Burnout – was ist das? Burnout als Chance begreifen

Ein Burnout entsteht dort, wo jeglicher Sinn zerbröckelt.

Was ist Burn out? Burnout als Chance begreifen

Burnout ist ein Signal der Überforderung. Wir sind gestresst und immer mehr Menschen steuern auf einen Burn out zu. Meist merken wir das erst, wenn wir registrieren: „Ich kann nicht mehr“. Dabei kann Stress gesund und ungesund gleichermaßen sein. Stress kann uns motivieren und beflügeln. Wir entwickeln das Gefühl alles schaffen zu können. Stress kann uns ebenso lahm legen und überfordern.

Die Bewältigung von Stress kann schwierig werden, wenn wir uns keine Pausen gönnen im laufenden Getriebe des Alltags. Dann stellt sich das mulmige Gefühl der Leere und des ausgebrannt seins ein. Was können Sie gegen Burnout tun? Wie lässt sich negativer Stress vermeiden?

„Ich kann nicht mehr“ ist eine Art Bote für die Strapazen im Alltag, die nicht selten im Burnout enden. Viele Berufe bringen eine Menge Stress mit sich. Dies führt zu Konzentrationsschwächen, Erschöpfung und beeinflusst unser Wohlbefinden negativ – wir fühlen uns ausgebrannt und haben keine Energie mehr. Burnout kann jedoch auch eine Chance sein, die uns zu der Einsicht führt, dass irgendetwas schief läuft in unserem Leben und Veränderungen notwendig sind.

Nicht jede Anstrengung endet im Burnout

Viele Menschen verwenden in ihrem allgemeinen Sprachgebrauch Burnout als Bezeichnung für einen anstrengenden Tag oder eine anstrengende Woche. Nicht jeder Stress und nicht jede Überforderung ist ein Burnout. Manchmal denken Sie sich vielleicht: „Ich kann nicht mehr, dieser Tag hat mich total geschafft“. Die Energie ist komplett aufgebraucht und Sie müssen sich erholen, um die leeren Batterien wieder aufzutanken.

Das ist ganz normal und hat nicht viel mit „Burnout“ zu tun. Wenn Sie jedoch Signale der ständigen Überlastung des Körpers einfach ignorieren und meinen Sie “reißen sich noch mal richtig zusammen”, dann kann diese Entscheidung auf die Dauer tatsächlich dazu führen, dass Sie sich irgendwann ausgebrannt fühlen und kein Erholungseffekt mehr eintreten kann.

Burnout – wenn der Kopf auf Überlebensmodus umschaltet

Menschen, die unter Burnout leiden, spiegeln dies auch in ihrer Umgebung wider. Sie haben nicht mehr die Kraft Ordnung zu halten. Um sie herum bildet sich ein Chaos. Dieses Chaos wirkt sich wiederum zusätzlich negativ auf Ihre Gefühle aus. Es entsteht ein Teufelskreis.

Es ist wichtig heraus zu finden, woher die Ursachen des Gefühls: „Ich kann nicht mehr“ tatsächlich kommen. Burnout fliegt uns nicht einfach so zu. Nur wenn Sie die Ursachen erkennen und beheben, ändern sich die Auswirkungen. Burnout zeigt sich auf verschiedene Art und Weise. Es ist nicht nur ein extremer Erschöpfungszustand – es ist vielmehr.

Wer unter Burnout leidet, ist bestrebt nur noch das Notwendigste zu tun. Also alles das, was im Überlebensmodus nötig ist. Selbst freie Zeit und Urlaub bringen keine messbare Erholung mehr. Sie sind ausgebrannt haben im Grunde kein Interesse mehr an irgend etwas. Sie können sich über nichts mehr freuen, können über lustige Dinge nicht mehr lachen und empfinden jede Kleinigkeit extrem störend. Sie sind unglücklich und unzufrieden, können aber nicht realisieren, warum das so ist. Sie sehen keine Perspektiven mehr.

Burnout Symptome – Burnout hat viele Gesichter

Wer ausgebrannt ist, hat eine negative Denkweise und kann sich nicht mehr zu irgendwelchen Aktivität aufraffen. Das gesamte Umfeld wird als störend empfunden, soziale Kontakte bleiben auf der Strecke.

Bei Burnout Betroffenen lässt die Konzentration schnell nach bzw. bleibt sie ganz aus. Es wird ein apathisches Verhalten projiziert, Aufgaben werden nur mühsam in Angriff genommen und gelöst. Das Gefühl ich kann nicht mehr, nichts bewegt sich mehr – alles stagniert nur noch – macht sich breit

Menschen mit Burnout haben Probleme mit dem Schlaf, sie essen wenig und unregelmäßig, bewegen sich nicht und verspüren doch eine ständige Unruhe. Sie entwickeln das Gefühl etwas tun zu müssen, die Kraft dazu fehlt jedoch.

Die eigenen Bedürfnisse werden ständig zurück gestellt. Im Vordergrund steht die Erfüllung der Bedürfnisse anderer. Die eigenen Werte bleiben auf der Strecke, persönliche Überzeugungen werden unwichtig und verlieren an Bedeutung.

Menschen, die von Burnout betroffen sind, zeigen wenig Temperament und leben in ständiger Erschöpfung. Sie entwickeln das Gefühl der Erfolglosigkeit – die Motivation verpufft sehr schnell.

Personen, die das Gefühl haben vom Leben überrollt zu werden, die das Gefühl haben, dass ihnen alles über den Kopf wächst, ziehen sich völlig in die innere Welt zurück, die äußere Welt verschwimmt und wird kaum noch wahrgenommen. Menschen mit Burnout pflegen ihre Kontakte zu Familienangehörigen und Freunden nicht mehr. Sie sind gelangweilt

Mit der Zeit werden sie immer anfälliger für Krankheiten, da das Immunsystem geschwächt wird. Kopfschmerzen, Erkältungen und andere psychosomatische Krankheiten belasten Körper und Seele zusätzlich.

Betroffene, die unter Burnout leiden verleugnen sich selbst und ihre wahren Gefühle. Wer sparsam mit seinen eigenen Gefühlen umgeht, fördert weiteren Verdruss, Missmut und Verbitterung.

Menschen, die vom Burnout-Syndrom betroffen sind, denken permanent an ihre Arbeit. Sie können kein Ende finden, sie gönnen sich keine Pausen. Daraus resultiert, dass die Konzentration nachlässt oder ganz fehlt, die Batterien sind leer und die eigene Leistungsfähigkeit ist längst nicht mehr vorhanden.

Ein Burnout hat Ursachen

Was bewegt Sie am meisten? Worüber denken Sie immer und immer wieder nach? Wenn Sie die Antwort wissen, dann kennen Sie gleichzeitig die Ursache Ihres Burnouts.

Ändern Sie die Ursache, um die gewünschte Wirkung zu erhalten. Mit Veränderungen in diesem Bereich, ändern sich die Gefühle. Alles passiert allmählich. Burnout stellt sich über eine längere Zeit ein – es braucht ebenso seine Zeit, um aus dieser Lethargie wieder herauszufinden.

Wenn Ihr Beruf die Ursache für Ihren Burnout ist, ändern Sie die Ursachen, in dem Sie beispielsweise verkürzt arbeiten, mehr delegieren usw. Wenn das nicht möglich ist, schauen Sie sich nach etwas anderem um. Kein Job ist es wert, die eigene Gesundheit zu verlieren! Ihre Gesundheit ist unbezahlbar! Zu viele Arbeitsstunden und zu wenig Zeit für sich selbst, sind nur zwei der Auslöser für einen Burnout.

Nehmen Sie sich eine Auszeit. Wenn Sie Ihren Job nicht aufgeben können und keine Möglichkeit sehen, Ihre Ursachen zu beheben, dann lassen Sie sich von Freunden und Familienangehörigen helfen. Auf diese Art schaffen Sie sich mehr Freiräume, um in Ruhe herauszufinden, wie Sie ihr Problem langfristig lösen können.

Burnout und der Mythos Stress

Stress und Burnout gehören inzwischen zu den Volkskrankheiten genau wie Rückenschmerzen. Zuviel Stress ist ungesund darüber sind sich die Experten einig. Die wenigsten wissen jedoch was Stress wirklich ist und so entstehen Missverständnisse, Mutmaßungen und Spekulationen.

Stress ist ein zeitgemäßes Ungetüm, dem in erster Linie negative Eigenschaften anhängen. Und so entsteht die feste Überzeugung, dass Stress immer krank macht, durch zuviel Arbeit entsteht und wir diesem Scheusal auf jeden Fall ausweichen sollten, wo immer es uns begegnet

Gesundheit und Stress – passt das zusammen?

Stress ist nicht der Auslöser einer Krankheit – Stress ist gesund. Immer wenn wir aus unserem inneren Gleichgewicht gerissen werden, reagiert der Körper mit Stress-Hormonen. Stress-Hormone gleichen unser inneres Chaos wieder aus und führen nicht unweigerlich zum Burnout.

Wenn Sie einen geliebten Menschen sehen, gerät Ihr inneres Gleichgewicht ebenso aus den Fugen. In solchen Fällen erleben wir Stress als durchaus positiv. Lampenfieber ist ein Form von Stress, das uns hellwach bleiben lässt für eine bestimmte Situation. Stress muss also nicht zwangsläufig zur Krankheit führen, er kann durchaus positive Wirkungen auf uns haben – er kann allerdings auch negative Gefühle verursachen.

Ein wichtiges Instrument für Stress-Management ist die Dosis und Häufigkeit von Stress, sowie die Kontrolle der stressigen Situationen. Stress ist so lange gesund, wie er für uns nützlich ist. Gerät Stress außer Kontrolle kann Burnout eine Folge sein.

Stress-Management – was Sie bei Burnout tun können

Kommen wir zum zweiten Mythos. Sehr viel Arbeit erzeugt sehr viel Stress. Stress entsteht in unserem Inneren – es ist keine Ursache, die uns von außen zufliegt und über uns herfällt. Es ist vielmehr unsere Vorgehensweise und unser Umgang mit der vielen Arbeit.

Viele Menschen beschäftigen sich mit hundert Dingen gleichzeitig und versuchen alles unter einen Hut zu bekommen. Bei der Masse an Arbeitspensum suchen sich die Gedanken ihren selbstständigen Weg. Wir denken darüber nach, was wir noch alles schaffen wollen, was wir gestern alles vergessen haben, welcher Schritt der nächste ist und welcher Schritt danach kommt. Gleichzeitig lesen wir vielleicht unsere E-Mails, hören die neuesten Nachrichten …

So erzeugen wir selbst unseren Stress. Die Gedanken in unserem Kopf überschlagen sich. Wir entwickeln das Gefühl, das uns das Leben überrollt, dass wir nicht mehr mithalten können – es ist alles zuviel.

Übernehmen Sie die Kontrolle Ihres Denkens und Handelns. Konzentrieren Sie sich auf die nächste Aufgabe – und nur auf diese eine! Setzen Sie Ihre ganze Energie und Kraft für diese eine Aufgabe ein bis sie erledigt ist und gehen Sie dann erst zur nächsten Aufgabe über.

Diese Art der Kontrolle können Sie lernen. Die Erfolgreichen nutzen die Fähigkeit der Konzentration ihrer Kräfte besonders intensiv und bauen sie immer weiter aus. Viel Arbeit muss also nicht zwangsläufig viel Stress oder gar Burnout bedeuten.

Ein Leben ohne Stress gibt es nicht

Wie wollen Sie dem Stress ausweichen? Wie soll das gehen?  Wer versucht Stress zu vermeiden, steuert noch schneller auf ein Burnout zu. Menschen, die vor dem Stress fliehen werden immer stressanfälliger. Es ist daher viel besser mit dem Stress verantwortungsbewusst umzugehen.

Der Stress spricht eine deutliche Körpersprache. Wer unter Stress steht, neigt dazu die Schultern immer weiter nach oben zu ziehen. Diese verkrampfte Körperhaltung bringt eine zusätzliche Belastung für unser Wohlbefinden. Schulter- und Nackenbereich werden steif und beginnen zu schmerzen. Dies kann sich über den Hals in den Kopf hinauf ziehen und unerträgliche Kopfschmerzen auslösen. Dann folgt der Griff zur Tablette – das Desaster nimmt seinen Lauf.

Menschen unter Stress neigen dazu die Zähne immer mehr aufeinander zu beißen. Der gesamte Kiefer gerät unter Dauerstress, die Gesichtsmuskeln leisten Schwerstarbeit. Achten Sie einmal bewusst darauf!

Wo befinden sich Ihre Schultern? Und wie entspannt ist Ihr Unterkiefer? Entwickeln Sie für diese Zustände eine präzise Wahrnehmung. Wenn Sie diese Symptome wahrnehmen, dann legen Sie eine Pause ein und entspannen Sie sich.

Vermeiden Sie einen Burnout – Stress Management

1. Konzentrieren Sie sich! Richten Sie Ihren Fokus bewusst auf das was Sie tun. Konzentrieren Sie sich immer nur auf eine einzige Aufgabe. Machen Sie nie mehrere Dinge gleichzeitig wie beispielsweise Fernsehen gucken und essen. Sie essen dann unkontrolliert. Denken Sie daran, dass Sie die Kontrolle Ihre Gedanken und Handlungen beherrschen wollen. Wenn Sie essen, essen Sie, wenn Sie sitzen, sitzen Sie usw.

2. Suchen Sie Ihr eigenes Arbeitstempo bei dem Sie sich wohlfühlen. Hektik kann negativen Stress verursachen. Negativer Stress kann zum Burnout führen.

3. Planen Sie Ihren Tag! Erstellen Sie jeden Abend einen Plan für den nächsten Tag. Planen Sie an den Wochenenden die kommende Woche. Planen Sie nur die wichtigen Dinge, die Sie erledigen müssen. Alles andere kann warten.

4. Bleiben Sie realistisch! Nehmen Sie sich nicht zuviel an einem Tag vor. Wenn Sie in Ihren 24 Stunden Tag die Arbeit für 48 Stunden packen, erzeugen Sie negativen Stress! Sie können nicht mehr kontrolliert denken und handeln. Damit setzen Sie sich selbst unter Druck und arbeiten „zwangsweise“, was für jeden Menschen eine seelische Belastung darstellt und in den Burnout führen kann. Vermeiden Sie solche Überlastungen von vorn herein.

5. Sorgen Sie für Ruhe! Sorgen Sie dafür, dass Sie ungestört arbeiten können. Schließen Sie wenn nötig die Tür zu Ihrem Arbeitszimmer ab oder treffen Sie Absprachen mit allen Beteiligten. Hängen Sie ein Schild an die Tür, wenn Sie nicht gestört werden wollen. Bleiben Sie konsequent und lassen Sie keine Ausnahmen zu!

6. Vermeiden Sie Hektik! Planen Sie immer genug Zeit ein für Ihre Termine. Legen Sie rechtzeitig alles bereit, was Sie für diesen Termin benötigen. Hetzen Sie nicht zu Ihren Terminen. Hast erzeugt Hektik und Hektik erzeugt Stress. Stress kann der Auslöser für Burnout werden.

7. Hüten Sie sich vor Perfektionismus! Perfektion ist Lähmung. Geben Sie immer Ihr Bestes und damit ist es gut.

8. Feiern Sie Ihre Erfolge angemessen! Wenn Sie erfolgreich sind, sollten Sie sich auf jeden Fall die Zeit nehmen und diese positiven Gefühle genießen.

9. Wo Licht ist, ist auch Schatten! Erfolgreich sein, heißt den Gipfel zu stürmen. Wenn wir auf einem Gipfel stehen, stehen wir gleichzeitig an einem Abgrund. Das eine bedingt das andere. Somit stürmen wir einmal zum Gipfel des Erfolgs und dann kommt wieder ein Tal der Anstrengung. Das ist ein ganz normaler Prozess.

10. Erwarten Sie nichts von anderen! Wer von anderen nichts erwartet, wird weniger enttäuscht. So erhalten Sie sich Ihren inneren Frieden.

11. Konzentrieren Sie sich auf das „Heute“ – auf den jetzigen Augenblick. Alles, was Sie über Ihre Zukunft denken, existiert einzig und allein in Ihrem Kopf. Es hat nichts mit der Realität zu tun – dafür müssten Sie schon Hellseher sein.

12. Schaffen Sie Ordnung! Bearbeiten Sie immer nur einen Vorgang. Räumen Sie alles weg, was Sie dafür nicht benötigen. So können Sie sich besser konzentrieren und fühlen sich wohler bei der Arbeit.

13. Genießen Sie, was Sie tun! Wenn Ihnen etwas gut gelingt, stellt sich automatisch die Freude an der Arbeit ein. Sie sind motivierter, entspannter und erreichen eine höhere Zufriedenheit in Ihrem Leben.

14. Machen Sie regelmäßig Pausen! Sorgen Sie für Erholung und Ruhe zwischen den anstrengenden Arbeitsphasen. Nur mit vollem Akku sind Sie voll leistungsfähig. Sie verbrauchen sonst mehr Zeit als nötig für Ihre Aufgaben, die Sie besser für Ihre Freizeit oder für Ihr Hobby … nutzen können.

15. Kontrollieren Sie Ihr Denken! Kontrollieren Sie immer wieder Ihre Gedanken und Handlungen. Gönnen Sie sich aber auch Auszeiten in denen Sie sich einfach mal treiben lassen und gar nichts tun – wo Sie einfach nur Sie selbst sind – völlig unkontrolliert.

16. Schaffen Sie Klarheit! Wenn Sie das Gefühl bekommen, dass Ihnen alles zuviel wird, dass Ihnen alles über den Kopf wächst,  dann schreiben Sie sich alles auf, was wirklich wichtig ist und was Sie unbedingt erledigen müssen. So bekommen Sie eine bessere Übersicht, erlangen wieder die Kontrolle und können zielgerichtet vorgehen. Meist stellt sich heraus, dass es gar nicht so viel ist, wie Sie dachten.

17. Machen Sie nicht alles selbst! Seien Sie großzügig und geben Sie an andere Arbeiten ab, die nicht unbedingt von Ihnen persönlich erledigt werden müssen. Das gilt nicht nur für die Arbeit in Ihrem Job, sondern auch für die anfallenden Arbeiten im Haushalt.

18. Planen Sie täglich Routineaufgaben ein! Routineaufgaben müssen auch irgendwann erledigt werden. Wenn Sie jeden Tag einige dieser Aufgaben erledigen, hilft Ihnen das Ihr inneres Gleichgewicht zu halten. Jeden Tag zwanzig Minuten Ablage erledigen, jeden Tag zwanzig Minuten bügeln …

19. Immer schön lächeln! Lachen ist gesund. Lachen Sie bei jeder Gelegenheit. Lachen baut Stress ab, entspannt die Gesichtsmuskulatur und setzt Glückshormone frei. Seien Sie einfach mal total albern und ausgelassen – so hat Burnout keine Chance!

20. Tun Sie auch mal was anderes! Gönnen Sie sich die Freiheit auch mal Dinge zu tun, die nichts mit Ihren Zielen oder Erfolgen zu tun haben – Dinge hinter denen keine absolute Notwendigkeit steht, die Ihnen einfach nur Spaß machen.

21. Schalten Sie Ihre Erreichbarkeit einfach aus! Überlegen Sie sich ob Sie wirklich immer und überall erreichbar sein müssen. Drehen Sie den Spieß einfach mal um und schalten Sie Ihr Handy nur ein, wenn Sie wirklich erreichbar sein müssen – die andere Zeit lassen Sie es einfach aus. Sie werden schnell merken, dass sich die Erde trotzdem weiter dreht. Gönnen Sie sich diesen Luxus ohne schlechtes Gewissen.

22. Werden Sie Ihr eigener Entertainer! Planen Sie Ihr eigenes „Unterhaltungswunschprogramm“. Planen Sie Zeit mit Ihrer Familie, Ihren Freunden, für Ihr Hobby, für Spaß, Gesundheit, Fitness …

23. Planen Sie Faulenzertage! Wann haben Sie das letzte Mal den ganzen Tag nichts gemacht? Gönnen Sie sich solche Auszeiten – wenn Sie immer nur arbeiten und nichts genießen können, dann macht Ihre Arbeit überhaupt keinen Sinn. Es ist besser hin und wieder mal wirklich richtig zu faulenzen, als im Burnout zu landen und komplett für mehrere Wochen außer Gefecht gesetzt zu sein.

25. Bedenken Sie in Zukunft bei allem was Sie tun das Ende! Wie sieht das Ende einer Aufgabe oder Arbeit aus. Was ändert sich am Ende dadurch? Wenn Sie am Ende soweit sind wie am Anfang, können Sie diese Aufgaben getrost weg lassen und sich anderen Herausforderungen widmen. So schaffen Sie sich neue Freiräume und mehr Zeit für die wichtigen Dinge des Lebens.

26. Zurück zum Ursprung! Ruhe, Gelassenheit, Besinnlichkeit und die Verbundenheit zur Natur sind unsere typischen Veranlagungen. Lernen Sie Ihren Geist zu beherrschen, anstatt sich von ihm beherrschen zu lassen. Reagieren Sie nicht nur, sondern agieren Sie.

27. Bewegen Sie sich! Planen Sie regelmäßige Bewegung in Ihren Tagesplan ein. Bewegung baut Stress ab und senkt das Risiko des Burnout. Sitzen hingegen macht krank.

28. Achten Sie auf Ihre Ernährung! Suchen Sie gezielt nach Mitteln, die auch tatsächlich der Ernährung dienen. Ohne Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe kann Ihr Gehirn über kurz oder lang nicht leistungsfähig bleiben.

29. Gehen Sie Schritt für Schritt vor! Suchen Sie sich einen Aspekt nach dem anderen heraus, den Sie für sich umsetzen wollen. Machen Sie nicht den Fehler und versuchen Sie alles auf einmal – das ist zu stressig – Sie würden sich gezielt selbst überfordern und einen Burnout entgegen steuern.

30. Schärfen Sie Ihre Aufmerksamkeit! Lernen Sie sich der Raffinesse zu bedienen, die Ihnen inneren Frieden und innere Harmonie beschert. Tun Sie jeden Tag wenigstens dreißig Minuten NICHTS. Tanken Sie Ihre leeren Batterien immer wieder auf und geben Sie einem Burnout keine Chance!



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