denken, Gedanke

Denken – der Gedanke ist ein bizarres Konstrukt

 

Denken begleitet uns ein Leben lang. Viele Menschen sind so in ihren Gedanken gefangen, dass sie gar nicht mehr abschalten können. Gedanken sind nicht wirklich greifbar – es sei denn wir schreiben sie auf. Wir denken ständig und unsere Gedanken kommen und gehen. Das bizarre Geheimnis unserer Gedanken besteht darin, dass wir werden, was wir denken. Dies ist keine neue oder einzigartige Idee und dennoch hat dieses Geheimnis etwas Sonderbares Skurriles.

 

Es gibt nur wenige Menschen, die sich darüber wirklich im Klaren sind, dass wir mit unserem Denken unsere Handlungen hervor bringen und durch unsere Handlungen unsere Ergebnisse. Das, was wir denken, halten wir schließlich in den Händen. In jedem Augenblick Ihres Lebens treffen Sie Entscheidungen. Diese Entscheidungen sind wiederum auf Ihre Überzeugungen zurück zu führen. Und Ihre Überzeugungen basieren auf Ihren Gedanken.

 

Denken ist die Ursache unserer Lebensumstände

 

Wir bestimmen selbst was wir denken – welchen Gedanken wir Zutritt zu unserem Gehirn erlauben. Unser Denken bestimmt unser Leben, unsere Lebensumstände, mit wem wir uns abgeben und mit wem nicht …. Irgendwie ist diese Wahrheit unfassbar – aber es ist wie es ist. Aus dieser Tatsache heraus ergibt sich für jeden Menschen die wundervolle Möglichkeit jeder Zeit dem eigenen Leben eine andere Richtung zu geben – etwas Neues anzufangen – oder etwas Altes zu beenden.

Ihr Körper folgt also immer Ihrem Denken. Wenn Sie sich überlegen joggen zu gehen und sich dafür entscheiden, wird Ihr Körper Ihren Gedanken folgen und die entsprechenden Sachen zusammen suchen, anziehen und schon kann es los gehen. Alles beginnt mit einem Gedanken und diesen können Sie frei wählen. Leider nutzen diesen Umstand nur wenige Menschen. Die meisten geben sich zufälligen Gedanken hin.

Dabei haben wir das Potenzial selbst zu bestimmen über welche Dinge wir nachdenken wollen. Mit einem gewissen Maß an Konsequenz, können wir so unsere Aktionen auf andere Wege lenken und erhalten dadurch andere Ergebnisse.

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ (Albert Einstein)

Ein Gedanke ist wie ein Samenkorn. Wenn Sie etwas anderes im Leben wollen, als das, was Sie jeden Tag sehen und erleben, dann müssen Sie herausfinden mit welchen Gedankengängen Sie diese Ergebnisse erzielen können. Sie müssen Ihr Denken bewusst lenken.

Wenn Sie sich beispielsweise selbstständig machen wollen und Sie denken: „Selbstständigkeit ist riskant, ich muss meine Familie ernähren, ich könnte scheitern und zudem habe ich jetzt einen sicheren Job – vielleicht nächstes Jahr!?“, dann sind das sicherlich Gedanken, die nicht falsch sind. Nur werden Sie mit diesem Denken niemals selbstständig werden. Es sind, wenn Sie so wollen, die falschen Samenkörner – statt Tulpen bekommen Sie Kartoffeln. Sie führen also nicht zum gewünschten Ergebnis.

Die geistige Saat und das vorherrschende Denken bestimmen darüber, was in Ihrem Leben passiert oder eben auch nicht. Alles was Sie tun in Ihrem Leben und alles was Sie bisher getan haben, haben Sie vorher gedacht. Ihr Leben ist das Ergebnis Ihres bisherigen Denkens. Ihre Gedanken sind die Ursache für das Leben, was Sie führen. Ihr Kopf ist der Ort, wo Sie einen Neuanfang wagen können, wenn Sie das wirklich wollen.

Ähnlich wie mit einem Samenkorn ist die Saat allein nicht alles. Wenn positives Denken genügen würde, hätten wir als Kinder alle ein Pony zu Hause gehabt. Nein – ganz so einfach ist es nicht – sonst könnte es ja jeder und alle wären glücklich. Jede Pflanze hat spezielle Bedürfnisse und diese müssen Sie natürlich befriedigen. Und so ist es auch mit dem Samenkorn unseres Denkens. Bevor aus einem Samenkorn eine Pflanze wird müssen Sie einiges tun. Das richtige Denken ist jedoch der erste und wichtigste Schritt.

Wenn Sie in Ihrem Leben Veränderungen wünschen, besteht der erste wichtige Schritt darin herauszufinden, welches Denken in Ihrem Kopf vorherrschend ist. Erzielen Sie keine Fortschritte in Ihrem Vorhaben, pflegen Sie wahrscheinlich die falschen Gedanken in Bezug auf Ihre Sache. Ersetzen Sie sie!

Gesetzt den Fall Sie sind Alkoholiker und wollen das Trinken aufgeben, dann werden Sie nicht weit kommen, wenn Sie immer wieder denken, wie hart es für Sie ist mit dieser Sucht zu brechen. So lange Sie diesbezüglich Gedanken des Verlustes pflegen, werden Sie nicht vom Alkohol los kommen. Genau so verhält es sich mit dem Abnehmen. Wenn ich abnehmen möchte und immer wieder denke wie groß der Verlust bestimmter Nahrungsmittel für mich ist, dann wird es nicht funktionieren.

 

„Warum“ wir etwas tun ist viel wichtiger als „wie“ wir etwas tun

 

Es lohnt sich in erster Linie darüber nach zu denken, warum Sie etwas wollen. Gute Gründe sind die Basis für eine gewisse Kontinuität. Wenn Sie eine bestimmte Absicht verfolgen und damit beginnen Ihr Denken darauf auszurichten, dann wird sich Ihre Persönlichkeit entsprechend verändern, Ihr Verhalten und letztlich auch Ihre Lebensumstände.

Bevor sich also etwas ändern kann, müssen Sie um denken. Es ist wichtig zu verstehen, dass Sie Ihre Gedanken dahingehend verschieben, so dass Sie eine bewusste „vorsätzliche“ Funktion ausüben. Ziehen Sie sich zurück mit Zettel und Stift und finden Sie heraus, welches Denken Sie bei Ihren Zielen unterstützt, bevor Sie anfangen. Pflegen Sie diese Gedanken und kehren Sie immer wieder zu ihnen zurück! Üben Sie so lange, bis das gewünschte Denken dominiert und die alten Denkweisen ersetzt sind.

Am Anfang dieser „Umgestaltung“ im Kopf werden die meisten Menschen von Zweifeln geplagt. Die ersten Schritte wirken in der Regel nicht sonderlich attraktiv. Zudem passiert es häufig, dass sich die alt hergebrachten Denkweisen nicht so einfach eliminieren lassen. Das ist ganz normal. Es braucht eine gewisse Übung und eine Portion Fantasie, um die Zweifel, die sich immer mal wieder melden, beiseite zu schieben und an dem neuen Denken zu arbeiten. Nach drei bis vier Wochen intensiver Arbeit, werden Sie allmählich beginnen an Ihre neuen Gedanken zu glauben.

Es gibt keine Grenzen bei dem, was Sie tun können. Haben Sie diese Tatsache jemals in Betracht gezogen? Viele Menschen machen sich nicht die Mühe darüber nach zu denken, was sie wirklich wollen, wofür sie stehen und wie ihr Leben aussehen soll. Wenn Sie das ganze Geld der Welt hätten, was würden Sie dann mit Ihrer Zeit anfangen vom heutigen Tag bis zu Ihrem letzten? Was würden Sie gern tun? Das ist alles, was zählt. Geld, Stabilität, Sicherheit … das sind Illusionen.

Wir wissen, dass wir alle sterben werden – das ist fakt. Allerdings stellt sich die Frage: Haben wir auch gelebt? Oder waren wir auf diesem Planeten um zu schuften, zu kochen, zu putzen … Worin besteht der Sinn von Allem?

Also nehmen Sie sich die Zeit und denken Sie darüber nach, was Sie hier gelesen haben. Ist Ihr Leben eine aufregende Abenteuerreise? Dreht sich Ihre Welt? Oder ist Ihr Leben Ödland? Pflanzen Sie die richtigen Samenkörner in Ihren Geist und denken Sie in Ruhe nach, was Sie vom Leben erwarten und denken Sie immer daran: „Wir werden das, was wir denken.“

Nutzen Sie Ihre neuen Erkenntnisse und konzentrieren Sie sich ab heute auf die Dinge, die Sie wirklich wollen!

Wir sind, was wir denken
Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken gestalten wir die Welt. Wir sprechen oder handeln mit einem unreinen Geist und mühelos folgen wir ihm, wie das Rad dem Ochsen folgt, der den Karren zieht.
Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken gestalten wir die Welt. Wir sprechen oder handeln mit einem reinen Geist und Glück folgt uns unerschüttert wie ein Schatten.
In dieser Welt, hat Hass noch nie Hass besiegt. Nur die Liebe bannt den Hass. Das ist das Gesetz – alt und unerschöpflich. Wir sind, was wir denken.  (Lord Buddha)

 

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