Denkweise – Wie Sie Ihre Denkweise mit 5 Schritten verändern können

Denkweise, Denkweise – Wie Sie Ihre Denkweise mit 5 Schritten verändern können

Eine negative Denkweise behindert Menschen oft in der Fähigkeit sich persönlich weiter zu entwickeln und die Ziele zu erreichen, die sie sich wünschen. Unsere Denkweise bestimmt jedoch im erheblichen Maße unser "Glücksniveau".

Unter einer "Denkweise" verstehen wir die Überzeugungen von uns selbst und unseren grundlegendsten Eigenschaften. Dazu gehören beispielsweise unsere Intelligenz, unsere Talente unsere Körperwahrnehmung und vieles mehr. Unsere Denkweise bestimmt wie wir mit Herausforderungen und Niederlagen im Leben umgehen. Dementsprechen ist es schlecht, wenn wir eine negative Denkweise pflegen.

Im Großen und Ganzen unterscheiden wir zwischen feststehender und wachstumsorientierter Denkweise. Bei der feststehenden Denkweise glauben Menschen, dass ihre grundlegendsten Eigenschaften von Geburt an fixiert sind. Die wachstumsorientierte Denkweise lässt Menschen daran glauben, dass sie durch Enschlossenheit und Lernen auch ihre grundlegendsten Eigenschaften verändern und weiter entwickeln können.

 

"Die Leidenschaft sich zu strecken und daran festzuhalten - auch wenn es nicht so gut läuft- ist das Markenzeichen der Wachstumsmentalität. Das ist die Denkweise, die es Menschen ermöglicht auch in den schwierigsten Zeiten ihres Lebens zu gedeihen." (Carol Dweck)

 

Untersuchungen haben gezeigt, dass 80 Prozent unserer fast 60.000 Gedanken am Tag negativ sind. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass Schätzungsweise 98 Prozent dieses negativen Denkens eine zyklische Wiederkehr der Gedanken von gestern beinhaltet.Auf einer unbewussten Ebene erwarten wir also häufig das Schlimmste. Diese immer wiederkehrende Denkweise verwandelt sich im Laufe der Zeit in eine Überzeugung.

Und diese Überzeugung verwandelt sich zu einer grundlegenden und negativen Denkweise. Glücklicherweise können wir Teile unseres Gehirns einsetzen, um andere Teile zu verändern. Wir können eine feststehende Denkweise in eine wachstumsorientierte Denkweise verschieben!



Erster Schritt - Verwirrung der Gedanken

Eine sehr leistungsfähige und bewährte Technik dem ständigen Fluss der Gedanken zu entkommen besteht darin, sie mit einem neutralen - rationalen Geist zu betrachten. Im Allgemeinen ist es einfach negative Denkmuster zu erkennen, weil sie von mindestens einer Emotion begleitet werden.

Das Erkennen dieser Emotionen - meist ist es Angst - gibt uns die Möglichkeit die Dinge, über die wir nachdenken, so zu benennen wie sie sind. Das gilt übrigens für alle Gefühlsmuster.

Sobald Sie sich die Mühe machen, Ihre negativen Gedanken und Gefühle mit Ihrem neutralen und rationalen Verstand wiederholt zu untersuchen, verlieren sie ihre Intensität und verschwinden langsam.

 

Zweiter Schritt - Untersuchen Sie Ihre Überzeugungen!

Anhand der in Schritt 1 gewonnenen Perspektive können Sie nun damit beginnen, Ihre Glaubenssysteme zu überprüfen. Die feste Denkweise erzeugt einen internen Monolog, der auf Beurteilungen abzielt wie: "Ich bin ein Verlierer", "Ich bin besser als ...", " Ich bin keine gute Frau und Mutter. ", " Mein Partner ist egoistisch ." usw.

Der Schlüssel ist eine wachstumsorientierte Denkweise, die es ermöglicht positive Überzeugungen zu erlernen und zu entwickeln.

Wenn Sie beispielsweise merken, dass Ihre Denkweise hart zu sich selbst ist, dann formulieren Sie sie positiv um. Ändern Sie den Ton in Ihrer inneren Stimme!

Beispiel: Falsche innere Kommunikation: "Ich bin ein Verlierer - ich mache alles falsch."

Beispiel: Richtige innere Kommunikation: "Menschen machen Fehler und ich bin ein Mensch. Niemand macht alles richtig - ich bin also nicht die Ausnahme. Beim nächsten Mal läuft es besser."

Lernen Sie aus Ihren Fehlern und Sie werden es beim nächsten Mal viel besser machen. (Wachstumsperspektive!)

 

Dritter Schritt - Balancieren Sie übertriebene Ängste aus!

Risikofreudig im Leben zu sein, kann Ihnen unvorhersehbare Möglichkeiten und Chancen eröffnen.Andererseits können Risiken in einer feststehenden Denkweise Ängste generieren und den Glauben verankern, dass eine Änderung unmöglich ist. Diese Überzeugungen führen dazu, dass wir unser Leben vor lauter Angst gar nicht erleben können.

Ängste können wir am besten überwinden, wenn wir uns Ziele setzen und detaillierte Pläne erstellen, die uns mehr Klarheit bringen, wie wir diese Ziele erreichen können. Sobald wir unsere Ziele und Pläne konkret auf Papier bringen, wissen wir, was wir zu tun haben und wohin unsere Reise geht. Wir können gute Entscheidungen treffen und ersparen uns die Verhandlung mit unseren Ängsten.

 

Schritt vier - Pflegen Sie das Ritual der täglichen Achtsamkeitsmeditation

Was ist überhaupt Meditation? Im Kern ist es die Fähigkeit des Geistes nach innen zu schauen. Mit Meditation ist es möglich die Gedanken, Emotionen, Überzeugungen, Ängste, Hoffnungen ,,, von sich selbst zu betrachten. Sie kann den negativen inneren Monolog allmählich beruhigen. Untersuchungen zeigen dass tägliche Meditation das Gefühl von Glück und Zufriedenheit erhöht. Sie schafft Raum für Wachstumsorientierung und kann Stress, Depressionen und Angstzustände eliminieren.Achtsamkeitsmeditaion wird seit über 2500 Jahren praktiziert. Sie kann uns helfen das Gesamtbild zu sehen und sich nicht auf die Auswirkungen von jetzt zu konzentrieren. Achtsamkeitsmeditation kann sich in jedes einzelne Detail vertiefen - alte Ängste, gewöhnlicher Selbsthass, Abscheu vor Herausforderungen und die Beseitigung all dieser Schmerzen. Hier können Sie Achtsamkeitsmeditation ausprobieren, wenn Sie noch keine Erfahrungen haben.

 

"Dein Geist ist mächtig. Wenn du ihn mit positiven Gedanken versorgst, wird sich dein Leben verändern." - Buddha

 

Schritt 5 - Gestalten Sie Ihre Denkweise mit Visionen und Zielen

Jeder Mensch hat Hoffnungen und Träume, die er erreichen möchte. Oft fühlen wir uns jedoch ohnmächtig. Indem Sie bestimmte Ziele und detaillierte Pläne festlegen, können Sie sich von Negativität und Ängsten befreien. Zerlegen Sie die Ziele in kleine, erreichbare Schritte. Erlauben Sie dem Erreichen jedes einzelnen kleinen Meilensteins Ihres Plans ein Gefühl der Errungenschaft und des Selbstwertgefühls.

Der beste Weg, um alles zusammenzufassen ist der Glaube, dass Sie aus einer negativen Denkweise ausbrechen können. Entwickeln Sie durch achtsame Meditation ein Verständnis dafür, wie Ihre derzeitige Denkweise negativ und feststehend ist. Aus dieser Einsicht und diesem Verständnis heraus können Sie sich erreichbare Ziele für positives Wachstum setzen und die gleiche Achtsamkeit verwenden, um Ihren Erfolg zu messen.

Arbeiten Sie mit diesen fünf Schritten und Sie werden schnell feststellen, dass sich durch Ihre Entschlossenheit und konsequente Übung Ihre Denkweise auf eine Art und Weise verändert hat, die Sie nie für möglich gehalten hätten. Denken Sie daran dass immer Platz für Fehler ist. Ohne Misserfolg gibt es kein Wachstum.

Tappen Sie nicht in die Falle des negativen Denkens nur weil Sie an einem Tag nicht das erreicht haben, was Sie sich vorgenommen haben. Menschen sind unvollkommene Wesen und es ist unmöglich Ihr Gehirn innerhalb eines Tages oder einer Woche neu zu programmieren.

Ihre bisherige Denkweise wird noch eine Weile anhalten - das ist völlig normal. Am wichtigsten ist, dass Sie sich ständig umprogrammieren müssen. Im Laufe der Zeit wird sich Ihr Geist verändern. Geben Sie ihr nur die nötige Zeit!