Raus aus der Komfortzone und was kommt dann?

 

“Raus aus der Komfortzone” heißt es immer so schön. Aber was ist eigentlich die “Komfortzone” und warum soll ich sie überhaupt verlassen? Und wenn ich meine Komfortzone verlasse – wo komme ich dann an? Was ist dahinter? Wie kann ich meine Komfortzone vergrößern und was habe ich davon? Kann sich meine Komfortzone auch verkleinern? Fragen über Fragen, die mit diesem Artikel beantwortet werden sollen.

 

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Komfortzone – was ist das?

 

Die Komfortzone beinhaltet alles, was wir kennen. Dazu gehören unsere Verhaltensweisen, unsere Gewohnheiten, alles, von dem wir wissen was funktioniert und was nicht – kurz gesagt: die Komfortzone ist sehr komfortabel, wir kennen uns bestens in ihr aus – dort ist es schön gemütlich und bequem. Unser Angstniveau ist auf niedrigster Stufe bzw. verspüren wir hier keine Ängste und leben stressfrei. Sie bietet also jede Menge Vorteile, was natürlich der Grund dafür ist, dass wir uns hier sehr gern aufhalten.

Innerhalb der Komfortzone findet jedoch nichts Neues statt. Mit einer verminderten Anzahl bestimmter Methoden liefern wir Leistungen auf stetigem Niveau – ohne dabei das geringste Risiko einzugehen. Veränderungen jeglicher Art sind nur möglich wenn wir die Komfortzone verlassen.

Wer seine Komfortzone nicht verlässt, bleibt in seiner Entwicklung und auf seinem bisherigen Niveau stehen. Die Welt dreht sich trotzdem weiter und verändert sich täglich. Jegliche Herausforderungen und all die ungelösten Aufgaben verlangen, dass wir die Komfortzone verlassen. Tun wir es nicht, bauen wir unbewusst Mauern um uns herum auf, die sich nur schwer wieder einreißen lassen. Dadurch verkleinert sich die Komfortzone immer mehr und wir fühlen uns zu immer weniger Dingen in der Lage.

 

Was kommt eigentlich hinter der Komfortzone?

 

Hinter der Komfortzone schließt sich die Stresszone an. Hier befinden sich sämtliche Herausforderungen und alle Aufgaben, die noch auf eine Lösung warten. Bewegen wir uns aus der Komfortzone hinaus, produziert der Körper mehr Adrenalin, was uns zu einem höheren Leistungsniveau verhilft. Adrenalin ist ein Leistungshormon, was unter Stress vermehrt zur Verfügung steht. Somit sind wir in der Stresszone leistungsfähiger und können neue Herausforderungen besser meistern.

Hinter der Stresszone befindet sich die Panikzone. Diese Zone sollten wir alle tunlichst meiden. Jeder hat sie schon einmal besucht. In der Panikzone verlieren wir die Kontrolle und werden handlungsunfähig.

 

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Die Angst hält uns in der Komfortzone

 

Wenn wir die Komfortzone verlassen, dann steigen in uns die Ängste hoch. Die verbreitetsten Ängste sind: die Angst zu versagen, die Angst vor Verlusten, die Angst vor Ablehnung.

Die Komfortzone ist unser Nonplusultra – unser abgestecktes Gebiet innerhalb unseres “Gartenzauns”.

Sobald eine neue Herausforderung auf uns wartet, kommen diese Ängste automatisch in uns hoch. Wir imaginieren in unserem Kopf Grenzen, die real nicht vorhanden sind. Die tollsten Schauerszenarien werden im Geist durchgespielt. Und so kommt es, dass wir unliebsame Dinge immer weiter nach hinten verschieben. Gleichzeitig registriert das Gehirn: “Ich hab es überlebt”. Bei der nächsten Herausforderung wissen wir, dass wir mit Verschieberitis und anderen Strategien überleben. So entstehen unsere Überzeugungen aus Gewohnheiten, die uns auf lange Sicht mehr schaden als nutzen. Die Komfortzone wird immer kleiner und enger.

Das Grundproblem ist die Angst. Sie verschließt den menschlichen Geist und schränkt unsere Leistungsfähigkeit immer mehr ein. Angst schafft unüberwindbare Mauern und schränkt das Sichtfeld ein. Wo Angst regiert, kann keine Veränderung statt finden.

Durch aktives Handeln verlieren unsere Ängste ihre Wahrheit. Wenn wir genau wissen, was wir tun müssen, haben wir keine Angst. Oftmals neigen wir jedoch dazu das Negative in bestimmten Situationen zu erwarten. Ebenso ist es möglich positive Erwartungen zu hegen. Dies sollten wir zu unserem Anspruch machen.

Denken Sie nur daran, als Sie das erste Mal in Ihrem Leben selbst hinter einem Lenkrad saßen und das Fahrzeug in Bewegung bringen sollten. Und heute? Was einst eine große Herausforderung mit vielen Ängsten war, ist heute Routine und wird kaum noch registriert.

Immer, wenn Sie Ihre Komfortzone verlassen und neue Herausforderungen meistern, haben Sie Ihr persönliches Niveau gesteigert. Je öfter Sie ein und dieselbe Sache wiederholen, desto mehr setzt der Automatismus ein und Sie finden Ihr Handeln ganz normal. Sie haben Ihre Komfortzone vergrößert.

Je mehr wir uns von unseren Ängsten einschränken lassen, desto kleiner wird unsere Komfortzone und desto schwieriger wird es, sie zu verlassen. Neue Herausforderungen zu meistern kostet Energie und deshalb gehen die meisten am liebsten nur bis zu ihrem eigenen Gartenzaun und verkriechen sich in ihrer Komfortzone, die immer weniger Raum bietet.

 

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Wie kommen wir nun raus aus der Komfortzone?

 

Jeder Mensch ist anders und steht an einem anderen Punkt des Lebens. Was für den einen die Erweiterung des Horizonts darstellt, kann für den anderen Panik und Lähmung bedeuten. Hier sind einige Tipps, was Sie tun können, um aus Ihrer Komfortzone herauszutreten.

Verlassen Sie Ihre Komfortzone, indem Sie gewohnte Dinge einfach mal anders tun als bisher.

Nehmen Sie einen anderen Weg zur Arbeit. Besuchen Sie ein Restaurant, was Sie noch nicht kennen. Ernähren Sie sich einen Monat anders als bisher. Konzentrieren Sie sich eine Woche nur auf positive Dinge. Egal ob Sie große oder kleine Veränderungen einleiten – jedes andere Verhalten bringt ein anderes Ergebnis hervor. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn die Dinge nicht so laufen, wie Sie es erwartet haben. Meist kommt es ja anders als man denkt.

Verlassen Sie Ihre Komfortzone, indem Sie sich genügend Zeit nehmen für Ihre Entscheidungen.

Jeder Mensch hat einen bestimmten Biorhythmus und eine natürliche Geschwindigkeit. Entschleunigen Sie Ihr Leben, wenn Sie merken, dass Sie ganz langsam die Übersicht verlieren. Beobachten Sie, was genau um Sie herum passiert und nehmen Sie sich einfach mal die Zeit, die Dinge so zu interpretieren wie sie sind. Manchmal neigen wir dazu unsere Sicht der Dinge zu verteidigen, obwohl sie eigentlich ganz anders liegen. Fundierte Erkenntnisse können dafür sorgen, dass Sie Ihre Komfortzone verlassen müssen. Agieren Sie statt nur zu reagieren.

Verlassen Sie Ihre Komfortzone, indem Sie den nächsten Schritt einleiten.

Ganz viele Sachverhalte in unserem Leben erfordern mehrere Schritte. Wir sprechen dann von Projekten. Sie können niemals ein Projekt auf Anhieb erledigen.

Schauen Sie sich doch einmal in Ruhe in Ihren gesamten Lebensbereichen um, was eigentlich alles erledigt werden müsste. Überlegen Sie bei jedem einzelnen Sachverhalt, ob mehrere Aktionen nötig sind oder nur eine, um die Sache abzuschließen.

Je nachdem wie Ihre Entscheidung ausfällt, erledigen Sie diese eine Aktion oder den nächsten aktiven Schritt bei größeren Projekten. Diese Handlungen nehmen in der Regel nicht so wahnsinnig viel Zeit in Anspruch. Wenn Sie immer Klarheit haben, worin der nächste Schritt besteht, ist es für Sie einfacher die Komfortzone regelmäßig zu verlassen – ganz ohne Risiko und ohne Angst.

Verlassen Sie Ihre Komfortzone, indem Sie sich Ihren Ängsten stellen.

In der realen Welt sind Ihre imaginären Grenzen nicht vorhanden. Haben Sie beispielsweise Angst vor Ablehnung, dann lächeln Sie doch mal fremde Menschen an, die Ihnen im Alltag begegnen. Das macht Spaß, denn die meisten Leute müssen dann auch grinsen. So verlieren Ängste ihre Wahrheit und gleichzeitig machen Sie neue positive Erfahrungen.

Verlassen Sie Ihre Komfortzone, indem Sie mal etwas Verrücktes oder Seltsames tun

Wie wäre es beispielsweise mal eine Woche ohne Uhrzeit zu leben? Haben Sie jemals in Ihrem Leben eine Flaschenpost verschickt? Wann haben Sie das letzte Mal unter freiem Himmel geschlafen? Feiern Sie doch einfach mal bei einer wildfremden Hochzeitsfeier mit. Reiten Sie mal auf einem Elefanten. Wie wäre es, wenn Sie ein Baumhaus bauen – vielleicht mit der ganzen Familie? Schenken Sie einem Obdachlosen Frühstück. Nehmen Sie an einer Stadtrundfahrt in Ihrer eigenen Heimatstadt teil – vielleicht gibt es Dinge, die Sie noch gar nicht kennen? Oder Sie verbringen einen Sommer als Senner(in) in den Alpen – fernab von Stress und Hektik. Wie wäre es, wenn Sie alle Länder der Erde bereisen, die mit “M” beginnen?

Es gibt so viele Dinge, die Sie tun können, um andere Erfahrungen zu sammeln. Das Verlassen der Komfortzone ist oft gar nicht so schlecht wie wir glauben. Machen Sie mal was anderes – etwas was sich mit Ihrer Persönlichkeit vereinbaren lässt.

Verlassen Sie Ihre Komfortzone, indem Sie einen Freund mitnehmen

Allein machen viele Dinge nicht halb so viel Spaß und zu zweit ist man zuweilen mutiger. Allein zum Tanzen gehen, zu einer Party oder ins Fitness-Studio ist für viele ein Grund in der Komfortzone zu verharren. Nehmen Sie einfach einen Freund mit oder suchen Sie sich eine Gruppe Gleichgesinnter.

Verlassen Sie Ihre Komfortzone, indem Sie sich informieren

Fehlen uns Informationen, dann neigen wir ebenfalls dazu in der Komfortzone zu bleiben, weil wir nicht wissen, wie wir unsere Herausforderungen stemmen können.

Wir leben in einer Informationsgesellschaft und haben allein über das Internet so viele Informationen zur Verfügung, dass es keine Hürde mehr ist, das Passende zu finden. Neben Informationen ist auch oft ein Austausch mit anderen Menschen über das Internet möglich, die in der gleichen Situation sind wie Sie. Hier können Sie viele wertvolle und praktische Tipps bekommen bzw. selber Fragen stellen.

Verlassen Sie Ihre Komfortzone, indem Sie zu anderen Methoden greifen

Hören Sie Musik, die Sie motiviert. Bewegen Sie sich. Machen Sie einen Spaziergang oder rocken Sie mal richtig ab. Bewegung baut Stresshormone im Körper ab.

Nutzen Sie Ihr Fantasie für positive Imaginationen. Stellen Sie sich in Ihrem Geist vor, wie Ihnen gelingt, was Sie sich vornehmen. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung. Die Atmung ist das Tor zur Seele. Je tiefer und ruhiger Sie atmen, desto sicherer werden Sie.

Auch Meditation kann helfen. Es gibt zahlreiche CD’s im Handel und Videos auf Youtube, die Sie dabei unterstützen können. Oder Sie melden sich in einem Kurs an – dort können Sie sich auch mit Gleichgesinnten austauschen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um die Komfortzone stetig weiter auszudehnen.

 

raus aus der Komfortzone

 

Wir brauchen unsere Komfortzone

 

Natürlich können und sollen wir unser Leben nicht ausschließlich außerhalb der Komfortzone verbringen. Wir brauchen Zeit, um unsere neuen Erfahrungen zu verarbeiten. Wir brauchen Zeit, um neue Energie und Kraft zu schöpfen.

Allerdings wird es in der Komfortzone auch schnell langweilig. Wenn Sie Ihr ganzes Leben nie die Komfortzone verlassen, ist es so als würden Sie Ihr Leben innerhalb Ihres Gartens verbringen. Sie verpassen dann alles, was vor Ihrer Haustür passiert.

Andere Orte zu bereisen ist eine gute Möglichkeit die eigenen Sichtweisen und Perspektiven zu verändern. Die Erfahrungen, die wir außerhalb der Komfortzone machen, können überwältigend sein – sie können natürlich auch traurig sein. Wie es auch kommt, raus aus der Komfortzone heißt innere Blockaden zu überwinden und andere Ergebnisse zu erreichen.

Veränderungen sind schwierig und in der Regel kommen Sie als ungebetene Gäste in unserem Leben vorbei. Meist bleibt das Neue nicht lange neu und wird rasch uninteressant und langweilig. Diese natürliche Tendenz wird auch als hedonistische Anpassung bezeichnet. Sie sorgt dafür, dass wir immer wieder nach Neuem streben und unseren Horizont ständig erweitern.

Es kommt auch hier auf die gesunde Balance zwischen Sicherheit mit Komfort und Aufregung mit Neuem an.

 

Erweitern Sie Ihre Komfortzone stetig

 

Machen Sie so oft wie möglich einen Schritt hinaus aus Ihrer Komfortzone. So können Sie neue, positive Erfahrungen sammeln in einer kontrollierten Art und Weise im optimalen Stresszustand, der Ihnen zu einem höherem Leistungsniveau verhilft. Machen Sie es sich zur Gewohnheit einen Teil Ihrer täglichen Aktivitäten außerhalb der Komfortzone zu verlegen.

Probieren Sie jede Woche etwas Neues und testen Sie Ihre Grenzen selbst aus. Denken Sie immer daran: Die Grenzen an die Sie stoßen, sind Ihre selbst gesetzten Grenzen im Kopf. Es geht nicht darum ein Adrenalin-Junkie zu werden, sondern vielmehr dahinter zu kommen, wozu Sie wirklich in der Lage sind.

 

Komfortzone verlassen

 

Das Leben beginnt am Rand der Komfortzone

 

Was haben Sie davon, wenn Sie Ihre Komfortzone verlassen? Sobald Sie neue Dinge ausprobieren, produziert Ihr Körper vermehrt das Leistungshormon Adrenalin. Dadurch sind Sie in der Lage Ihre persönliche Produktivität zu steigern und mehr zu leisten als in Ihrer Komfortzone.

Sie werden Ihre persönliche Produktivität steigern. Komfort drosselt Ihre Produktivität auf ein Mindestmaß. In der Komfortzone tun wir nur das, was nötig ist, um unser bisheriges Niveau zu halten. Wir entwickeln keinen Ehrgeiz das Beste zu geben und sind den ganzen Tag fleißig und geschäftig, ohne einen Mehrwert für uns und unser Leben zu schaffen. Der Schritt über die Komfortzone hinaus kann helfen die eigene Schrittlänge zu vergrößern und neue Möglichkeiten der Effektivität zu eröffnen.

Sie können besser auf Veränderungen reagieren. Wenn Sie in Ihrem Leben öfter die Komfortzone verlassen, sind Sie besser gewappnet für unerwartete und plötzliche Veränderungen.

Manche Menschen haben es sich zu Gewohnheit gemacht Veränderungen einfach zu ignorieren. Sie tun so, als wäre nichts, weil Sie nicht mit Unsicherheiten konfrontiert werden wollen. Es ist die Angst, die sie zurückhält.

Dort wo Angst regiert, können keine Veränderungen statt finden. Wenn wir jedoch überschaubare Risiken eingehen, können wir uns kontrolliert Herausforderungen stellen, die wir normalerweise umgehen würden, weil sie beherrschbar für uns werden. Wir sind somit in der Lage selbst zu entscheiden, was zu tun ist, wenn neue Veränderungen anstehen, anstatt immer nur auf Brandherde zu reagieren, die sich auftun, wenn wir die Dinge, die sich am Horizont auftun einfach wegschieben und hoffen sie lösen sich irgendwann in Luft aus. Irgendwann fliegen sie uns um die Ohren und berauben uns unserer Wahlmöglichkeiten und Optionen.

Ihre Komfortzone dehnt sich aus. Je öfter Sie die Komfortzone verlassen, desto selbstverständlicher wird es für Sie. Mit einer gewissen Regelmäßigkeit setzt der Automatismus des Unterbewussten ein und tägliche Herausforderungen werden zur Normalität.

In den Momenten, wo wir aktiv handeln, verliert die Angst ihre Wahrheit. Es wird für uns immer einfacher Schwierigkeiten zu meistern, wenn wir unsere Handlungen wiederholen. Das Schwierigste daran ist, sich zum ersten Mal einer neuen Herausforderung zu stellen, da wir noch keine Erfahrungen haben. Haben wir uns jedoch ein einziges Mal getraut, können wir Im Anschluss auf unsere Erfahrungen zurück greifen und immer bessere Ergebnisse erzielen.

Wer nicht raus kommt aus der Komfortzone, verpasst eine Menge aufregender Dinge im Leben. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Welt sich dreht. Verlassen Sie Ihre Komfortzone und lernen Sie außerhalb von ihr immer mehr Dinge im Leben zu beherrschen.

Je mehr Sie Ihre Komfortzone ausdehnen, desto komfortabler leben Sie. So können Sie Ihr Leben besser genießen, denn in einer großen Komfortzone sind Ihnen viel mehr Dinge des Lebens vertraut als in einer kleinen. Sie sind weniger ängstlich und das, was einmal Herausforderungen für Sie waren, gehören mit der Zeit zur Normalität Ihres Lebens.

Ihre Persönlichkeit wird sich weiter entwickeln. Es gibt sehr viele Dinge im Leben, die uns ein mulmiges Gefühl von Angst und Selbstzweifeln geben. Haben wir diese Dinge abgeschlossen verleihen sie uns ein riesiges Gefühl an Selbstvertrauen.

Neue Herausforderungen motivieren uns, wenn wir wissen, worin der nächste aktive Schritt besteht. Dadurch trainieren wir unser Gehirn und wenn wir neue Herausforderungen gemeistert haben, bekommen wir über unser “Belohnungszentrum” im Kopf eine Ladung Dopamin.

Sind unsere Aufgaben zu einfach, dann sind wir nicht produktiv. Sind unsere Aufgaben zu schwierig, dann sind wir ebenfalls nicht produktiv. Wir brauchen den Weg dazwischen, wo die Ebenen der Angst überschaubar bleiben. Haben wir eine höhere Ebene erreicht, haben wir die Komfortzone erfolgreich erweitert. Was vorher Risiko war, ist jetzt überschaubar.

Sie können Perfektion vergessen. Der Ehrgeiz perfekt sein zu wollen übt einen unnötigen Druck aus. Sobald Sie akzeptieren, dass es nicht darauf ankommt perfekt zu sein, können Sie Ihre Bedenken aus der Vergangenheit über Bord schmeißen.

Mit jeder Herausforderung gehen Sie das Risiko ein, einen Fehler zu machen und haben gleichzeitig die Chance auf menschliche Größe. Selbst wenn Sie etwas falsch machen, dann heißt das lediglich, dass Sie nicht das erwartete Ergebnis erreicht haben – es ist einfach nur ein anderes Ergebnis. Nach dieser Erfahrung können Sie auf höherem Niveau weiter arbeiten. Denken Sie daran: Sie können niemals total scheitern.

Sie werden die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Alles was Sie tun, wird von anderen wahrgenommen. So können Sie ein Vorbild sein für Ihre Kinder, für Ihre Familie, für Kollegen und Freunde … Wir alle haben unsere Vorbilder und Ideale, die uns inspirieren und motivieren. Mit dem Mut kalkulierbare Risiken einzugehen und den Glauben an sich selbst, können Sie diese Person für andere Menschen sein.

Sie haben die Kontrolle und am Ende nichts zu bereuen. In Übereinstimmung mit Ihren Normen bekommen Sie die Chance zu definieren, wer Sie wirklich sein wollen, wohin Ihre Reise geht und können sich von der Erwartungshaltung anderer Menschen befreien. Dadurch eröffnen sich für Sie neue und andere Optionen, Ihr Leben nach Ihren eigenen persönlichen Vorstellungen zu gestalten und das zu tun, was Sie wirklich wollen. Innerhalb der Komfortzone machen wir uns nicht die Mühe darüber nachzudenken, wie es wäre wenn …

Auf Ihrem ganz persönlichen Weg leben und arbeiten Sie nach Ihren eigenen Vorstellungen. Sie sind der Mensch, der die Regeln für Ihr Leben festlegt und Veränderungen bewusst einleitet. Das Gefühl der persönlichen Kontrolle ist wichtig für das allgemeine Wohlbefinden , es senkt den Stress und macht Sie zufriedener.

Sie sammeln mehr Lebenserfahrungen. Das Verlassen der Komfortzone kann Euphorie auslösen und zu mehr Selbstachtung führen. Sie bekommen die Möglichkeit herauszufinden wozu Sie tatsächlich in der Lage sind.

Innerhalb der Komfortzone finden keine Veränderungen statt und wir können nicht erkennen, was wirklich das Beste für uns ist. Verschieben Sie die Grenzen, die Sie sich selbst in der Vergangenheit gesetzt haben. So können Sie die Erfüllung und die Aufregung erleben, die das Leben zu bieten hat.

Wenn Sie Ihre Komfortzone nicht verlassen, sabotieren Sie sich selbst. Überwinden Sie Ihre Angst etwas Neues in den vielfältigen Aspekten des Lebens auszuprobieren. Mit der Zeit werden Sie feststellen, dass Sie widerstandsfähiger und mutiger sind, als Sie geglaubt haben. Sie werden feststellen, dass die erreichten Ergebnisse Ihrer Handlungen und natürlich auch die Lehren daraus, das Risiko wert sind. Die Vorteile außerhalb der Komfortzone führen unweigerlich zur persönlichen Selbstverbesserung.

 

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