Ablehnung liegt in der Natur des Menschen

Ablehnung, ablehnen

Ablehnung und Zurückweisung finden Sie immer – egal was Sie tun. Es wird immer Menschen geben, die Sie bei Ihren Vorhaben unterstützen. Es wird immer Menschen geben, die sich Ihnen gegenüber neutral verhalten. Und letztlich wird es auch immer Menschen geben, die mit Ablehnung und Zurückweisung reagieren. Das ist völlig normal und hat nichts mit Ihrer Person zu tun. Konzentrieren Sie sich auf die Menschen, die Sie unterstützen und die Ihnen wohl gesonnen sind. 

Die drei Stadien der Ablehnung

Ablehnung gehört zum Leben wie die Luft zum Atmen – darüber sollten Sie sich immer bewusst sein. Es ist eine erwiesene Tatsache, dass sich immer drei verschiedene Gruppen von Menschen bilden wenn es um etwas Neues geht. Das hat nichts mit Ihrem Produkt, Ihrer Dienstleistung oder Ihrer Person zu tun. Deshalb sollten Sie Ablehnung und Zurückweisung niemals persönlich nehmen.

 



Jedes neue Projekt durchläuft im Grunde drei verschiedene Stadien:

1. Stadium: Stichelei, Sarkasmus, Zynismus … Es gibt immer Leute, die irgendwas zu sticheln oder zu spotten haben. Sie nehmen andere nicht ernst und finden immer irgend etwas Negatives oder einen Grund, warum irgendetwas nicht geht. Schaut man näher hin, handelt es sich meist um Personen, die selbst nicht viel auf die Reihe kriegen. Damit Sie nicht ganz untergehen suchen Sie ständig nach dem berühmten Haar in der Suppe.

Machen Sie sich klar, dass diese Anzüglichkeiten Charakterzüge anderer Menschen sind. Sie können andere Menschen nicht ändern. Sie können dem Gespött einfach keine Beachtung schenken. Was Sie nicht beachten speichert Ihr Gehirn vorübergehend unter „egal“ ab, um es später ganz zu vergessen.

2. Stadium: Kritik, Wertung, Nörgelei, Neid … In dieser Phase haben Sie bereits einige Erfolge geliefert und bewiesen, dass Sie auf dem richtigen Weg sind. Stichelei und Sarkasmus ist daher unangebracht, deshalb versuchen andere irgendwelche Fehler zu finden und Kritik zu üben.

Denken Sie daran, dass Sie sich Neid erarbeiten müssen – Mitleid bekommen Sie geschenkt. Es macht sicherlich Sinn über Feedback nachzudenken, wenn Sie dadurch bessere Ergebnisse erzielen können. Auf keinen Fall sollten Sie sich durch solche Angriffe entmutigen lassen.

3. Stadium: Anerkennung, Respekt, Bestätigung … Wer sich nicht von Spott und Neid aufhalten lässt und sich selbst treu bleibt, wird irgendwann die Früchte seiner Arbeit ernten. Die Ablehnung wird zur Anerkennung. Die Nörgler sind deutlich in der Unterzahl und halten sich daher zurück. Es ist an dieser Stelle einfach nicht mehr angemessen irgendetwas Negatives aufzubauschen.

In jedem Stadium finden Sie immer wieder diese drei Gruppen von Menschen: die neutrale, die ablehnende und die zustimmende Gruppe. Zum Glück gibt es immer Personen, die zu Ihnen stehen und an Sie glauben – egal in welchem Stadium Sie sich gerade befinden.

Der richtige Umgang mit Ablehnung und Kritik

Es ist nicht sonderlich effektiv, wenn Sie sich völlig gegen Kritik sperren. Sobald es ein ehrliches Feedback ist, bekommen Sie dadurch die Möglichkeit sich zu verbessern und hinzu zu lernen.

Andererseits gibt es Menschen, die jede Kritik oder Ablehnung auf Ihre Person beziehen und sofort an sich selbst und ihren Projekten zweifeln. Niemand ist in der Lage es allen Menschen recht zu machen – es bleiben also immer Kritiker übrig. Wer der Versuchung unterliegt es jedem recht machen zu wollen, der kann sich selbst nicht treu bleiben.

Die Kunst besteht darin einen Kompromiss zu finden. Wir müssen offen bleiben für gerechtfertigte Kritik mit dem Hintergrundwissen, dass Fehler ein Teil des Lebens sind durch die wir uns weiter entwickeln. Demgegenüber müssen wir darauf achten, dass wir nicht an der Kritik oder Ablehnung anderer zerbrechen.

Wenn Sie nicht klar entscheiden können ob die angebrachte Kritik konstruktiv oder destruktiv ist, kommen Sie am Besten, wenn Sie dieses Feedback ablehnen. Erfolgreiche Menschen haben es sich zu eigen gemacht hinterhältiges Feedback nicht persönlich zu nehmen. Bösartige und intrigante Bemerkungen liegen oft in den kritisierenden Personen, die in irgendeiner Form mit sich und dem Leben unzufrieden sind.

Sie entscheiden ob Ablehnung einen Einfluss auf Sie hat

Sie können andere Menschen nicht ändern. Sie können jedoch sehr wohl entscheiden, ob Sie sich von ihnen überzeugen und sich von Ihren Zielen abbringen lassen oder nicht. Es wird immer Menschen geben, die Ihnen mit Ablehnung begegnen. Das ist nicht weiter tragisch. Problematisch wird es wenn Sie anfangen so zu denken wie Ihre Gegner.

Manche Menschen sind ständig bemüht andere zu verletzen, weil sie neidisch, unzufrieden, griesgrämig und frustriert sind. Andere Personen haben sich eine negative Lebenseinstellung zu gelegt, die sie überall zum Besten geben. Sie wissen es wahrscheinlich genau so gut wie ich: Kritiker kritisieren, Nörgler nörgeln, Spötter spotten, Lügner lügen …. Diese Menschen sterben nie aus.

Es gibt nur eine einzige Möglichkeit Ablehnung zu vermeiden: Sei ein Niemand und leiste nichts! Wollen Sie so leben? Sie werden auf Ihrem Weg auch immer Menschen finden, die Sie für sich und Ihre Sache begeistern können. Auf diese Personengruppe sollten Sie sich konzentrieren. Richten Sie Ihr Leben nicht nach Ihren Gegnern aus, die versuchen ihre Frustration und Griesgrämigkeit auf Sie zu übertragen, so dass Sie möglichst auch unglücklich werden.

Sie besiegeln letztlich ob Ablehnung Sie trifft oder nicht

Nicht die Ablehnung an sich ist verletzend, sondern allein die Vorgehensweise des Umgangs mit der Ablehnung. Es kommt darauf an welche Gefühle Sie mit Ihrem Projekt, Ihrer Firma, Ihren Kollegen, Ihren Mitarbeitern … verknüpfen. Sind Sie von Ihren Fähigkeiten und von sich selbst überzeugt oder zweifeln Sie an sich und haben ein ungutes Gefühl. Niemand hat die Macht Sie zu verletzen, wenn Sie es nicht zulassen!

Ihre Emotionen entscheiden vor allem darüber WIE Sie etwas sagen oder tun. Wenn Sie sich mies fühlen, sind Sie anfälliger für Ablehnung und Kritik. Sie reagieren mit negativen Emotionen anders, als wenn Sie das Gefühl haben „die ganze Welt aus den Angeln heben“ zu können. Mit Emotionen der Begeisterung, der Faszination und der Freude, werden Sie kaum angreifbar und verletzbar sein für Ihre Gegner.

Positive Emotionen können Sie sich zu Eigen machen. Suchen Sie viele viele Gründe, warum Sie Ihre Ziele unbedingt erreichen wollen. Wenn das „WARUM“ stark genug ist, lassen Sie sich nicht so schnell beirren. Sie entwickeln „ein gutes Gefühl“ für das was Sie tun. Ihre Gewissheit, dass Sie auf dem richtigen Weg sind nimmt stetig zu. Mit der Zeit ist es Ihnen völlig wumme was die anderen sagen oder meinen. Ihr Ziel wird für Sie zunehmend wichtiger als die Meinung Ihrer Gegner.

Konzentration und Aufmerksamkeit erzeugen Wachstum

Die Dinge auf die Sie sich ständig konzentrieren und denen Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit schenken, werden mit der Zeit wachsen. Das gilt sowohl für die positiven Dinge im Leben, als auch für die negativen.

Für Ihren Erfolg bedeutet das: Richten Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit und Konzentration auf die Menschen, die Sie unterstützen und die sich für Sie und Ihre Ideen begeistern können. Schenken Sie Misserfolgen und Ablehnung keine Aufmerksamkeit – es ist nicht wichtig für Ihre Ziele. Sie können es also getrost vergessen.

Erfolgreiche Menschen konzentrieren sich darauf, was ihnen besonders gut gelungen ist und schaffen sich so immer wieder neue Motivationsschübe. Sie verlängern so zu sagen die positiven Ereignisse auf ihrem Weg.

Sie werden schnell merken, dass es Ihnen auf Ihrer Reise zu Ihren Zielen bedeutend besser geht, wenn Sie sich auf die positiven Ereignisse konzentrieren und Ihre Aufmerksamkeit auf die Menschen richten, die Ihnen wohl gesonnen sind.

Teilen macht Spaß und erhält die Freundschaft …

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