nicht, dann werfen Sie ihn weg, Sie brauchen ihn nicht mehr! Wenn Sie alle Räume von unnötigen Ballast entfernt haben, dann ist es an der Zeit den Raum von Staub und alten Schmutz zu befreien. Ein wenig Salz (ohne Jod) oder etwas Essig im Wasser genügen.

Vergessen Sie nicht die Fenster zu putzen und die Fensterrahmen gründlich zu reinigen. Prüfen Sie auch die Gardinen! Haben Sie noch einen Blick nach draußen? Gardinen sollen dem Fenster eine Ausstrahlung geben und für eine wohlige Atmosphäre sorgen. Auf keinen Fall sollten Gardinen den Lichteinfall stark behindern und aus dem Wohnraum eine „Dunkelkammer“ machen. Weniger ist auf jeden Fall mehr.

 

Schnäppchen sind meist teuer

 

Wenn Sie alle Gegenstände und den Boden gereinigt haben, dann sorgen Sie für gute Gerüche in der Wohnung. Ein bunter Blumenstrauß schmückt nicht nur den Raum, sondern er verströmt auch Duft. Kaufen Sie sich frische Blumen – Sie haben es verdient! Auch Duftöle und schöne Duftkerzen können angenehme Gerüche in einen Raum bringen.

Hüten Sie sich vor synthetischen Düften. Sie sind nicht natürlich und können Kopfschmerzen und Unwohlsein auslösen. Sorgen Sie für eine gute Belüftung der Räume – täglich!

Wenn Sie es bis hierhin geschafft haben, dann sind Sie weit gekommen. Kaufen Sie in Zukunft nur das, was Sie tatsächlich benötigen – das gilt auch für Lebensmittel. Wenn Sie einfach zwei Tage nichts an Lebensmitteln einkaufen würden, müssten Sie dann verhungern? Wahrscheinlich nicht. Probieren Sie es aus. Es spart Geld und Sie haben neuen Platz.

Hüten Sie sich vor Sonderangeboten, die Ihnen einen vermeintlichen Preisvorteil bieten. Sonderangebote, die Sie nicht brauchen, erzeugen neues Chaos, rauben Platz, Energie und vor allem haben Sie Ihr Geld in den Sand gesetzt! Sie werden das Gekaufte womöglich bald wieder wegwerfen, also Finger weg!

Das Gleiche trifft wahrscheinlich für Ihren Kleiderschrank zu. Wenn Sie ein Jahr nichts kaufen würden, müssten Sie dann wie ein Lumpenstrumpf rumlaufen? Wahrscheinlich nicht. Legen Sie einen Tag in der Woche fest, an dem nichts gekauft wird.

Nehmen Sie sich an diesem Tag ein Stullenpaket mit zur Arbeit oder machen Sie einen Obsttag. Legen Sie einen Zeitraum fest, in dem Sie keine Sachen zum Anziehen kaufen. Kaufen Sie nur das, was auch für Sie das Richtige ist. Es macht keinen Sinn den Schrank voller Sachen zu haben und nichts zum Anziehen. Kaufen Sie lieber einige erstklassige Produkte, statt vielem Tingeltangel. Sie haben mehr und vor allem länger Freude daran.

Denken Sie daran, kaufen Sie nur dann etwas, wenn Sie sich auch gleichzeitig von etwas anderem trennen wollen. Diese Angewohnheit schützt Sie vor unnötigen Geldausgaben und einem Chaos, was Ihnen nicht gut tut. Fassen Sie heute den Entschluss Ihr Leben auszumisten und fangen Sie an!

 


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4 Kommentare

  1. Hallo Petra,
    ich verstehe, dass es nicht immer einfach ist sich von Dingen zu trennen, die man irgendwo zu liegen hat – so nach dem Motto „Ich könnte ja …“. Wann haben Sie denn das letzte Mal gemalt?

    Vielleicht ist es für Sie einfacher erst mal das Geraffel zu entsorgen, was Ihnen leicht fällt. Geschenke, die Sie nicht besonders schön finden oder irgendwelchen Küchenkram, den Sie nie benutzen, Kleidung, die Sie in den letzten 12 Monaten nicht getragen haben …

    Wenn Sie erst einmal angefangen haben sich von Dingen zu trennen, die Ihr Leben voll stopfen, wird es mit der Zeit immer leichter etwas weg zu werfen, was man nicht mehr benötigt. Neue Freiräume sind auch etwas Schönes :o)

    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf Ihrem Weg.

    Herzlichst
    Anja Maschlanka

  2. Hallo Anja!

    Zum Thema Entrümpeln, Wegwerfen & Loslassen,
    habe ich mir verschiedene Artikel gegoogelt + durchgelesen.
    Ich war dem Autor beim Lesen seiner Worte,
    so nahe, so dicht (bei?),
    das ich Mut gewann und starten wollte.

    Dann nahm ich das 1. Teil in die Hand:
    Landkarten – und das Grübel kam
    ebenso die Unfähigkeit zur Entscheidung.
    Nun hatte ich KEINE Kraft mehr,
    fühlte mich lahm wie ne Ente,
    und gedachte meiner Zeit beim Lesen.

    Komisch, in der Theorie, als beim Lesen
    fühlte ich Kraft, Ansporn, Mut
    und eine Riesenfreude, es angehen zu lassen.
    Jetzt, in der Praxis ,,,
    sind die antreibenden, die freudigen Gefühle weg,
    puff – einfach weg,
    so als wären sie gestern gar nicht da gewesen.
    Ich nehme mal an, das ich kein Heuchler bin,
    oder schizophren oder.
    Ich verstehe das nicht, verstehe mich nicht:
    In der Theorie bin ich Feuer + Flamme, voranschreitend,
    in der Praxis hingegen, lahme Ente und ZÖGERLICH !

    Heute nachmittag habe ich meine Schränke gesäubert,
    und habe Bastelsachen entfernt, sowie Farben in den Müll entsorgt.
    Nun überlege ich, ob ich die Farben wieder rausholen sollte,
    weil, vielleicht male / bemale ich ja noch mal.
    und die Wachsmalstifte waren ja auch mal teuer.
    Also, was ich sagen will – es gibt viele Gründe,
    alles zu behalten.
    Auf der anderen Seite – ABER NUR IN GEDANKEN (?)
    stelle ich es mir so wunderbar vor,
    nur Sachen um sich zu haben,
    die man wirklich nutzt!

    So, jetzt will ich aber IHREN ARTIKEL weiterlesen,
    er spricht mich sehr an,
    wirkt auf mich sehr authentisch
    und was wichtig ist,
    die Zusammenhänge werden mit aufgezeigt,
    und das ist das Wichtigste,
    um sich ÜBERZEUGT,
    also selbst + eigenständig vom Überfluß (?)
    lösen zu können.

    Ganz herzliche Grüße sendet Petra
    und vielen Dank für den Artikel
    muß schnell weiterlesen 🙂

  3. Hallo Frau Lang,

    freut mich, dass Ihnen mein Artikel gefallen hat. Ich denke viele Menschen sehen keine Verbindung zwischen ihrem vollgestopften Leben und Ihren psychischen Problemen. Das Chaos zu bewältigen kostet nichts, außer Überwindung. Das Schöne ist, die Betroffenen sehen sofort Resultate, die oft einen weiteren Motivationsschub verursachen und irgendwann fängt es sogar an Spaß zu machen.

    Herzliche Grüße
    Anja Maschlanka

  4. Toller Artikel! Thema wie Innen so Außen spreche ich auch ab und an bei meinen Patienten/Klienten an. Wenn man manchmal nicht mehr weiß, wo man bei seinen Chaos Themen anfangen soll , hilft oft auch zunächst mal äußere Klarheit schaffen. Auch beim Thema „Abnehmen“ hilft das Loslassen und Beseitigen von Chaos in der Wohnung sehr.

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