Armut ist planlos

Armut ist planlos

Wer in Armut lebt, braucht dafür keinen großartigen Plan. Sie ist unser stetiger Begleiter und hat viele Facetten. Die einen leiden unter finanzieller Armut, die anderen unter geistiger, wieder andere unter Beziehungsarmut .... Für viele endet die Armut – egal welcher Art - in Drogen und Tabletten.

 

Ist Geld das Nonplusultra?

Heißt Armut nur nicht genug Geld zu haben? Denken Sie beispielsweise an Michael Jackson. Er war in seinem Leben sehr erfolgreich, er hatte sehr viel Geld! Und wie sieht die andere Seite der Medaille aus? Er wollte jemand sein, der er nicht war – er wollte eine andere Hautfarbe besitzen und er investierte sein Geld in etliche Operationen, bis er verstümmelt war und seine Schmerzen nur noch mit Drogen und Tabletten halbwegs unter Kontrolle halten konnte. Sein Körper war so ausgemergelt und schwach, dass der Popstar zum Schluss nicht mehr leistungsfähig war. Sein Privatleben war überschattet, er hatte keine wirkliche Familie und lebte ständig in Angst. Was ist das für ein Leben?

Und wie war es mit Elvis Presley? Geld im Überfluss – aber in gewisser Weise planlos. Ein Ende durch Sucht und Drogen. Es ist sicher besser über finanzielle Mittel zu verfügen, als arm wie eine Kirchenmaus zu sein. Geld kann jedoch nicht alle Bedürfnisse erfüllen. Wem es beispielsweise an Anerkennung, Liebe, Hingabe oder anderen Bedürfnissen mangelt, dem nützen finanzielle Reichtümer nicht wirklich.

 

Ist Armut Schicksal?

Viele Millionen Menschen sind der Meinung, dass es eine geheime Macht gibt, die sie dazu verdammt in Armut und Unglück zu leben. Dieser Glaube hat sich so tief in ihrem Unterbewusstsein verankert, dass sie mit ihrer negativen Einstellung jeden Tag die Handlungen herbeiführen, die ihnen Armut bescheren. Sie sind unfähig die Voraussetzungen zu erschaffen, die ihnen Glück, Zufriedenheit und Wohlstand ermöglichen.

Geld ist ein Mittel zum Zweck. Es ist weder gut noch böse. Geld ist Energie. Wenn der Geldfluss aufhört zu fließen versiegen alle Vorteile der Zivilisation. Energie fließt am besten dort, wo die Widerstände am geringsten sind. Auch wenn es für viele unvorstellbar ist, so gibt es doch auf dieser Welt Reichtum im Überfluss. Wer keinen Plan hat, sich seinen Teil dieser Reichtümer durch Gegenleistungen zu sichern, wird sein Leben in Armut fristen.

Vielleicht sagen Sie sich jetzt: „Aber ich leiste gar keinen Widerstand. Wenn das Geld zu mir kommen möchte, dann kann es kommen. Ich werde es mit offenen Armen empfangen.“

 

Wie ist Ihre Einstellung zum Geld?

Geld will aber umworben werden. Es wird nicht den Weg zu Ihnen finden, wenn Sie sich regungslos auf Ihr Sofa setzen und voller Erwartung hoffen. Der Geldstrom ist abhängig von Ihrem Gedankenstrom. Wenn Sie nicht das nötige „Geldbewusstsein“ haben und davon überzeugt sind, dass Geld etwas „Böses“ und „Unanständiges“ ist, dann wird es den Weg kaum zu Ihnen finden. Geld strömt nur dahin, wo es willkommen ist und wo es geliebt wird.

Armut ist dreist und mutig. Sie muss nicht umworben werden. Sie kehrt überall dort ein, wo Trägheit und Planlosigkeit vorherrschen. Zwischen Armut und Reichtum gibt es keinen Mittelweg. Sie bedingen sich gegenseitig. Jeder muss sich zwischen den beiden entscheiden.

Wer der festen Überzeugung ist, dass Armut sein unbezwingbares Schicksal ist, wer sich mit der Armut ausgesöhnt hat und sich diesem Umstand nicht zur Wehr setzt, der hält die Türen für dieses Übel stets geöffnet. Wer sich für Armut entscheidet, trägt ganz allein die Verantwortung für seine Lebenslage.

Ihr Glaube ist ein Gemütszustand und Ihre Sichtweise in Bezug zur Armut, sind Ihre eigenen Gedanken, die nur Sie ändern können. Eine positive Einstellung zum Geld und die Voraussetzung für Ihren Wohlstand können nur Sie allein erschaffen. Diese Gegebenheiten können Sie für kein Geld der Welt kaufen!



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