Autosuggestion anwenden

Autosuggestion gezielt anwenden

 

Mit der gezielten Anwendung der Autosuggestion versetzen Sie sich in die Lage Ihr Leben zu verändern. Es wird für Sie möglich, Gewohnheiten, die Ihnen nichts nützen abzulegen oder auszutauschen, Denkweisen, die Ihnen mehr Nachteile bringen, in Vorteile umzuwandeln oder Niederlagen in Siege zu verwandeln.

 

Die Autosuggestion wirkt auf das Unterbewusstsein und kann gezielt Veränderungen herbeiführen. Ihrem Unterbewusstsein ist es völlig egal, ob die Gedanken, die sie ihm zukommen lassen richtig oder falsch sind, ob Ihr Denken für Sie Vorteile bringt oder nicht. Das Unterbewusstsein nimmt keine Bewertungen vor – es arbeitet mit dem Material, das Sie ihm zur Verfügung stellen. Wenn Sie Gedanken der Frustration und Angst senden, wird Ihr Unterbewusstsein diesen Befehl genau so exakt ausführen, wie Gedanken, die Optimismus und Zuversicht bringen – jede Saat bringt ihre Frucht!

Viele Menschen verstehen jedoch die Sprache des Unterbewusstseins nicht und deshalb können Sie diese Methode der Autosuggestion nicht so einsetzen, wie Sie es sich wünschen.

Die Möglichkeiten unser eigenes Denken und Handeln selber zu steuern, versetzt uns in die Lage unser Leben selbst in die Hand zu nehmen. Es spielt dabei keine Rolle, ob Sie sich abgewöhnen wollen an den Nägeln zu kauen oder ob Sie mehr Geld verdienen wollen, eine andere Stellung anvisieren, eine neue Fähigkeit erlernen möchten … Mit der Autosuggestion öffnen Sie so zu sagen das Tor zum Unterbewusstsein und können sich dadurch ungeheure Kräfte erschließen und nutzen.

 

Was können Sie mit Autosuggestion erreichen?

 

Reichtum, Kraft, Wohlergehen, Überfluss, Glück, Gesundheit, Optimismus … all diese Erscheinungsformen finden Sie bei Menschen, die zuversichtlich sind. Sie hegen positive Gedanken und versorgen Ihr Unterbewusstsein gezielt mit positiven Gedankenimpulsen.

Armut, Verzweiflung, Angst, Not, Niederlagen, Unglück … sind die Auswirkungen negativer Gedanken und somit der destruktive Einsatz der Autosuggestion. Wenn Sie sich einmal ganz genau im Umfeld dieser Menschen umschauen, dann werden Sie bemerken, dass die Lebenssituation den Gedanken dieser Menschen entspricht – bei den positiv denkenden, wie auch bei den negativ denkenden. Achten Sie einmal darauf!

Die Methode der Selbstbeeinflussung können Sie in jedem Lebensbereich nutzen. Sie sollten sich jedoch darüber im Klaren sein, dass Sie nur Veränderungen herbei führen können, die auch in Ihrer Verantwortung und somit in Ihrer Macht liegen. Es macht keinen Sinn, wenn Sie die Autosuggestion einsetzen, um andere zu verändern – das wird nicht funktionieren. Allerdings ist es sehr wohl möglich, dass andere ihr Verhalten ändern, weil Sie sich verändert haben – das geht.

 

Beispiele für Einsatzgebiete der Autosuggestion:

Wandel in der Lebensart: Unmäßigkeiten beim Essen, Trinken oder Rauchen einschränken, die innere Balance finden, neue Herausforderungen zuversichtlicher angehen, respektvoller und freundlicher Umgang mit anderen, das Bemühen gut gelaunt zu sein, mehr Selbstvertrauen entwickeln ….

Charisma entwickeln: netter Blickkontakt, Kontrolle über die Stimme, Kontrolle über die Hände, jeden Tag bemühen, das Beste aus sich zu machen, angemessene Bekleidung, Nervosität und Befangenheit abbauen ….

Geistige Einstellung ändern: immer nur das Beste zu hoffen und zu wünschen, Glück und Zufriedenheit durch mehr Liebe, optimistisch in die Zukunft schauen, erst geben, dann nehmen, den festen Glaubenssatz entwickeln: „Ich habe keine Probleme!“ …

Körperliche Einstellung ändern: mehr Bewegung, mehr frische Luft, mehr Obst und Gemüse, die Konzentration auf die Gesundheit lenken und nicht ständig über die Krankheit nachdenken, Entspannungstechniken üben, Körpermassagen, Wohlfühlprodukte einsetzen wie beispielsweise ein Entspannungsbad mit ätherischen Ölen, Sport in der Gruppe, neue Sportarten entdecken, die Spaß machen wie beispielsweise Trampolin springen …

Ideenreichtum ankurbeln: neue Freizeitbeschäftigungen suchen, die Ihren Talenten entspricht, sich einem Hobby widmen, für das Sie bisher keine Zeit hatten, Basteln, die Wohnräume mit selbstgemachten Accessoires verschönern ….

 

Viele glauben nicht an die Kraft der Autosuggestion

 

Viele Menschen verwechseln Autosuggestion mit Religion. Autosuggestion ist aber, wie ich bereits erwähnte, eine Form der Selbstbeeinflussung, während Religion eine Glaubensrichtung ist.

Denken Sie an die vielen Menschen, die mit der Kraft ihrer Gedanken erstaunliches leisten oder wieder ins Leben zurück gefunden haben. Eine der berühmtesten Persönlichkeiten ist sicherlich der Astrophysiker und Kosmologe Stephen Hawkings. Er wurde 1942 geboren und Anfang der sechziger Jahre wurde bei ihm ALS – eine Nervenkrankheit – festgestellt. Die Mediziner bescheinigten ihm nur noch wenige Jahre. Anstatt sich seinem Schicksal zu fügen, sich auf seine Krankheit zu konzentrieren und Trübsal zu blasen, begann er seine Doktorarbeit zu schreiben. Ja und heute lebt er immer noch. Er kommuniziert mit seinem PC über die Augen. Der Physiker hat sich nun in den Kopf gesetzt ins All zu starten.

Mal ehrlich, welche Probleme haben Sie im Gegensatz zu diesem Mann, der im Rollstuhl sitzt, gelähmt ist, eine Lungenmaschine braucht, nicht sprechen und nur mit den Augen kommunizieren kann? Beginnen Sie mit dem 10 Tage Experiment, Sie können nicht verlieren, Sie können nur gewinnen. Machen Sie es wie die Werbeindustrie – wiederholen Sie den Satz: „Ich habe keine Probleme!“, immer und immer wieder, bis er sich in Ihrem Unterbewusstsein fest verankert hat und keine Zweifel mehr da sind. Je mehr positive Emotionen Sie bei dieser Vorstellung entwickeln, je größer dieser Wunsch wird, keine Probleme zu haben, desto schneller werden Sie Ihr Ziel erreichen.

 

Klare Aussagen sind der Schlüssel zum Erfolg mit der Autosuggestion

 

Wenn Sie heraus gefunden haben, in welchem Bereich Sie die Autosuggestion einsetzen und was Sie erreichen wollen, dann ist es wichtig, dass Sie sich Gedanken machen, wie Sie mit Ihrem Unterbewusstsein „sprechen“. Verwenden Sie nur Aussagen, die Sie motivieren und die Ihrem Unterbewusstsein klare Befehle erteilen, was es machen soll. Gehen Sie in diesem Punkt besonders sorgfältig vor. Ihr Unterbewusstsein nimmt keine Bewertungen vor und es kann vor allem nicht denken. Nur wenn Sie glasklare Botschaften senden und zwar so klar, dass Ihr Unterbewusstsein diese Botschaften direkt durchschauen kann, nur dann werden Ihre Vorstellungen Realität.

Wenn Sie beispielsweise Ihrem Unterbewusstsein sagen: „Ich will nicht mehr so dick sein.“ Was genau soll dann Ihr Unterbewusstsein tun? Es hat keine klare Anweisung, es „weiß“ nicht, was es tun soll, denn das verraten Sie mit dieser Aussage nicht! Besser ist schon: „Ich will 2 Kilo abnehmen!“ Dann wird die Sache schon klarer, noch besser ist jedoch: „Ich will x,y Kilo wiegen!“ Natürlich ist es ausgeschlossen, dass Sie auch nur 10 Gramm abnehmen, wenn Sie so weiter machen, wie bisher. Ihr Unterbewusstsein wird Ihnen Wege aufzeigen, die Sie gehen können und es wird Sie bei Ihren Aktionen unterstützen. Den Weg gehen, müssen Sie schon selber, dass kann Ihnen niemand abnehmen. Ihr Unterbewusstsein ist ein Teil von Ihnen, es kann nicht losgelöst von Ihnen arbeiten.

Ein anderes Beispiel ist: „Ich hätte gerne etwas mehr Geld.“ Wenn Sie dann in den Supermarkt fahren und einen Einkaufswagen nehmen, wo zufällig jemand sein 1 Euro Stück vergessen hat, dann haben Sie im Grunde schon das, was Sie wollten – nämlich etwas mehr Geld!

 

Wie Sie Ihre Denkweise mit Hilfe der Autosuggestion ändern können

 

Um die Denkweise zu ändern ist es sinnvoll Fragen zu stellen – Fragen sind die Antwort!

Eine sehr hilfreiche Frage ist z.B.: Wie denken und handeln andere, die bereits das erreicht haben, was ich gern erreichen möchte? Wenn Sie beispielsweise mehr Charisma entwickeln möchten, dann wäre es sicherlich von Vorteil, eine Person zu suchen, die Sie für charismatisch halten und die Sie als Vorbild nehmen könnten.

Barack Obama ist so ein Charismatiker der aller obersten Güte. Dieser Mann hat eine extrem positive Ausstrahlung. Daraus ergeben sich mehrere Fragen, die Sie sich stellen können. Wie ist seine Körperhaltung? Wie ist sein Blick? Wie ist er gekleidet? Wie steht er, wenn er redet? Schwankt er hin und her? Wie ist seine Stimme? Wie ist seine Gestik? Strahlt er Selbstsicherheit aus? Wie kommt das zum Ausdruck? Wie verhält er sich anderen gegenüber? Strahlt er Nervosität aus? … Aus all diesen Fragen ergeben sich Antworten, die Sie für Ihre Autosuggestion nutzen können, um sich Ihrem Vorbild anzunähern.

Sie müssen ja nicht gleich Präsident der Vereinigten Staaten werden. Aber wenn Sie sich, um bei meinem Beispiel zu bleiben, einige Dinge von diesem Mann abschauen und selber trainieren bis diese neue Eigenschaft zu Ihrer Person gehört, dann haben Sie sich weiter entwickelt und zwar zum Positiven. Es ist ganz egal was Sie erreichen wollen, mit der richtigen Denkweise, leiten Sie die richtigen Reaktionen ein. Mit der richtigen Reaktion leiten Sie die richtigen Aktionen ein. Mit den Aktionen wird Ihre Denkweise Realität. Sie sind das, was Sie denken! Vergessen Sie das nie!

 

Üben Sie die Autosuggestion – Wiederholung führt zur Meisterschaft!

 

Wenn Sie sich noch nie mit Autosuggestion befasst haben, dann müssen Sie diese Methode erst erlernen. Wenn Sie einmal angefangen haben, motivierende Botschaften für Ihr Unterbewusstsein zu entwickeln und diese Gedankenimpulse mit Hilfe der Autosuggestion an Ihr Unterbewusstsein übermitteln, dann können Sie diese im Laufe der Zeit immer weiter vervollkommnen. Sie sollten sich in Geduld üben, wenn es nicht gleich klappt – Wiederholung führt zur Meisterschaft!

Brabbeln oder leiern Sie Ihre Botschaften nicht emotionslos runter. Strengen Sie sich an, Ihre Visionen und Träume im geistigen Auge bereits vor sich zu sehen. Entwickeln Sie positive Gefühle mit der Botschaft, die Sie versenden. Schaffen Sie sich in Ihrem Geist ein Bild, welches Ihnen zeigt, wie es ist, wenn Sie am Ziel angekommen sind – also wenn Sie zwei Kilo abgenommen haben, über etwas mehr Geld verfügen und ein Charismatiker sind, wie Barack Obama!

 


3 Kommentare

  1. Hallo Ellen,
    danke für Ihr nettes Feedback. Ja die Autosuggestion ist schon eine interessante Sache. Wer sich wirklich die Mühe macht und sich mit dem Unterbewusstsein beschäftigt wird viele Aha-Erlebnisse haben. Die Mühe lohnt sich auf jeden Fall.

    Herzliche Grüße
    Anja Maschlanka

  2. Ich bin ganz zufällig über das Thema Autosuggestion gestolpert. Jetzt bin ich ganz fasziniert von dem Gedanken, dass man selbst tatsächlich alles in der Hand hat. Schade, dass ich das nicht früher wusste, als mein „Bauchgefühl“ verzweifelt versucht hat, mich vor einem großen Fehler zu bewahren. Aber jeder Fehler ist auch eine neue Chance…
    Gut jedenfalls, wenn Menschen versuchen, anderen das Prinzip Autosuggestion nahe zu bringen.

  3. Autosuggestion ist ja, wie E.Coué täglich zeigte, eine angeborene Kraft, die je nach unserem Umgang damit sehr gute oder auch sehr schlechte Wirkungen hervorbringt.
    Autosuggestion machen wir alle also immer, egal ob wir das wollen oder nicht, egal ob es uns bewusst sit oder nicht.
    Und wir genießen alle den Vorteil, dass wir unsere Wirkung spüren und erleben dürfen und müssen und können, um daraus zu lernen, dass man Autosuggestion ändern und sogar besser machen kann.
    Hinweise und vor allem vorgelebte Beispiele können sehr hilfreich sein, doch wenn wir all das nicht sehen, treibt uns unsere eigene Autosuggestion immer wieder in die nächste Lernchance. Autosuggestion ist Geisteskraft, die sich ständig entfalten undn wachsen möchte – und wir alle sind damit begabt. Scvhließlich lernen wir durch gelungene wie missglückte Autosuggestion erst erkennen, was wir an unseren Geisteskräften haben.
    Da ist es doch kein Wunder, dass Coué das in einem weisen Satz zusammenfasste: „Es geht mir jeden Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser“ – so oder so.
    Ich grüße freundlich.
    Franz Josef Neffe

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