es ist wie es ist

Es ist wie es ist

 

„Es ist wie es ist“ bedeutet nicht gedankenlos oder gleichgültig zu sein. Es hängt in erster Linie von Ihrem Glaubenssystem ab, wie Sie in einer bestimmten Situation reagieren. „Es ist wie es ist“ bedeutet die Realität zu akzeptieren, ohne jegliche Bewertung. Ob Sie ausrasten, zusammenbrechen oder lachen hat nichts mit der Situation an sich zu tun, sondern einzig und allein, wie Sie die Realität auffassen und betrachten. 

 

Es ist wie es ist und basta

 

Je realistischer Sie sind und je öfter Sie sich sagen: „Es ist wie es ist“, desto mehr schonen Sie Ihre Nerven. Sie können an einer eingetretenen Situation nichts mehr ändern. Sie können nur das Beste daraus machen. Eine Situation so anzunehmen wie sie ist, bedeutet selbst die Herrschaft zu übernehmen und sich nicht von den Umständen beherrschen zu lassen.

Wenn Sie eine Tasse Ihres teuersten Porzellanservices runter fallen lassen und das Porzellan ist zerbrochen, dann können Sie sich zwar ungeheuerlich aufregen – aber: „Es ist wie es ist“. Daran wird sich weder durch Aufregung oder Gebrüll etwas ändern.

Wenn Sie Geld verloren haben, dann haben Sie es verloren. Sie können zwar fluchen, explodieren oder durch drehen, aber: „Es ist wie es ist“. Ihr Geld kommt davon nicht zurück.

Wenn Sie mit Ihrem Auto im Stau stehen, dann ist es wie es ist. Sie können diese Situation nur akzeptieren. Beim nächsten Mal hören Sie vielleicht genauer auf den Verkehrsfunk oder wählen eine andere Strecke. Nur jetzt in diesem Moment, wo Sie im Stau stehen, stehen Sie eben dort. Da hilft auch kein lamentieren – Sie stehen im Stau – Ende, Punkt, aus und basta.

Es macht keinen Sinn, wenn Sie Ihre Nerven ruinieren und den ganzen Tag schlecht gelaunt sind. Das löst den Stau nicht auf, wirkt sich aber maßgeblich auf Ihre Lebensqualität und Gesundheit aus.

 

Machen Sie sich nicht zum willenlosen Geschöpf Ihrer Gefühle

 

Der Versuch gegen die Wirklichkeit zu kämpfen, kann nur eine Blockade hervorrufen. Sie können sich noch so sehr ärgern und in eine Situation hinein steigern: „Es ist wie es ist“. Wenn Sie sich aus der Rolle des Betroffenen befreien und die Anstrengung aufbringen Ihre Situation dissoziiert zu sehen – also wie ein Kinobesucher einen Kinofilm – dann werden Sie eher in der Lage sein eine vernünftige Lösung zu finden, anstatt sich selbst zu blockieren und wie gelähmt der Situation ausgeliefert zu sein.

Je mehr Distanz Sie zwischen sich und der Situation schaffen, desto größer wird Ihr Handlungsspielraum. Lassen Sie nicht zu, dass Sie zum willenlosen Werkzeug Ihrer Emotionen werden. Versuchen Sie immer etwas Gutes an einer Situation zu finden.

Vielleicht haben Sie durch das Warten im Stau Zeit verloren. Möglicherweise wären Sie in den Unfall verwickelt worden, wären Sie etwas früher los gefahren. Dann würden Sie vielleicht nicht im Stau stehen, sondern im Krankenhaus liegen. Dies würde Sie noch mehr Zeit kosten. So hat alles Schlechte auch sein Gutes. Es ist eine Frage der persönlichen Bewertung.

 

Konzentrieren Sie sich nicht auf das Problem, sondern auf die Lösung

 

Viele Menschen sind wie gelähmt, wenn ein größeres Problem auftritt. Sie verpulvern ihre ganze Energie für das Problem, anstatt die selbe Energie für Lösungen aufzubringen. Probleme sind nichts anderes als unerledigte Aufgaben. Wenn Sie also Ihre Aufgabe kennen, dann bringt es Sie nicht vorwärts, wenn Sie sich tagelang die Aufgabe angucken.

Suchen Sie nach Lösungen. Suchen Sie nicht nur eine Lösung. Es führen bekanntlich mehrere Wege nach Rom. Es führen auch verschiedene Lösungen zur Erledigung Ihres Problems oder Ihrer Aufgabe. Richten Sie Ihre ganze Konzentration darauf. Welche Lösungen kommen in Frage? Finden Sie so viele Ansätze wie möglich. Die erste Idee muss nicht unbedingt die Beste und Einfachste sein.

 

Zögern bringt Sie nicht weiter

 

Wenn Sie verschiedene Lösungsansätze gefunden haben, dann ist es wichtig, dass Sie sich entscheiden, was Sie tun wollen. Mit Zögern können Sie nichts in Gang setzen. Scheiden Sie sich von allen Lösungen, bis auf die eine, die Sie umsetzen wollen.

Dann fangen Sie einfach an. Handeln kommt von Hand anlegen und nicht von Reden, Zögern, Planen und worin sich noch so mancher verliert. Machen Sie lieber Fehler, aus denen Sie etwas lernen – das ist viel besser, als gar nichts.

Wenn Sie sich im Zögern, Reden, Planen … verlieren, dann wird sich für Sie gar nichts ändern. „Es ist wie es ist“.

 


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